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Thema: Traumatische Amputation nach Bombenanschlag

      
   
  1. #1
    wow, schon mehr als 100
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    110

    Traumatische Amputation nach Bombenanschlag

    Dieser Patient wurde durch eine Bombe/Miene in Afghanistan/Pakistan verletzt. Näheres ist nicht bekannt, nur daß er mit Oberschenkelprothesen versorgt wurde. Statt Saugschaft wurde eine Gurtaufhängung verwendet die er nun vermeiden möchte.

    Schaut Euch bitte das angehängte Röntgenbild an. Alle Meinungen und Fragen sind willkommen und ich werde diese weiter leiten.

    Anmerkung: Hochmoderne und teuere Versorgungen sind dort nicht möglich. Unser deutsches Geld reicht gerade einmal für den Bundeswehreinsatz.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  2. #2
    scheint sich auszukennen
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    Re: Traumatische Amputation nach Bombenanschlag

    auf den ersten Blick würde ich sagen: Stumpfrevision ... zumindest die eine seite sieht aus wie ein langer oberschenkelstumpf bei der Knochen oberhalb der kondylen durchtrennt wurde du aber noch das breiter werden der kondylen am knochen hast. Der Knochen sieht nicht "entgratet" aus. So eine Versorgung hatte ich auch mal ... schmerzloses Stumpfende sehe ich da schwierig zu erreichen ...
    Ist Stumpfrevision realistisch ??
    Und weitere Versorgung --- was ist da vor ort machbar ?? Haftschaft bedeutet passform, wer passt nach wenn der stumpf sich verändert?? Ich bin absolut kein Freund von "Gurtaufhängung", ist da aber auch eine sehr gut nachpassbare versorgung ....
    *.. werd ich am Galgen hochgezogen, weiß ich wie schwer mein Arsch gewogen ..*

  3. #3
    ist häufiger hier
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    68

    Re: Traumatische Amputation nach Bombenanschlag

    etwas off topic, aber nicht ganz unwichtig in fällen wie diesem:

    grundsätzlich gibt es durchaus möglichkeiten, patienten in der region zu versorgen (ich war selber ein paar jahre im ausland). Gerade in der region Afghanistan hat das internationale komitee vom roten kreuz seit mehr als 20 jahren gute werkstätten mit einheimischen techikern unterstuetzt. und ja, es macht durchaus sinn, in solchen ländern prothesen etwas weniger aufwendig, aber haltbarer, bzw leicht änderbar zu bauen (längsoval, riemen, einachsknie mit sperre etc...)
    ich binn immer etwas skeptisch, wenn ich patienten von "drittweltländern" in deutschland versorgt sehen, da ich für die kosten einer solchen versorgung eine ganze werkstatt z.B. in Afhganistan mehrer monate bezahlen könnte.


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