• Elke
    Die Smartspine Line – geringer Aufwand und maximale Kompression

    Ottobock hat im Juni seine neue Smartspine Line vorgestellt. Die Produktlinie umfasst hochwertige Rückenorthesen, die sich durch ein praktisches und einhändiges Zugsystem auszeichnen. Mit der intelligenten Flaschenzugmechanik kann der Träger mit einem leichten Ziehen und ohne großen Kraftaufwand eine maximale Kompression erreichen.
    Die Produktlinie wird jetzt erstmals auf deutschem Markt unter dem Namen „Smartspine“ angeboten und besteht aus 5 Rückenorthesen und zwei Zervikalorthesen. In den USA ist Ottobock mit diesen sieben innovativen Produkten bereits Marktführer im Rückensegment.

    Agilium Patella – speziell für die Bedürfnisse bei patellafemoraler Arthrose

    Die Agilium Patella gehört zu der Agilium Line von Ottobock und ist die erste Wahl bei patellofemoraler Arthrose. Die Agilium Line unterstützt die individuelle Patientenversorgung bei den verschiedenen Formen der Arthrose.
    Die neue Agilium Patella verbindet die Eigenschaften einer Bandage und einer Orthese optimal. Der textile Grundköper, die Stabilisierungselemente und eine dynamische Rezentrierungstechnik werden in dieser Orthese kombiniert. Die Orthese kann so die Kniescheibe exakt in der Mitte führen und den Druck hinter Kniescheibe nachweislich verringern.

    Bereich der Neurorehabilitation

    GoOn Orthese – die leichte Unterstützung bei Fußheberschwäche

    Die neue GoOn Fußorthese kann bei leichten Problemen der fußhebenden Muskulatur eingesetzt werden und hilft dabei, den Fuß in einer neutralen Position zu halten. So kann der Anwender sicher gehen ohne zu stolpern.
    Die Orthese eignet sich ideal als Einstieg für Anwender, die nur eine leichte Unterstützung benötigen und daher die herkömmlichen Unterschenkelorthesen als überdimensioniert empfinden.

    Vorteile und Eigenschaften der GoOn:
     
    mit einem zusätzlichen Klettverschluss kann sie auch ohne Schuh getragen werden der Sohlenbereich im Schuh bleibt durch die dorsale Feder unberührt -> also können nahezu alle Schnürschuhe auch mit unterschiedlichen Absätzen getragen werden  
     
     
    kontrollierte Hebekraft durch die Federstab-Filamente – sie führen leicht den Fuß und halten ihn torsionsstabil die leichte, dezente Orthese kann durch den Techniker je nach benötigtem Unterstützungsgrad individuell eingestellt werden  

    Bewegung fördern mit der Omo Neurexa plus

    Die Produktlinie Neurexa ist für Schlaganfallpatienten konzipiert. Sie fördert die aktive Bewegung und umfasst Orthese für den Fuß, das Knie, die Hand und die Schulter. Die Schulter ist bei fast einem Drittel der Schlaganfallpatienten betroffen, da die muskuläre Lähmung häufig eine Schwächung des Bandapparates zur Folge hat.

    Die Schulterorthesen Omo Neurexa sorgen dafür, dass die Schulter mit Hilfe einer Rezentrierung des Humeruskopfes in der Schultergelenkpfanne positioniert wird. Das erleichtert eine aktive Rehabilitation, da der Arm korrekt gelagert wird, ohne dass die Armbewegung eingeschränkt ist. Die Schulterorthesen lindern die Schmerzen und können die Körperhaltung und das Gangbild verbessern, da sie eine verstärkte sensomotorische Kontrolle und Unterstützung von Arm und Schulter ermöglichen.

    Die neue Omo Neurexa plus ergänzt nun das Portfolio und kann dank ihres intelligenten Aufbaus mit nur einer Hand angelegt werden.

    Weitere Informationen zu den Produktlinien von Ottobock können Sie auf der Internetseite des Herstellers finden.
     
     
    Elke
    Funktion, Sport und Lifestyle - darauf basiert die neue Bandagen-Linie E+motion. Sie ist für aktive Menschen entwickelt, deren Lifestyle von Sport, Power und Freiheit geprägt ist. Für diese Menschen hat Gesundheit oberste Priorität. Für diese hohen Ansprüche an medizinische Wirksamkeit und Design bietet medi Bandagen aus der neuen Kollektion E+motionan. Die bewährte medi compression Technologie bleibt auch in dieser Bandagen-Linie erhalten. Mit den Trendforschern des medi Sportlabels CEP wurden die E+motion-Bandagen entwickelt.


