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Re: Radfahren mit Prothese
hi
interessanterweise benutzen amputierte downhiller anscheinend einen prothesenfuss an ihren sport prothesen.
http://www.youtube.com/watch?v=JcBt2MUzh_Y
und
http://www.ot-forum.de/verlag_ot/ot_...s_2_09_ger.PDF
keine ahnung ob asphaltpiloten sich direkt ins pedal einklicken, aber ich koennt mir vorstellen das es neben den praktischen gruenden (die option vom rad abzusteigen und ein paar meter zu laufen) auch andere gruende gibt, die fuer die verwendung eines prothesenfuses sprechen (energiespeicherung des fusses, daempfung etc.....)
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ist neu hier
zum Radeln mit Prothese:
bei ausreichender Stumpflänge bist du mit Prothese natürlich besser dran. Im Behindertensport könnte das aber Konflikte mit dem Reglement geben. Für die Praxis geht es darum, die Leistung der Hüftstrecker mitzunehmen. Ich nehme eine normale OS-Prothese mit Magnetpedal. Klickis gehen auch, sind aber komlizierter anzukuppeln. Korb und Riemchen sind ungeschickt, weil man sich weit nach unten bücken muss und dann leicht aus dem Schaft hebelt.
Kurbellänge: Die muss auf die Bewegungsfähigkeit von Hüfte und Stumpflänge angepasst sein. Es gibt einen Klemmhalter, mit dem man die Kurbellänge einstellen kann und gleichzeitig die Pedalachse verlängert, damit die Ferse nicht an Hinterbau oder Kurbel anschlägt.
Gewichtsfetischisten könnten den Fuß weg lassen und sich direkt an die Kurbel klicken. Wenn eine Schiebepassage oder Treppe kommt, ist das halt eher unpraktisch. Rennradler fahren aber solche Strecken eher nicht.
Böd ist, dass man mit OS-Prothese nicht mit dem Oberschenkel auf den Sattel rutschen kann um anzuhalten. Man muss also das RAd ziemlich kippen oder den Sattel unergonomisch tief einstellen. Optimal ist ein Sattellift "Kindshock" oder "Teleskop Sattelstütze" mit "remote Bedienung" vom Kenker aus. Die kostet leider mehr, als manches komplette Fahhrad.
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