Hi,
habe eine Frage zu Fersenschalen bei einer Versorgung eines Kindes im Alter von ca. 8 Jahren. (Diagnose laut Rezept: Knick Senk Fuß) Wie fertigt Ihr diese Fersenschalen? Ähnlich wie Schaleneinlagen für Kinder, bloß kurz nach der Ferse aufhörend und mit Supinationskeil? Bin für alle Ratschläge dankbar.
Alexander Wolf<br /><br />Sanitätshaus- Gesundheitsprodukte -careshop.de



Moin!
Ja, so würde ich es machen ... es gab früher auch mal Helfet-Schalen (so hießen die glaube ich) ... die waren genau so .. weiß aber leider nicht wo es die gab .. ist auch schon fast 20 Jahr her ...
*.. werd ich am Galgen hochgezogen, weiß ich wie schwer mein Arsch gewogen ..*

Hallo!
Mir stellt sich die Frage welchen Vorteil denn die Fersenschale gegenüber der Schaleneinlage hat?!Schon rein fertigungstechnisch!



Könnte mir schon vorstellen das man bei einer Fehlstellung des Fersenbeines die gezielter mit ner Fersenschale fassen kann ... mit ner Schaleneinlage sehe ich das eher Problematischer .. zumal die Schalen die ich meine aus PP/PE sind .. und nicht wie die meisten Schaleneinlagen aus Polsterdecke plus Versteifungssttoff ..
*.. werd ich am Galgen hochgezogen, weiß ich wie schwer mein Arsch gewogen ..*

Verstehe - größtmögliche korrektur bei größtmöglicher Bewegungsfreiheit.
@martin: Das gleiche habe ich mich auch schon gefragt. Ich kann mir eigentlich auch nicht vorstellen, dass man die Ferse mit einer reinen Fersenschale besser fassen kann. Zumal ich es wesentlich aufwendiger finde, die Schale so zu fertigen, dass diese auch richtig gerade in den Schuh passt und nicht kippelt.Mir stellt sich die Frage welchen Vorteil denn die Fersenschale gegenüber der Schaleneinlage hat?! Huch Schon rein fertigungstechnisch!
Alexander Wolf<br /><br />Sanitätshaus- Gesundheitsprodukte -careshop.de

Also nehmen wir zuallerersteinmal PP, das erlaubt uns recht dünn und doch stabil zu fertigen. Verwenden wir statt dem Sup.keil einfach Kork, welches wir erstmal reichlich und "großflächig" aufbauen, können wir uns bei der Anprobe an die richtige Stellung heranschleifen. Aber ob man am Ende nicht doch ne Menge Ärger mit dem Druckstellen bekommt?! Die Fläche, auf die sich der Druck verteilt erscheint mir gering. Quasi der Kompromiss zwischen Beweglichkeit und Korrektur.



grins ... das was martin gerade beschreibt sind die Helfet-Schalen .. oder so ähnlich sahen sie zumindest aus...
Ich habe diese schalen seit 15 Jahren nicht mehr in der Praxis gesehen .. insofern sind meine Argumente da eher theoretischer Natur ...
Aber ich bin doch der Meinung das man das Fersenbein durchaus effektiver fassen kann als mit auf dem markt befindlichen rohnligen ... von einer fassung des fersenbeines kann da wohl kuam die rede sein !?!
*.. werd ich am Galgen hochgezogen, weiß ich wie schwer mein Arsch gewogen ..*

http://www.physio-dynamisch.de/Aktue..._der_Dinge.doc,
http://www.shoes-at-work.com/orthopaedie/helfet.htm
Helfet-Einlagen finde ich nicht wirklich geeignet um einen Knick-Senk-Fuß zu korregieren. Die Seitenranderhöhung bringt nur bedingt was.
Kommt auch drauf an ob hier eine rein passive Korrektur vorliegt. Der Fersenaußenlappen(-Teil) sollte verstärkt sein, auch die Inzisur zwischen dem 5. Metatarsalköpfchen und dem Fersenbein sollte genutzt werden um die Ferse auch hinten zu halten. Hier verstärkt am Gips reingehen. Insgesammt würde ich als Schaleneinlage in Normalform bauen.
Besser wären FK0´s - Fußkorrekturorthesen. Hier kann ich die Ferse richtig Fassen und den Fuß sowohl aufrichten als auch die Ferse in die Korrektur drücken. Aber wir wissen ja der Arzt hat immer recht, schließlich hat er studiert
Im Anhang zwei Bilder. Beispiel für eine sehr humane Inzisur bei einem alten Apparat von mir. Wer das noch nicht gemacht hat- sieht schlimm aus, ist es aber nicht. Außerdem zieht sich das PP häufig auch ein Stück wieder zurück. Das zweite Bild zeigt als Beispiel eine eine Dynamik Ankle Foot Orhtosis, von außen sieht sie der FKO ähnlich. Es geht mir hier nur um das Einfassen und den Umfang der Orthese.[/img][/img]
Gott sei dank! Wem sonst?



ups.. die Diagnose hatte ich ehrlich gesagt nicht beachtet .. bei der diagnose halte ich in der Tat auch Helfet-Schalen für nicht Stand der Dinge .... die Frage wäre evtl. auch (siehe auch der Bericht im Link von Mac Funky) ob man hier nicht mehr die muskulatur ansprechen sollte und pelites oder sensomotorische oder propriozeptive Einlagen (wie immer man sie dann nennen will) machen sollte!
Finde ich gerade bei Kindern ne überlegenswerte alternative .. nicht immer bringt die statische Aufrichtung allein was...
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