    Die E+motion Bandagen

    Mit den E+motion Bandagen werden neue innere Werte für den sportlichen Einsatz zur Verfügung gestellt. Diese Produkte setzen neue Standards in Sachen Technologie, Komfort und Fashion. Das Material sorgt für ein angenehmes Hautklima und ist hochelastisch, wodurch die Bandagen für fast jeden sportlichen Einsatz genutzt werden können. Die neuen Silikon-Quarz-Pelotten intensivieren zusätzlich die Durchblutung des Gewebes. Die Pelotten haben nun eine strukturierte Oberfläche, die in Kombination mit dem Gestrick den Druck partiell erhöht und wie eine sanfte Drainage wirkt. Somit schwellen Ödeme schneller ab und der Heilungsprozess beschleunigt sich. Diese neuen Pelotten wurde in Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten und den medi Lymphologie-Experten entwickelt.

    Die neuen Bandagen wurden bereits von Spitzensportlern, wie den Skiprofis des Deutschen Skiverbandes und den Basketballern des Bundesligisten medi bayreuth, auf Herz und Nieren getestet.

    Bandagenmodelle

    Kniebandage

    Die stabilisierende Kniebandage Genumedi E+motion bietet durch das neue, hochelastische Gestrick einen angenehmen Tragekomfort, der vor allem im sensiblen Beugebereich wichtig ist. Die Silikon-Quarz-Pelotte mit 3D-Profil reduziert in Verbindung mit dem Kompressionsgestrick Schwellungen, entlastet die Kniescheibe und mindert den Druck auf die Patellasehne. In die Bandage ist eine Silikon-Punkt-Beschichtung integriert, die für einen sicheren Halt sorgt.

    Rückenbandage

    Das Material der Rückenbandage Lumbamed plus E+motion setzt sich aus Merino-Schurwolle und funktioneller Hightech-Faser zusammen. Daher hält die Bandage wohltuend warm und sorgt dennoch für ein angenehmes Trageklima - egal zu welcher Jahreszeit. Unabhängig von diesen Trageeigenschaften profitiert der Anwender auch von dem hohen Massageeffekt und der Schmerzlinderung durch die atmungsaktive Silikon-Quarz-Pelotte mit 3D-Profil.

    Ellenbogenbandage

    Die Ellenbogenbandage Epicomed E+motion reduziert aufgrund der neuen Pelotte und dem Gestrick Ödeme und überzeugt mit dem komfortablen Abschlussrand. Optional kann man zusätzlich ein Gurtband verwenden, um den Druck individuell dosieren zu können. Dieses kann aber auch einfach weggelassen werden.

    Sprunggelenkbandage

    Die Bandage Levamed E+motion ist für das Sprunggelenk entwickelt. Sie hat eine besonders dünne und leichte Silikon-Quarz-Pelotte mit 3D-Profil, ohne dass die medizinische Wirkung beeinflusst wird. Durch die dünne Pelotte wird das Tragen in Sport- und Halbschuhen noch bequemer. Im Lieferumfang ist immer eine Anziehhilfe enthalten.

    Auszeichnung

    Mit dem Design und der trendigen Farbgebung in Azur-Orange wurde die E+motion Bandagen-Kollektion 2016 gleich zweimal ausgezeichnet:
     
    iF Award in der Kategorie Design Red Dot Design Award für die hervorragende Gestaltung  

    E+motion und CEP Sportstrümpfe - neues Potenzial für den Fachhandel

    Das Sportlabel CEP von medi hat zum Ziel, die Leistungsfähigkeit durch mehr Energie, schnellere Regeneration und optimierte Koordination zu verbessern. Der Spezialist für Sportkompression vereint CEP höchste Qualitätsstandards mit innovativen Technologien für sportliche Top-Leistungen. Das umfangreiche Produktportfolio von CEP bietet sowohl für Winter- und Laufsport, als auch Fußball und Basketball immer das angemessene Produkt.

    Die CEP-Philosophie bildet zusammen mit dem neuen E+motion Bandagen ein erfolgreiches Gesamtkonzept für den Fachhandel. Mit diesem modernen Konzept werden die Welten Medizin und Lifestyle weiter verbunden und in der Erlebniswelt "Gesundheit und Sport" von medi wirkungsvoll inszeniert.
     
