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Thema: Elektronischer Kostenvoranschlag

      
   
  1. #11
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    Re: Elektronischer Kostenvoranschlag

    Hallo zusammen,

    auch wenn der Beitrag hier schon eine Weile ruht, ist das Thema dennoch aktuell.

    Ich schreibe derzeit eine kleinere Branchenlösung, die für das Sanitätshaus meiner Mutter maßgeschneidert sein soll. Da ich nicht vom Orthopädie-Fach bin, sondern vom Informatik-Fach ist die Vielfalt an Zwischenanbietern für den eKVA für mich nur schwer nachzuvollziehen.

    Darf denn da jede Krankenkasse ihr eigenes Süppchen kochen? Warum gibt es keinen einheitlichen Standard der direkt in der Branchensoftware verankert werden kann, und dann via Protokoll (von mir aus email / ganz egal) direkt und vorallem kostenlos (wenn man von den Datenübertragungsgebühren absieht) zu den KKs und wieder zurück geht?
    Viele in der Branche sehen das nicht wirklich ein, dass sich diese Vermittler (mip-eKV / ZHP / wen es da sonst noch gibt) an einer mE unnötigen Vermittlung ( da man das ja direkt ins protokoll hängen könnte) auch noch bereichern.

    Hat hier jemand eine Ahnung, was man da tun könnte? Ich denke es kann ja auch nicht im Interesse der KKs sein, wenn die Sanitätshäuser mehr Kosten haben, die sie ja letztlich nur an die Patienten weitergeben können.

    Also, falls hier in diesem Forum irgendwelche Krankenkassenvertreter sind, bitte mal Stellung beziehen.
    Und falls ich mit meiner Meinung total daneben liege, dann sagt mir das bitte auch.

    Viele Grüße

    quietschie

  2. #12
    Orthopädietechnikermeister
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    Avatar von Rene
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    Re: Elektronischer Kostenvoranschlag

    Darf denn da jede Krankenkasse ihr eigenes Süppchen kochen? Warum gibt es keinen einheitlichen Standard
    Unser gesamtes Vertragssystem ist so undurchschaubar, dass es selbst für Fachleute schwer nachzuvollziehen ist. Wir haben mit den verschiedensten Kassen (-verbänden) in den verschiedenen Bundesländern teilweise unterschiedliche vertragliche Vereinbarungen.
    Dann kommt noch erschwerend hinzu, dass sich unsere Branche nicht wirklich einig ist.

    Vielleicht hilft Dir das ja weiter...
    http://www.optadata-gruppe.de/de/pro...eko_1196347374

    http://www.optadata-gruppe.de/de/produkte/faq-system

    Und wenn Du das wirkl. hinbekommst, eine komplette Branchensoftware zu schreiben (auch wenn Sie klein ist), dann Respekt. Es kommen ja auch noch andere Problem(chen) dazu:
    • ständig neue Preislisten der Hersteller
    • neue vertragliche Vereinbarungen mit den verschiedenen Kostenträgern
    • etc...


    PS:
    Also, falls hier in diesem Forum irgendwelche Krankenkassenvertreter sind, bitte mal Stellung beziehen.
    die haben wir hier nicht

  3. #13
    ist neu hier
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    Re: Elektronischer Kostenvoranschlag

    Tja, es scheint als ließen sich die Sanitätshäuser ja alles gefallen... ich mach jetzt auch nen Standard, schmier irgendeine KK und lass mir meinen Hintern vergolden...

    Darüber, dass wir dafür nichts bezahlen möchten, wenn wir einen KV einreichen, darüber sollte sich die Branche doch einig sein.
    Es wär kein Fehler, wenn die Innungen ein Protokoll erstellen ließen, das einen bidirektionalen Datenaustausch mit den Leistungserbringern ermöglicht, und das dann entsprechend in die Verträge mit den KKs einbringen würden. Hat die Branche so wenig Einfluß auf die Leistungserbringer?

    Die Links haben mir einen weiteren Einblick gegeben, danke, aber leider auch gezeigt, dass da alle dran verdienen wollen.

    Ganz konkret, wieviel kostet das denn so pro Genehmigung?

    Quietschie

  4. #14
    Orthopädietechnikermeister
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    Avatar von Rene
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    Re: Elektronischer Kostenvoranschlag

    Tja, es scheint als ließen sich die Sanitätshäuser ja alles gefallen
    Ziemlich, ja. Aus den verschiedensten Gründen: Angst vor Auftragseinbruch; Unwissen; die Aussicht den Mitbewerber zu ärgern usw.;

    Ganz konkret, wieviel kostet das denn so pro Genehmigung?
    das reicht von einem bis diverse €, ich hab leider nicht alle Preise der verschiedenen Anbieter

  5. #15
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    Re: Elektronischer Kostenvoranschlag

    Wohl eher von ein paar cent bis deutlich zweistelling (50-60€ pro Vorgang; je nach Wert des KV´s)

  6. #16
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    Re: Elektronischer Kostenvoranschlag

    Mich würde mal Interessieren, für welche Plattform Ihr euch entschieden habt. (Eigendlich überflüssige Frage, weil ja alle drei gebraucht werden).
    Also haben mmorthosoft und schicken alles an die Egeko-Plattform die dann alles weiterleitet an Mip und Co.

    Mit welcher Software und Platform arbeitet Ihr?
    Orthopädietechniker zu sein finde ich COOL!

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