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Thema: Elektronischer Kostenvoranschlag

      
   
  1. #1
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    Elektronischer Kostenvoranschlag

    Hallo,

    wie ich letzte Woche mitbekommen habe, wird es in Zukunft den elektronischen Kostenvoranschlag an die Krankenkasse geben. Das ganze Verfahren nennt sich Egeko (Elektronisches Genehmigungsverfahren zur Kostenübernahme). Auf der homepage www.egeko.de kann man schon erste Fortschritte erkennen.
    Laut meinem Kenntnisstand soll als eine der ersten Krankenkassen die AOK Bayern dem Verfahren beitreten. Danach werden dann sicherlich noch schnell andere Krankenkassen folgen.
    Wer bereits jetzt schon mit EVA3 arbeitet, wird einfach ein Update bekommen und kann dann direkt an dem elektronischen Genehmigungsverfahren teilnehmen. Ein großer Vorteil daran wird sein, dass die Portokosten erheblich sinken werden, die Kostenvoranschläge werden automatisch auf abgelehnt oder genehmigt aktualisiert auf dem eigenen Computersystem und dadurch entsteht dann hoffentlich auch noch ein Zeitvorteil für das Sanitätshaus und auch für den Patienten.

    Ich hoffe das so schnell wie möglich alle Krankenkassen diesem System beitreten werden.
    Alexander Wolf<br /><br />Sanitätshaus- Gesundheitsprodukte -careshop.de

  2. #2
    wow, schon mehr als 100
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    Re: Elektronischer Kostenvoranschlag

    Ein kleines Update zum derzeitigen Stand:

    Optadata bietet seinen EVA3 Kunden ab sofort schon die Schnittstelle zum Elektronischen Kostenvoranschlag an. Wer sich dieses Jahr noch dafür entscheidet sollte auch noch einen finanziellen Vorteil haben ;-) Schnell sein lohnt sich und ich denke je mehr bei dieser Sache mitmachen desto günstiger wird es für den einzelnen, je KV. Die Preisgestaltung für das Sanitätshaus ist meiner Meinung nach im Moment nicht gerade sehr gut, man muss für jeden Kostenvoranschlag eine pauschale Summe zahlen. Genaue Zahlen will ich aber an dieser Stelle hier nicht nennen.

    Richtig losgehen kann es aber dann leider immer noch nicht mit den elektronischen Kostenvoranschlägen, da es kaum eine Krankenkasse gibt die dabei mitmacht.
    Alexander Wolf<br /><br />Sanitätshaus- Gesundheitsprodukte -careshop.de

  3. #3
    Orthopädietechnikermeister
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    Avatar von Rene
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    Re: Elektronischer Kostenvoranschlag

    ...aber die Preise sind m.E. ungerechtfertigt; da ist ein Brief immer noch günstiger. Außerdem halte ich es für unfair, das die Kosten wieder am Sanihaus hängen bleiben, schließlich haben auch die KK einen geringeren Verwaltungsaufwand. So schön und einfach wie diese Technik auch sein mag, sie ist wenig sinnvoll, wenn zusätzliche Kosten entstehen.

  4. #4
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    Re: Elektronischer Kostenvoranschlag

    ...ich habe jetzt im Internet und auch in Fachzeitschriften öfters gelesen, dass ein elektronischer Kostenvoranschlag wesentlich günstiger sein soll, als einer der per Post geschickt wird. (natürlich waren das alles Pressemitteilungen von den Herstellerfirmen) Da ich aber bis jetzt nur ein Preisangebot von einem Hersteller habe, kann ich dem eigentlich nicht zustimmen.

    Hat jemand hier im Forum vielleicht schon ein Angebot von seinem Branchen Software Hersteller, wo der eKV billiger ist als das herkömmliche Post Verfahren?
    Alexander Wolf<br /><br />Sanitätshaus- Gesundheitsprodukte -careshop.de

  5. #5
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    Re: Elektronischer Kostenvoranschlag

    Bei mmorthosoft ist das eKV-Verfahren schon lange günstiger als das herkömmliche Post Verfahren.....Man muss hier jedoch alle Kosten einkalkulieren. Wenn ich einen eKV einreiche, kommt zu 80% die Genemigung innerhalb von 3 Sekunden. Ich kann also sofort den Patienten bedienen. Zudem ist alles Dokumentiert. Die maximale Genemigungszeit eines eKVs sind 4 Tage. Zudem sind alle relevanten Felder und Unterlagen vorher geprüft (zumindest bei mmOrthosoft) und man bekommt nicht zurück "Bitte reichen Sie weitere Unterlagen nach...." Insg. Lohnt sich das schon jetzt!

  6. #6
    Orthopädietechnikermeister
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    Avatar von Rene
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    Re: Elektronischer Kostenvoranschlag

    Zitat Zitat von peter.hambsch
    Insg. Lohnt sich das schon jetzt!
    Da gebe ich Dir recht, alles in allem ist der Ansatz gut. Nur leider wird es noch ein ganzes Stück dauern, bis alle Kostenträger das System anbieten können. Die Softwarehersteller sind da wesentlich schneller.

    Zitat Zitat von peter.hambsch
    Wenn ich einen eKV einreiche, kommt zu 80% die Genemigung innerhalb von 3 Sekunden.
    Das kann ich fast nicht glauben; bei welchen HiMi´s läuft das denn so schnell (bzw. bei welcher KK)?

  7. #7
    scheint sich auszukennen
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    Re: Elektronischer Kostenvoranschlag

    Bei welchen Produkten funktionert das so schnell?
    Wir machen das bis jetzt nur in der Reha ...
    Wäre mal interessant zu wissen was Ihr alles damit beantragt und ob das immer so unproblematisch geht ..
    Mein Vorbehalt ist das oft Artikel (noch) nicht vertraglich fixiert sind und zumindest wir oft `ne excel-Kalkulation im Anhang beifügen was meiner Info nach auch nicht funktioniert !?!
    *.. werd ich am Galgen hochgezogen, weiß ich wie schwer mein Arsch gewogen ..*

  8. #8
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    Re: Elektronischer Kostenvoranschlag

    Die Direktgenemigungen gehen bei der DAK. Alle anderen sind verzögert.

  9. #9
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    Re: Elektronischer Kostenvoranschlag

    Zitat Zitat von peter.hambsch
    Die Direktgenemigungen gehen bei der DAK. Alle anderen sind verzögert.
    Welche Sachen beantragt Ihr mit dem EKV? Wie sind die Laufzeiten bei den anderen KK?

  10. #10
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    Re: Elektronischer Kostenvoranschlag

    Bei der DAK kommt die Genehmigung sofort, da es kein Mitarbeiter der Kasse bearbeitet sondern der Server.
    Daten von Pat. Arzt und die Positionen müssen 1A stimmen dann wird es auch sofort genehmigt.

    PG 03 Technikpauschale
    PG 08 Einlagen
    PG 09 Tensgeräte
    PG 10 Rollatoren
    PG 14 Sauerstoff
    PG 15 Inkopauschale
    PG 18 Toilettenrollstühle
    PG 31 Schuhe

    Bei anderen Kassen kann man alles einreichen. Die Genehmigungszeit fängt bei 18 Stunden Wartezeit an und kann bis zu 4 Tage dauern. Wir haben die Erfahrung gemacht dass umso teurer die Ware umso länger dauert dass. Anscheinend kontrollieren die dann kritischer.

    Die beteiligten AOK's senden die Genehmigung immer per post zurück und nicht elektronisch.

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