     
     
      Mit der E+motion Kollektion bieten wir dem Fachhandel etwas wirklich Spektakuläres und Neues. Die Funktionalität und das ausgezeichnete Design eröffnen Händlern ganz neue Möglichkeiten, mit den hochwirksamen Gelenkbandagen gleichzeitig sport- und lifestyle-orientierte Zielgruppen zu überzeugen. medi Bandagen stabilisieren, schützen und setzen optisch einen neuen Standard. Davon sind auch Spitzenathleten, wie die DSV-Athleten, die medi bayreuth Bundesliga-Basketballer und Extremsportler Stephan Siegrist, begeistert! (Hans-Peter Lehner, Leiter Department Orthopädie)

    E+motion Bandagen im Video

    https://vimeo.com/151876281

    https://vimeo.com/154170784
     
     
    Elke
    Zum 01. Januar 2016 hat die medi GmbH eine eigenständige Gesellschaft gegründet - die medi prosthetics GmbH. Die neue Tochtergesellschaft des bayreuther Unternehmens medi, das einer der führenden Hersteller von medizinischen Hilfsmitteln ist, hat für die Sparte Prothetik eine eigenständige Gesellschaft ins Leben gerufen.


    In Hinblick auf die Zukunft hat sich das Unternehmen medi entschieden, alle Kompetenzen in der neuen GmbH zu bündeln und alle relevanten Einheiten mit den jeweils zuständigen Mitarbeitern zusammenzuführen. So kann die Prothetik für die Zukunft optimal aufgestellt werden, so Klaus Herold, der Leiter des Geschäftsbereiches Prothetik bei medi. Zusammen mit Karl Becker, dem Leiter von Produkt und Development Prothetik, wird Klaus Herold die medi prosthetics GmbH als gleichberechtigte Geschäftsführer leiten.

    Dieser Schritt ermöglicht es diesem Unternehmenszweig sich konstant weiterzuentwickeln und weltweit eine noch höhere Reputation als anerkannter Anbieter von innovativen prothetischen Produkten zu erlangen.
    Zukünftig werden die Produkte mit noch mehr technologisch hochwertiger Anwendungstechnik gepaart werden, damit die Anwender den höchstmöglichen Nutzen erreichen. (Klaus Becker)

    Neben Produktinnovationen sind auch strategische Partnerschaften und ergänzende Kooperationen für das zukünftige Wachstum geplant.
    Der Geschäftsbereich Prothetik wurde 1994 bei medi gegründet und beschäftigt am Standort Bayreuth insgesamt 25 Mitarbeiter.
    Elke

    Von Elke, in News,

    Markus Rehm aus dem Team Össur hat es geschafft. Mit Össur-Cheetahs hat er nicht nur den Weltmeistertitel erkämpft, sondern auch mit einem Sprung von 8,40 m einen Weltrekord im Weitsprung aufgestellt! Doch auch andere Athleten aus dem Össur-Team konnten mit der Prothese Gold erzielen.

    Die 4 x 100 Staffel um Markus Rehm, Felix Streng und David Behre haben ebenfalls Gold erkämpft. David Behre hat zusätzlich auf seiner Paradestrecke, den 400 m, einen neuen Europarekord aufgestellt, indem er die Strecke in nur 48,42 Sekunden schaffte.

    Mit diesen Erfolgen in Doha ist das Jahr 2015 sehr gut für die Össur-Athleten ausgegangen.
    Elke
    Das Sommercamp 2015, das vom Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation e.V. (BMAB) das erste Mal veranstaltet wurde, war ein einziger Erfolg. Das einzigartige Projekt hat rund 30 Kindern und Jugendlichen mit Arm- und Beinamputationen oder angeborenen Gliedmaßenfehlbildungen eine unvergessliche Woche in Wedemark beschert. In Zusammenarbeit mit der Unterstützung zahlreicher Freizeiteinrichtungen, Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern sowie durch die Projektförderung der Techniker-Krankenkasse und der Sparkasse Hannover konnten die Kinder zwischen 8 und 17 Jahren u.a. einen fordernden Hochseilgarten bewältigen, eine Kanufahrt erleben oder mit Paralympics-Sportlern wie Junioren-Weltmeister Leon Schäfer trainieren.

