In vielen Bundesländern hat er seit Anfang des Jahres Gültigkeit, der AOK-Vertrag für die Produktgruppe 24 (Prothesen). Der Vertrag wurde und wird an vielen Stellen heiß diskutiert. Wer nicht weiß worum es geht; hier steht der Vertrag samt Anhang zum Download.
Was bringt der Vertrag nun mit sich? Zunächst einmal bedeutet es weitgehend einheitliche Preise (für die einen ist es gut, für die anderen eher schlecht) und zumindest bis 2009 Vertragssicherheit, also vorläufig keine Ausschreibungen für Prothese seitens der AOK.
Das Ziel was die AOK zu verfolgen scheint ist, das die Prothesenversorgung wirtschaftlicher (preiswerter) werden soll, denn im Normalfall gibt es für teurere Prothesenpassteile nominal weniger Zuschlag. Für den Techniker bedeutet das im Normalfall weiterhin (denn es gibt nicht nur schwarze Schafe) eine saubere Kalkulation und natürlich härteres verhandeln mit den Lieferanten.
Hessen arbeitet ja schon seit einiger Zeit mit dem Modell ja schon seit einiger Zeit; es soll sogar Betriebe geben, die mit dem Vertrag wirtschaftlich arbeiten…
Fakt ist; als Techniker (oder derjenige der kalkuliert) sollte man sich intensiv mit dem Vertrag beschäftigen um noch wirtschaftlich arbeiten zu können.



