Ich hab gleich noch einen...
Ich hab z.Z. einen "Problembürger". OS-Patient mit ca. 30° Beuge-Kontraktur. Der Schaft ist vom Volumen mittlerweile ganz gut, aber der Patient hat beim Laufen trotz Liner einen gigantischen Längshub, was bedeutet, dass er bei jedem Schritt wieder auf´s Neue in die Umgreifung reinschnappt. Vakuumsystem halte ich pers. für gewagt, beim Seal in hat man Unterdruck nur auf dem letzten Drittel und andere Geschichten sind denke ich vom Handling zu kompliziert.
Hat jemand einen ähnlichen Fall? Möglicherweise wäre es ja sinnvoll die Form etwas abzuwandeln?!?
Grüße
Rock the Rebel - Metal the Devil

servus,
du solltest die Schafttiefe kontrollieren. Du hast den Gipsabdruck schon unter Elongation des Liners gemacht?
Der 2. entscheidente Punkt ist bei so einer Beugekontraktur der mediale schaftrand, sprich Ramusumgreifung muss deutlich höher sein als bei normal-beweglichem Hüftgelenk. (vergl. Veröffentlichung v. Bernd Sibbel in der OT).
mfG
M.





Hast Du zufällig einen Link zu dem Artikel, den würde ich gern mal lesen.
Ich bin der Meinung, das die Ramusumgreifung eher etwas weiter vor liegen sollte (wenn man sich die Proportionen eines normalen CAT CAM im Vergleich dazu anschaut). Durch die Beugung liegt die Umgreifung m.E. zu weit hinten. Ich würde auch das Volumen nochmal prüfen...



also .. ich sehe es als schwierig an bei so einer Beugekontraktur noch eine Ramusumgreifung zu gestalten .. ich meine auch im Hinterkopf zu haben das in Heidelberg die Theorie aufgestellt wurde das es ab ca. 20-25 Grad schwierig wird ... ist auch meine Erfahrung ...
*.. werd ich am Galgen hochgezogen, weiß ich wie schwer mein Arsch gewogen ..*

Also ich muß auch sagen das bei einer starken Beugekontraktur eine Sitzbeinumgreifender Schaft kaum möglich ist, bzw. vom Anwender nicht mehr akzeptiert wird. Habe es 2 mal mit viel ausdauer und mehreren Schäften Probiert und heraus gekommen ist immer eine Hybrid-Form.
Orthopädietechniker zu sein finde ich COOL!
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