    Die Geschichten der Kinder sind sehr unterschiedlich. Manche mussten teils überraschend nach Krankheit oder tragischen Unfällen amputiert werden. Andere kamen bereits mit Gliedmaßenfehlbildungen zur Welt. Vor der Erfahrung im Sommercamp wurde den Kindern häufig erzählt, was sie alles nicht können - nur hat man sie das vorher nie selbst ausprobieren lassen. Mit dem Sommercamp war die Möglichkeit da, all das zu probieren, was man angeblich nicht konnte.

    Die kleine Michelle hat sich mutig im Klettergarten versucht. Als Baby ist Michelle an Meningokokken-Sepsis erkrankt. Dabei verlor sie innerhalb von Stunden beide Unterschenkel und den rechten Arm. Sie hat diese Erkrankung gerade so überlebt. "Davon ist nichts zu merken, wenn man sie in den Bäumen beobachtet", so Dieter Jüptner, der Präsident des BMAB. Nur die Prothesen verraten ihr Handicap. Wenn Michelle keine Lust mehr hatte, hat sie ihre Prothese abgelegt und sich am Seil hängend durch den Parcour ziehen lassen.

    Das führte zu einer weiteren Herausforderung für die Campbetreiber: am Abend alle vergessenen Prothesen der Kinder wieder einsammeln und aushändigen. Denn zum Klavierspielen, Bogenschießen und Pizzabacken brauchten die Kinder keine.
    Ich brauche keine Hände, ich kann alles auch so machen, spiele sogar mehrere Instrumente , so der 14-jährige Sinan. Dabei nimmt er sich ein Brötchen und schneidet es auf. Er ist selbstsicher und fühlt sich vollkommen normal.

    Ein ganz anderes Problem bei den Heranwachsenden ist, dass Lack nicht perfekt hält. Vor allem wenn man als 13-jähriges Mädchen dazugehören möchte und bemerkt, dass der Nagellack nicht auf der Prothese hält und man diese aus Scham nicht trägt. Mit Hilfe einer neuen Beschichtung ist aber auch dieses Problem gelöst. So kann sich auch die Akzeptanz der Heranwachsenden gegenüber der Prothese steigern.

    Ziel des Sommercamps

    Die Intension der Veranstalter war es, Kinder zusammen zu bringen. Fast alle der Kinder hatten das erste Mal seit ihrer Amputation oder Krankheit Kontakt mit anderen Kindern, die auch amputiert waren. Das ermöglichte einen regen Erfahrungsaustausch unter den Kindern. Weiterhin sollten die Kinder erkennen, dass sie zu mehr im Stande sind, als sie glauben.

    Fleißige Helfer

    Der Tauchlehrer Henning Fahrenholz flog extra von den Kanaren ein, um den Kindern das Flaschentauchen im örtlichen Freibad beizubringen.
    Mit der Unterstützung einer Delegation vom Para-Taekwondo-Team um Cesar Valentim aus Wien, der Leichtathletik Abteilung des TSV Bayer 04 Leverkusen mit Leon Schäfer und Trainerin Constanze Wedell und des Behinderten-Sportverband Niedersachsen (BSN) mit Trainern für Rollschuh-Basketball und Badminton fand ein gemeinsamer Sporttag statt.
    Zusätzlich kamen auch Techniker von führenden Prothesen-Herstellern, um den Kindern das Probieren verschiedener Sportprothesen zu ermöglichen.

    Während der Woche kümmerten sich 10 Betreuer um die Kinder. In der Vorbereitungsphase auf dieses erste Sommercamp in der Form schickte der BMAB im letzten Jahr zwei junge Mitarbeiter in die USA. Dort nahmen sie an dem dortigen Jugendcamp der Amputee Coalition teil. Die Mitarbeiter sind, wie die meisten anderen Betreuer, sind selber amputiert oder hatten beruflich mit Amputierten zu tun. Viele konnten auf eine umfangreiche pädagogische Erfahrung zurückgreifen.

    Das Team wurde zusätzlich von einer Physiotherapeutin, einem Sanitäter und dem namhaften Orthopädietechniker Andreas Rulitschka unterstützt. Andreas Rulitschka kümmerte sich um die zum Beispiel beim wilden Fußballspielen zerborstenen Carbon-Prothesen. Es war erstaunlich wie viel Material in dieser einen actionreichen Woche verschlissen wurde.

