
Das der MAS Schaft funktioniert ist ja unbestritten; mich würde mal interessieren, ob der von dem ein oder andern auch als Interimsschaft gebaut wird. Die Vorteile sind klar, ABER: was ist mit den anfänglichen Volumenschwankungen, und was sagt ggf. der Kostenträger![]()





interessant, dass da keiner eine Meinung zu hatIm Prinzip spricht ja nichts gegen eine Erstversorgung mit MAS - Schaft, die Finanzierung muss jeder individuell klären (wobei ich mir da allerdings Probleme vorstellen könnte); allerdings ist das derzeit wohl eher unüblich.
MAS als Erstversorgung geht sehr gut. Nach unseren Erfahrungen sind die Anpassungen seltener und eine Defi.-Versorgung kann schneller erfolgen. Das ist natürlich rein subjektiv, wir machen ja keine MAS Studien!!!!!!!!!!!!
Bei den Kosten finde ich allgemein, dass ein MAS nicht mehr kosten sollte als ein Längsovaler. Wir können doch unsere anfängliche " Dummheit" nicht immer dem Kostenträger aufzwingen. Natürlich ist andererzeits ein Interimsschaft zu knapp berechnet. Oder?
Gruß Udo
Genau dieser Meinung bin ich beim Thema MAS Schaft und Abrechnung mit der Krankenkasse allerdings auch!Wir können doch unsere anfängliche " Dummheit" nicht immer dem Kostenträger aufzwingen.
Alexander Wolf<br /><br />Sanitätshaus- Gesundheitsprodukte -careshop.de
Wir können doch unsere anfängliche " Dummheit" nicht immer dem Kostenträger aufzwingen.hmm... damit wäre ich wirklich vorsichtig!!! Selbst mit Routine ist ein MAS-Schaft häufig aufwendiger als ein Längsovaler Schaft; nicht in der Herstellung, wohl aber in der Modelerstellung und Modifikatition UND wir sind ja leider Gottes noch nicht mal in der Situation, dass und der Längsovale Schaft adäquat vergütet wird; stellt euch mal einen MAS-Schaft auf dem Preisniveau der PG 24 vor, das ist doch wohl nicht euer Ernst?Genau dieser Meinung bin ich beim Thema MAS Schaft und Abrechnung mit der Krankenkasse allerdings auch!
Rock the Rebel - Metal the Devil

@udo
danke für die Info; hätte ich so nicht vermutet, ich hätte gedacht der MAS ist änderungsanfälliger.
Das mit der Bezahlung ist so eine Sache; ich bin auch der Meinung dass ein individueller MAS wesentlich mehr Aufwand erfordert als ein längsovaler Schaft und bei dem derzeitigen Preisverfall an der Stelle auch noch nachgeben?!? Wo soll das hinführen?
ich bin auch der Meinung dass ein individueller MAS wesentlich mehr Aufwand erfordert als ein längsovaler Schaft.....
Ist ein längsovaler Schaft nicht auch individuell? Mit dem Preisverfall ist das so eine Sache. Wir müssen uns Preise gefallen lassen, die uns ruinieren. Und warum?.............Wer hat sie ausgehandelt?..............
Natürlich ist es einfach immer wieder neue moderne Sachen teurer anzubieten und so zu versuchen die Preisspirale aufzuhalten. Und dannWir müssen vermeindlich nicht lukrative Patienten höherwertiger versorgen oder indirekt ablehnen. Bekommen wir halt nicht bezahlt. Oder man betreibt einen regen Briefverkehr mit den Kostenträger und weil das soviel Freude bringt telefonieren wir noch ein paar Stunden. Ich bin auch für vernüftige Preise. Die uns die Möglichkeit geben, nach wirklichen Aufwand abzurechnen. Schön wäre es auch, wenn der Kostenträger sich das, was er bezahlt, auch mal anschaut.
Heißes Thema.
Wie lange haben wir bei unseren ersten längsovalen Schäften zum Modellieren und zur Anprobe benötigt?
Ein Mensch ist individuell, genau wie das Versorgungsergebnis sein sollte.
Frohe Ostern!
Udo
Hallo,
die anfänglichen Volumensschwankungen sind glaube ich nicht so das Problem, die hat man ja in anderen Schaftsystemen auch. Wichtige Eckdaten des MAS Systems bleiben auch bei Volumensschwankungen nahezu unverändert (Tuber Adduktorensehne, Tuber Trochanter, Ramuswinkel). Man kann also mit etwas Geschick auch hier eine Volumensanpassung mit den üblichen Mitteln machen.
Aus zuverlässiger Quelle weiss ich, dass der Kasse der MAS-Schaft an sich quer wie breit ist. Die haben nix gegen innovative Schaftsysteme. Wieso sollten Sie auch, wenn sich die Versorgungsqualität dadurch sogar steigern lässt?
Ketzerische These:
Wenn die (OT-)Welt mal MAS-Schäfte bauen kann, ohne dafür (momentan berechtigte!?) mordsmäßige Zuschläge für Mehraufwand zu benötigen (gibts nicht in Bayern 800€ extra?), wird sich das Ablehnungsverhalten der Kassen schlagartig bessern. Die sehen momentan MAS und denken €€€...
Wesentlich wichtiger für die Frage MAS als Interimsschaft oder nicht ist meiner Ansicht nach:
Kann der Patient sich in den kernig sitzenden Schaft einziehen und kommt er mit damit zurecht?
Falls ja, würde ich es probieren.
Grüße,


Interessante Beiträge die meine graue Gehirnmasse aktiviert hat.
Könnte jemand erklären warum der Arbeitsaufwand beim MAS-Schaft höher ist als beim Querovalen. Die Arbeitsschritte wie Gipsabdruck, modellieren, tiefziehen oder gießen sind doch relativ gleich.
steht diese Aussage in Zusammenhang mit der Herstellung oder Anpassungen/Nacharbeiten?Selbst mit Routine ist ein MAS-Schaft häufig aufwendiger als ein Längsovaler Schaft
Dann wurde in einem anderen Thema noch angesprochen daß es eine computer-design Version des MAS-Schaftes geben soll. Wenn dies möglich wäre würde sich der Arbeitsaufwand zwischen Schaftformen jedenfalls ausgleichen. Frage ist allerding ob die jetzigen technischen Systeme für so präzise Schaftdimensionen die sich an Knochen, nicht der Oberfläche, orientieren geeignet sind.





Das stimmt schon, nur ist die Maßnahme und das Gipsnegativ wesentlich aufwendiger, du hast wesentlich mehr Referenzpunkte musst dem zufolge mehr messen und mehr greifen. Ähnlich ist es dann beim Positiv: auftragen, reduzieren usw. Dann kommen oft noch Änderungen am Schaft; bzw. ein 2ter oder dritter Probeschaft dazu, denn die genommenen Maße müssen sich im Schaft 1:1 abbilden, damit das System funktioniert.Zitat von Yumi
...so schlecht sind die Schäfte nicht...Zitat von Yumi
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