




haben die lieben Kollegen denn schon Erfahrungen mit dem MAS-Schaft gemacht, wer fertigt, wer hat das Seminar bei Gottinger gemacht? Ich habe so meinen Zweifel, ob die Technologie das Maß aller Dinge ist. Sicher, eine Innovation; ich habe mir die Technik auf der Messe angeschaut, die Argumentation lässt sich auch bis zu einem gewissen Maß nachvollziehen;
ABER:
Lohnt sich die Investition? Die Weiterbildung bei Gottinger ist nicht gerade billig!
Müssen wir wirklich Millimetergenau fertigen? Was ist mit Volumenschwankungen beim Patienten?
Trägt die Kasse die Kosten?
Ist der Tragekomfort wirklich so viel höher?![]()

So auch ich will hierzu mal Stellung beziehen.
Wir haben als erste Versuche eine Mischform entwickelt zwischen LO-& MAS-Schaft. Mittlerweile arbeiten wir nach dem Original und sind sehr zufrieden damit. Und Ja es ist der Stand der Dinge. Es gibt momentan nichts besseres (Wer was anderes hat, immer her damit). Die eigentliche Frage ist für dich, nicht muss ich das machen damit ich noch eine Technik kann sondern: Will ich am Ball bleiben, will ich meinem Patienten das Beste bieten was er bekommen kann. Der Zugewinn an neuer Freiheit ist auf jedenfall noch mal ein ganz schöner Sprung. Patienten bleiben auch auf dem Laufenden. Wenn die Konkurrenz MAS baut und Du nicht, kann es sein das Du die Brille auf hast
und die Konkurrenz baut.
Abrechnung erfolgt bei uns als LO-Schaft. Natürlich kenn ich das Problem mit den Testschäften, entweder es passt oder es passt nicht, stimmt zwar soweit ich weiß nicht. Nachformen kann man ja immer noch. Allerdings hält sich das auch wie beim LO in Grenzen. Wenn die Tubereinfassung nicht korrekt ist- fast immer noch mal neu gipsen. Die Anforderungen sind schon hoch. Erfahrung spielt hier eine nicht unbedeutende Rolle. Aber wenn ein gestandener Altgeselle (ich nicht) das im Nachmachen und Selbstlenen schafft warum nicht auch Du? Ich will hier nichts herunterspielen. Auch kann ich nicht einschätzen inwieweit sich solch eine Sache als Kostenfalle entwickeln kann. Aber es ist bisher für Oberschenkel mit Abstand die beste Versorung die es gibt.
Gott sei dank! Wem sonst?

Noch mal zu den Volumenschwankungen. Ist etwas schwerer als beim LO-Schaft da hier ja immer die Knochenabstände passen müssen, das bei größeren Schwankungen noch zu beherrschen dürfte schwer sein.Allerdings wenn er Luft zieht hift meist hinten unten reinkleben. Aber wenn man´s genau nimmt, dann ist ja auch bei einem LO-Schaft bei starker Schwankung irgendwann mal Schluß, oder baut ihr termoplastische Schäfte die ständig anpassbar sind?
Gott sei dank! Wem sonst?



Wie ist der jetzige Stand bei Euch?? Ich habe da auch einige Überlegungen angestellt bin aber noch nicht schlüssig mit welchem System wir am erfolgreichsten arbeiten können ...
Neben Gottinger gibt es ja auch die Lehrgänge an der Bufa und Össur ...
Also.. jemand schon weitere Erfahrungen gemacht![]()
*.. werd ich am Galgen hochgezogen, weiß ich wie schwer mein Arsch gewogen ..*





...meine persönliche Meinung:
ich würde BuFa bevorzugen, weil das meines Wissens nach die einzige Stelle ist, wo Du echtes Know How vermittelt bekommst. Bei Össur bekommst Du lediglich die Meß- (nicht Maß- oder Abform-) technik gezeigt und wirst nat. über die Anproben instruiert. Dennoch gibst Du eine Menge aus der Hand. Preislich ist Össur teurer (allerdings bekommst Du einen Definitiv-Schaft incl.). An der BuFa läufts nachwievor mit Gips ... UND Össur akzeptiert die BuFa Zertifikate (da die ja logischerweise auch von Marlo unterschrieben sind). Ich glaube eh das Össur hauptsächlich am Verkauf der Schäfte interessiert ist.
wenn Du mich fragst 1+1=
zu Gottinger kann ich leider nix sagen...



Ja, okay... danke ..
Das sind die Infos die ich auch habe .. die Frage ist z.B. ob es Erfahrungen bezüglich Paßgenauigkeit bei dem Össur-System gegenüber dem Pohlig-System gibt ....
*.. werd ich am Galgen hochgezogen, weiß ich wie schwer mein Arsch gewogen ..*





Hallo zurück aus Dortmund...
also; ich habe jetzt das Marlo Seminar hinter mir und würde es euch uneingeschränkt empfehlen. Der Ablauf ist in etwa so wie hier bereits geschildert; 3 Tage hochintensive Praxis. Ich war mit eigenem Patienten dort und bin mit einem passenden Schaft wieder nach Hause gefahren.
Der vermittelte Stoff ist m.E. wesentlich intensiver als bei den Drittanbietern, sowohl theoretisch als auch (was mir pers. wichtig war) praktisch.



nebenbei .. Össur gibt zur Zeit keine Infos raus / es gibt momentan keine neuen Seminare.. es wird irgend etwas geändert oder überarbeitet ...
*.. werd ich am Galgen hochgezogen, weiß ich wie schwer mein Arsch gewogen ..*
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