    Es gibt eine Wiederholung

    Nächstes Jahr soll das Sommercamp definitiv wieder stattfinden. Es sollen dann bis zu 50 Kinder die Möglichkeit haben an dem Camp teilzunehmen, so Detlef Sonnenberg, der Vizepräsident des Bundesverbands BMAB. Damit das Sommercamp bundesweit angeboten werden kann, sind bereits Verhandlungen mit dem Kultusministerien am Laufen, damit die Ferien in einigen Bundesländern um wenige Tage verlängert werden.

    Weitere Informationen können interessierte Eltern von den Mitarbeitern der BMAB erhalten.
    www.bmab.de
    Telefon 089/4161740-10
    BMAB, Kleverkamp 24, 30900 Wedemark
    Elke
    Seit dem Sommer 2015 erweitert ein neues Modell von Ottobock die Produktfamilie der hochwertigen Triton-Carbonfüße. Dieses neue Modell heißt Triton smart ankle und ist ein innovativer Carbonfuß mit mechatronischem Knöchel.

    Die Triton-Carbonfüße sind durch ihre hohe Dynamik und Energierückgabe vor allem für sehr aktive Anwender geeignet. Wie seine Verwandtschaft ist auch der Triton smart ankle auf derselben Technologie aufgebaut und verfügt zusätzlich über einen mechatronischen Knöchel, der das Anwenderspektrum auf die mittleren Mobilitätsgrade 2 und 3 erweitert. Der neue Carbonfuß kann sich an unterschiedliche Situationen anpassen und ist flexibel einstellbar. Daher ist er ein sehr guter Alltagsfuß, der mit einer moderaten Dynamik besitzt.

    Das hydraulische Knöchelgelenk unterstützt den Anwender sowohl beim Gehen in der Eben, als auch bei Steigungen und abschüssigem Gelände. Dazu besitzt der Fuß mehrere Sensoren, die die Beschleunigung, Winkel, Kräfte und Momente misst. Mit diesen Werten kann der integrierte Mikroprozessor die Bewegung des Fußes graduell regeln und individuell an die Begebenheiten der Umgebung anpassen.

    Hohe Anpassungsfähigkeit im Alltag

    Der Triton smart ankle kann sich sowohl bei der Beweglichkeit als auch bei der Entlastung des Stumpfes hervorragend an den Nutzer und die Umgebung anpassen.


    Der Bewegungsumfang beträgt insgesamt 34° (dorsal und plantar jeweils 17°). Zusätzliche 2° Bewegungsumfang erhält der Fuß durch die Carbonfederelemente. Die Entlastungsfunktion des Carbonfußes sorgt für eine Entlastung des Stumpfes, eine gelenkschonende Körperhaltung und natürliche Optik. Die Entlastungsfunktion besteht darin, dass sich der Fuß beim Sitzen Richtung Boden absenkt. Auch weibliche Nutzer profitieren von der zusätzlichen Einstellmöglichkeit des Triton smart ankle. Frauen, die gern Absatzschuhe tragen, können individuell eine Absatzhöhe von 0 und 5 cm einstellen. Die Zehensteifigkeit lässt sich individuell einstellen. Die Sperrung des Knöchels in einer definierten Position kann bei beruflichen Aktivitäten hilfreich sein. Der Knöchel kann für 15 Sekunden komplett freigestellt werden. In dieser Zeit kann man problemlos eine Hose anziehen und mit dem Fuß in ein Hosenbein schlüpfen.

    Sehr praktisch ist auch die Möglichkeit mit Hilfe einer App die Funktionalitäten einzustellen. So kann man problemlos auf eine zusätzliche Fernbedienung verzichten. Die GalileoTM-App hilft zum Beispiel die Absatzhöhe einzustellen.
    Elke
    Die Rückenorthese Lumbamed disc wird bei Bandscheibenverletzungen oder rezidivierenden lumbalen Blockierungen eingesetzt. Damit auch dieses Hilfsmittel von medi einen noch höheren Tragekomfort für den Nutzer hat, wurde sie optimiert.



    Die Lumbalstützorthese Lumbamed disc wird konservativ und postoperativ bei Bandscheibenverletzungen eingesetzt. Nach dem Optimierungsprozess verfügt die Orthese nun über eine neue und noch weichere Verschlusspelotte. Diese passt sich sehr gut der Bauchkontur des Trägers an und bietet auch beim Sitzen einen spürbar angenehmeren Tragekomfort. Die Kompression und Stützwirkung der Orthese bleibt wie gehabt erhalten.

