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Thema: Radfahren mit Prothese

      
   
  1. #1
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    Radfahren mit Prothese

    Guten Morgen allerseits

    ich bin auf der Suche nach technischem Rat oder praktischer Erfahrung. Ich bin gerade dabei, mit eine Radprothese schustern zu lassen. Die Frage, die sich mir stellt:

    baue ich die Aufnahme für die Klickpedalen direkt unter das Rohr oder doch mittels Fußterl unter den "Ballen"? Zum Einen frage ich wg. der besseren Kraftübertragung, zum Anderen wg. der Vermeidung evtl. Druckstellen...

  2. #2
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    Re: Radfahren mit Prothese

    Wie wärs mit einer entsprechenden Pedalumrüstung und dann ohne (Rad-)Prothese?
    Ich hab das im (leider schon vergangenen) Sommer mal überlegt zu basteln aber (noch) nicht umgesetzt.

    Ein Bild von der Idee hab ich mal angehängt. (und ein zusätzliches mit spärliche Erklärungen)
    Man müsste natürlich noch eine Krückenhalterung am Rad vorsehen.

    Was sagt ihr dazu?

    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  3. #3
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    Re: Radfahren mit Prothese

    Für echten Rat bräuchte man schon ein paar mehr Informationen. Ober- oder Unterschenkelamputation? Willst Du mit dem Rad "wohin" fahren oder Sport betreiben?

    Wenn Du das Rad täglich benutzen willst dann wäre es wichtig am Zielort laufen zu können. Also jedenfalls ein Fuß mit Fixierung am Pedal. Wenn Du eine bestimmte Strecke zum Sport fährst und wieder zum Ausgangspunkt zurück kommst wäre eine Spezialprothese mit Fixierung am Rohrende durchaus eine Möglichkeit.

    Die Zeichnung geht von eine Oberschenkelamputation aus. Interessante Idee, aber ich frage mich gleich wie Du verhinderst dass der Stumpf von dem "Brett" abrutscht. Dürfte in der Anwendung problematisch werden.

    Michael

  4. #4
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    Re: Radfahren mit Prothese

    Zitat Zitat von Yumi
    Für echten Rat bräuchte man schon ein paar mehr Informationen.
    Stimmt natürlich, hoffentlich meldet sich timo dazu noch mal.

    Zitat Zitat von Yumi
    Die Zeichnung geht von eine Oberschenkelamputation aus. Interessante Idee, aber ich frage mich gleich wie Du verhinderst dass der Stumpf von dem "Brett" abrutscht. Dürfte in der Anwendung problematisch werden.
    Ja, sorry, bin da bissl vorbelastet, weil ich mir genau zu diesem Anwendungsfalls schon mal Gedanken gemacht hatte.
    Nun, ein "einfaches Brett" sollte es natürlich nicht sein, das ist schematisch nur einfacher gewesen in der Darstellung.
    Irgendwas in Richtung einer "Mulde" ... notfalls mit Halte(klett)bändern.
    Ich wollte jedenfalls das leidige Schwitzproblem im Schaft gleich mit "erschlagen".

  5. #5
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    Re: Radfahren mit Prothese

    @Michael Mann

    das klingt eher nach etwas für´s Spazierenfahren, ich suche etwas für den sportlichen Bereich

    Zitat Zitat von Yumi
    Für echten Rat bräuchte man schon ein paar mehr Informationen. Ober- oder Unterschenkelamputation? Willst Du mit dem Rad "wohin" fahren oder Sport betreiben?
    Stimmt natürlich; Tunnelblick Oberschenkel; ich hätte eine Prothese um zum Rad zu gelangen und ich möchte gern Rennrad fahren...

  6. #6
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    Re: Radfahren mit Prothese

    Zuerst zum Sportler. Wenn Dich der kosmetische Aspekt nicht stört, dann würde ich für ein Sportrad einen Adapter am Rohrende anbringen. Ich weiss allerdings nicht ob es so ein Teil fertig gibt. Evtl. auf der Drehbank etwas fertigen lassen. Du bist ja nicht der erste amputierte Radfahrer. vielleicht auch einmal bei einem Behindertensportverein/verband erkundigen. Wir OTs kümmern uns ja mehr um die Schaftpassform

    Zum Fahrradbastler. Ich bin ja auch so ein verrückter Erfinder. Die Idee leuchtet mir ein. Überlege einmal das "Brett" an der hinteren-inneren Ecke mittels Gelenk mit dem hinteren Teil des Sattels zu verbinden. Der Rest bleibt so wie gezeichnet. Dann kann das "Brett" nicht vom Stumpf abrutschen. Wäre doch ein schönes Projekt für einen Studenten.

    Michael

  7. #7
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    Re: Radfahren mit Prothese

    Ich Bitte um Entschuldigung - ich bemerke gerade, dass ich den Thread "versaue". Das Thema ist ja "Radfahren mit Prothese" und nicht "ohne". Kann man das irgendwie splitten?


    Zitat Zitat von Yumi
    Überlege einmal das "Brett" an der hinteren-inneren Ecke mittels Gelenk mit dem hinteren Teil des Sattels zu verbinden.
    Das hatte ich schon überlegt, mir erschien allerdings die Gefahr de Einklemmens dann zu groß.
    Vielleicht kann man den hinteren Punkt auch irgendwo anders am Rahmen fixieren.
    Ich dachte im ersten Ansatz eher an eine Art Federmechanismus, der standardmäßig die Auflage leicht nach oben drückt.
    Durch die Führung hatte ich mir die nötige "Reststabilität" gewünscht...aber allen nur Theorie.

    Mit Abrutschen meinst Du auch eher nach hinten/vorn?

    Leider mangelst mir momentan an Zeit für die Basteleien...vielleicht klapps im nächsten Jahr mal mit nem Prototyp.

  8. #8
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    Re: Radfahren mit Prothese

    Federmechanismus brauchst Du wahrscheinlich nicht. Die Lage des "Brettes" wird von der vertikalen Stange bestimmt die fest am Pedal befestigt ist. Damit ist auch der Hub vorgegeben. Eigentlich hast Du das alles schon in Deiner Zeichnung. Der Drehpunkt muss nur weit genug nach hinten, aber nicht zu tief. Drehpunkt des Stumpfes ist das Hüftgelenk, aber da kommst Du nicht hin. Schreib mal im Frühjahr wie der Prototyp funktioniert. Sollte nicht zu viel Arbeit sein, und im Winter ist im Keller gut basteln.

    Michael

  9. #9
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    Re: Radfahren mit Prothese

    Wofür mir noch überhaupt nix eingefallen ist (mal von nem Stützrad abgesehen), ist eine Möglichkeit einen Sturz auf die "falsche Seite" irgendwie zu verhindern/abzumildern. Wenn dazu jemand noch nen Einfall hätte...wäre interessant.

  10. #10
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    Re: Radfahren mit Prothese

    Zuerst zum Sportler. Wenn Dich der kosmetische Aspekt nicht stört, dann würde ich für ein Sportrad einen Adapter am Rohrende anbringen.
    Kosmetik ist erst mal sekundär; man kanns auch noch lackieren wenn es funktioniert. Mir ging es mit der Frage in der Hauptsache um optimale Kraftübertragung.

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