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Thema: Konstruktionshöhen von Orthesen in Abhängigkeit vom Muskelstatus

      
   
  1. #11
    Orthopädietechnikermeister
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    Avatar von Rene
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    Re: Konstruktionshöhen von Orthesen in Abhängigkeit vom Muskelstatus

    Zitat Zitat von OmBa
    Genu Recurvatum --> kann mit USO und ventraler Anlage (z.B. ToeOff) versorgt werden
    ... das würde ich nicht sagen; mit einer ventralen Anlage gegen ein g. recurvatum zu arbeiten erscheint mir auch nicht logisch. Normalerweise ist da eine dorsale Schale und Dorsalanschlag eher ratsam (immer unter der Voraussetzung, dass der Quadriceps noch mitspielt...)

  2. #12
    ist neu hier Avatar von Björn
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    Re: Konstruktionshöhen von Orthesen in Abhängigkeit vom Muskelstatus

    Hi an alle!!!
    Ich hab da so meine etwas anderen Erfahrungen gemacht:
    Hatte bisher noch kein reines G. recurvatum- immer in Begleitung mit anderen Schädigungen im Knie- oder auch Knie und Hüfte!
    Es muß auf jeden Fall darauf geachtet werden dass der Fuß nicht allzu sehr in die Plantarflexion geht, daraus folgt für mich das eine dorsale Schale im Unterschenkel auf jeden Fall besser ist! Egal ob AFO, KAFO oder noch mehr! Je mehr Anlage ich habe desto weniger punktuellen Druck habe ich auf der Haut!
    Ich betrachte immer das Bein und stelle mir das 3-Kräfte-Prinzip vor, um dem Patienten die größtmögliche Sicherheit zu geben, damit ein "durchschlagen" des Kniees nicht mehr Möglich wird!
    Ganz besonders schwierig wird es wenn dann noch zusätzlich Valgus- oder Varusstellungen im Knie hinzun kommen! Dann ist eine KAFO schon fast Pflichtprogramm!
    Kommt allerdings auch auf die Fußhebemuskulatur an- die aber nach meiner Erfahrung in solch einem Stadium der Fehlstellungen stark beeinträchtigt ist!
    Wo ich recht geben muß ist die Sache mit dem Quadrizips, wenn der nicht mindestens den Muskelstatus 3 hat, um eine zusätzliche Eigenstabilität zu behalten, dann käme für mich eine Versorgung im Unterschenkelbereich nicht in Frage!!!!!

    Für andere Meinungen und Erfahrungen wäre ich dankbar- wir lernen alle daraus!!! :-)

  3. #13
    ist häufiger hier
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    Re: Konstruktionshöhen von Orthesen in Abhängigkeit vom Muskelstatus

    Zitat Zitat von OmBa
    s. Dein Beispiel: Genu Recurvatum --> kann mit USO und ventraler Anlage (z.B. ToeOff) versorgt werden, aber auch mit Knieschiene etc.
    Eine ToeOff wird euch an der Fußplatte Brechen! Besonders wenn der Patient Treppen steigt, kommt zuviel last auf dem Vorfuß, so das das Genu Recurvatum, bedingt durch Hebelgesetze, bei belastung die Orthese erweicht und zum Brechen bringt. Oft wird die Orthese ja bei Schlaganfall eingesetzt weil die Patienten es leichter haben diese an zu ziehen. Bei dorsalen Anlagen ist halt das reinkommen in den Schuh schlechter.

    Ich finde man sollte kein Recurvatum mit einer Fußorthese versorgen, sondern mit einer Knieorthese (z.B. Schwedenschiene). Treten beide Probleme zusammen auf muß man sehen was das haupt Problem ist. ich wette mit euch, das das Genu Recurvatum das kleinere Problem ist.
    Orthopädietechniker zu sein finde ich COOL!

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