    Vor allem für Frauen ist die Passform angepasst worden. Denn es gibt die Rückenorthese jetzt in einem taillierten Schnitt bis Größe VI. Daher sind jetzt auch die Hüftumfänge von 140 bis 156 cm mit einer Seriengröße versorgungsfähig.

    Eine weitere, nutzerfreundliche Veränderung ist die dreistufige Auf- und Abrüstbarkeit der Stabilorthese. Dadurch kann man das Hilfsmittel auf die unterschiedlichen Mobilisierungsphasen und damit dem individuellen Heilungsverlauf anpassen.

    Auf- und Abrüsten der Lumbamed disc
    In der ersten Phase sorgen das Gurt-Stütz-System mit Rückenstab, die Zuggurte und die vier Stabilisierungselemente für effektiven Halt und eine Entlastung der Lendenwirbel. Während der weiteren Therapie kann man die Zuggurte und den Rückenstab entfernen. Zeigt die Therapie die gewünschten Erfolge, bieten die variablen Stabilisierungselemente den nötigen Halt. Je nach Bedarf kann man das Zubehör auch mit einem niedrigeren Härtegrad bestellen.

    Optimierte Eigenschaften im Überblick

    leichte Handhabung Passform optimiert - auch taillierte Form bis Größe VI Kraftaufwand beim Anlegen wurde minimiert dreistufige Auf- und Abrüstbarkeit

    Weitere Informationen oder auch eine Broschüre kann man im medi Service Center, per Telefon 0921 912-333 oder bei den medi Handelsvertretungen anfordern.
    E-Mail: auftragsservice@medi.de
    Internetseite: www.medi.de/fachhandel
    Elke
    Mit der internationalen Fachmesse und dem Weltkongress OTWorld stehen vom 3. bis 6. Mai 2016 die Erwartungen, die Fortschritte und die Herausforderungen an die moderne Hilfsmittelversorgung im Mittelpunkt. Die Leitung des Weltkongresses obliegt Prof. Dr. Frank Braatz von der Privaten Hochschule Göttingen / Universitätsmedizin Göttingen (UMG) in enger Zusammenarbeit mit dem interdisziplinär wie international namhaft besetztem Programm-Komitee. Mit dieser Besetzung werden sämtliche Kernthemen der Hilfsmittelversorgung abgedeckt. Dadurch können sich an 4 Tagen Orthopädie-Techniker, Orthopädieschuhmacher, Ingenieure, Mediziner und Therapeuten aus der ganzen Welt über verbesserte Versorgungsoptionen, neue Weichenstellungen und zukunftsorientierte Konzepte der Hilfsmittelversorgung austauschen.


    Das Kernthema der Veranstaltung bleibt bei der Herausforderung, die der Alltag an die Hilfsmittelversorgung von Patienten stellt.
    Versorgungsqualität hängt von folgenden Faktoren ab:
    routinierte Arbeit im interdisziplinären Team Kommunikation mit Krankenkassen Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) erfolgreiche Werbung um kompetente und motivierte Nachwuchskräfte

    Insgesamt bietet die OTWorld 2016 mehr als 50 Vortragsblöcke und vorstrukturierte Symposien, 8 Keynote-Vorträge und mehr als 20 (Praxis-)Kurse.

    Moderne Versorgungskonzepte für Menschen mit und ohne Handicap

    Die Versorgung von Patienten mit eingeschränkter Mobilität muss immer höheren Anforderungen genügen. In einer Zeit wo die Entwicklung in Ingenieurskunst und Versorgungstechnik den medizinisch-technischen Fortschritt exponentiell wachsen lassen, wird die Leistungsstärke von orthopädietechnischen Versorgungen im paralympischen Spitzensport durch öffentliche Diskussionen fast "Technik-Doping" genannt.

    Die Fortschritte sind auch für die breite Bevölkerung von Vorteil. So kann der Orthopädie-Techniker und Orthopädieschuhmacher bei Alltagsbeschwerden und belastungsabhängigen Problemen mit einer Funktionsdiagnostik weiterhelfen.

    Anforderungen werden immer größer:
    Die Zielgruppe Best Ager haben höchste Ansprüche an ihre Bewegungsfreiheit. Junge Leute streben eine höhere Leistungsfähigkeit in Beruf und Freizeit sowie eine schnelle Rehabilitation bei Verletzungen an.
    Doch auch für diese Anforderungen kann das Fach Lösungen und Versorgungskonzepte bereitstellen.

    Thema Veranstaltung Referenten Moderne Versorgungskonzepte für Menschen mit und ohne Handicap Erörterung der speziellen Probleme von Sportlern wie z. B. Achillessehnenreizungen oder das Tarsaltunnelsyndrom (Fersenschmerz) Dr. Casper Grim (leitender Oberarzt an der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie des Klinikums Osnabrück, selbst leidenschaftlicher Radfahrer sowie achtfacher Teilnehmer beim Ironman-Triathlon) und Orthopädieschuhmacher Fatmir Langmeier (versorgender Orthopädieschuhmacher von Hanka Kupfernagel, 2008 Weltmeisterin im Radcross) Symposium „Der Sportlerfuß – Funktionsdiagnostik und Schuhzurichtung“ Prof. Dr. Martin Engelhardt und Markus Rehm "Offenes Forum" - Praxis der sportmedizinischenBetreuung im Behindertensport vier Monate vor den Paralympischen Spielen in Rio offene Diskussion von paralympischen Spitzensportler, Physiotherapeuten,Orthopäden und Techniker, die sich auch den Fragen des Publikums stellen
    Kinderorthopädie

    In der Kinderversorgung spielt vor allem die Interdisziplinarität eine große Rolle. Es ist notwendig eine enge Abstimmung und ein von allen beteiligten Berufsgruppen und Betreuungspersonen getragenes Versorgungskonzept zu haben. Neben der Qualität und der Evidenz der Versorgung wird diese auch von dem Kostendruck der Krankenkassen beeinträchtigt. Daher müssen auch die Krankenkassen in den Dialog integriert werden.

    Thema Veranstaltung Referent Kinderorthopädie – besondere Verantwortung der Arbeit im interdisziplinären Team „Offenes Forum“ - "Kinderfuß interdisziplinär“ Symposium „Individuelle Rollstuhl-Versorgung – vom Kindesalter biszum Erwachsenen“ Gerhard Marx und Prof. Dr. Thomas Wirth, Mitglied des Vorstands derVereinigung Kinderorthopädie Podiumsdiskussion „Gelungene Kinderversorgung – gelungeneKommunikation“ Prof. Dr. Andreas Seidel von der FH Nordhausen und Alf Reuter,Vorstandsmitglied des BIV-OT
    Prothetik und Orthetik

    In den verschiedenen Symposien werden auch die neuesten Entwicklungen im Bereich Forschung eingebracht. Diese Entwicklungen betreffen Werkstoffe, Fertigungsverfahren und -techniken, insbesondere im Bereich der 3D-Druck-Technik.
    Ein weiterer Schwerpunkt auch die Skoliose-Therapie.

    Thema Veranstaltung Referent Prothetik und Orthetik – State of the Art „Chancen und Herausforderungen der Fertigung in der Orthopädie-Technikvon morgen“ Dr. med. Urs Schneider, Leiter der Abteilung „Biomechatronische Systeme“beim Fraunhofer-Institut als Keynote-Speaker Symposium „Funktionsverbessernde Orthetik untere Extremität“ Merkur Alimusaj, Universitätsklinikum Heidelberg Symposium „Konservative Skoliosetherapie“ Prof. Dr. Karl-Stefan Delank, Direktor der Klinik für Orthopädie und Physikalische Medizin des Universitätsklinikums Halle (Saale) Symposium „Leitliniengerechtes Arthrosemanagement“ in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Arthrose-Management(DGFAM)
    Vielfalt in Aus- und Weiterbildung: Vom Gesellen bis zum Forscher

    Neben den Kernthemen der Fachmesse ist auch das Thema Aus- und Weiterbildung von großer Bedeutung. Sowohl was den ärztlichen Bereich über die Initiative ´93 Technische Orthopädie als auch die Ausbildung der Orthopädie-Techniker und Orthopädie-Schuhmacher betrifft.
    Die OTWorld steht zudem im Jahr 2016 unter dem Motto „Fortbilden, Austauschen, Feiern!“. Sie ist die größte Begegnungsstätte des Branchennachwuchses. Die Jugend.Akademie TO dient dazu die Themen des Kongresses und der Messe den Auszubildenden und Studierenden im gesamten Berufsfeld näher zu bringen.

    Thema Veranstaltung Vielfalt in Aus- und Weiterbildung: Vom Gesellen bis zum Forscher Symposium „Ausbildung" „Offenes Forum“
    Elke
    Der schnellste Schritt zur Integration der über 300 Kriegsflüchtlinge, die um Duderstadt untergebracht sind, ist Türen zu öffnen statt Menschen auszugrenzen. So hat Professor Näder die Flüchtlinge zu seinem 25 jährigen Jubiläum als CEO und Präsident der Firmengruppe Ottobock eingeladen. Bei den Feierlichkeiten war auch Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime anwesend, der dafür aus Berlin anreiste.


    Der Gedanke die Flüchtlinge in seine Feier zu integrieren, liegt zum Teil in der Geschichte seiner Familie. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Firma und seine Familie in Königssee/Thüringen ohne Entschädigung enteignet. Sie mussten komplett neu anfangen und legten so unter schwierigsten Bedingungen den Grundstein für das Unternehmen Ottobock in Duderstadt. Heute hat das Unternehmen in 55 Ländern der Welt Niederlassungen, 8.000 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Euro.

    Nun schauen die Flüchtlinge ähnlich wie Professor Näders Familie in eine ungewisse Zukunft. Professor Näder und Bundestagspräsidentin a.D. Professor Dr. Rita Süßmuth waren sich einig, dass schnellere Schritte zur Integration sehr wichtig sind. Ein Vorteil der Einladung zu der Feier ist auch, dass vielleicht neue Mitarbeiter mit der Muttersprache Arabisch gewonnen werden können. Der Bedarf an solchen Mitarbeitern ist bei dem global agierenden Unternehmen auf jeden Fall vorhanden.

    Nach dem Motto "Sport verbindet" wurde kurzerhand aus dem Wohnheim in Westerode eine Fußballauswahl gebildet, die als FC Rosenthal Hof gegen die Duderstädter Jugendauswahl antrat. Trotz einer guten Vorstellung unterlag die Mannschaft aus Westerode mit einem Ergebnis von 0:2. Sowohl die Begegnungen am Spielfeldrand als auch das Geschehen auf dem Platz war sehr angenehm und ein voller Erfolg.
    Elke
    Erstmalig wird jetzt auch in Deutschland ein Jugendcamp für 50 Jugendliche und Kinder veranstaltet, die arm- oder beinamputiert sind. Der Bundesverband für Menschen mit Arm- und Beinamputation e.V. hat für das kostenlose Jugendcamp, das vom 01. bis 08. August veranstaltet wird, noch Restplätze frei.

    Es können alle Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren mit einer Amputation oder Gliedmaßenfehlbildung an dem Camp teilnehmen. der Stützpunkt des Jugendcamps liegt nördlich von Hannover in Gailhof / Wedemark.

    Ziel des Jugendcamps ist, dass die Kinder und Jugendlichen mit Spaß und Freude in der Gemeinschaft entdecken, welche Möglichkeiten sie auch mit Behinderung haben. So werden auch die sportlichen und körperlichen Aktivitäten gefördert und die Beweglichkeit geschult. Gleichzeitig werden auch die eigenen Vorurteile abgebaut und ein neues Selbstbewusstsein aufgebaut. Die gemeinsame Aktivität und das Zusammensein mit Gleichgesinnten fördert und stärkt die Akzeptanz, Toleranz und Kooperation. Die gegenseitige Hilfe und Unterstützung werden selbstverständlich und die allgemeine solziale Distanz kann etwas abgebaut werden.

    Herausforderungen im Jugendcamp

    mit Prothese in den Hochseilgarten Kanutour auf der Leine ein Sporttag mit Handicap-Sportlern des TSV Bayer 04 Leverkusen Schwimmen in der Gemeinschaft Tauchen mit Handicap Reiten Kletterwand Bogenschießen Kistenklettern mit Prothese uvm.

    Ort

    Jugend-, Gäste- und Seminarhaus Gailhof (JuGs) in Wedemark bei Hannover

    Teilnahme

    kostenfrei Anmeldeunterlagen auf der Internetseite www.ampucamp.de zum Download per E-Mail info@bmab.de telefonisch unter 089/4161740-0