Wende Dich mit der Frage mal per PN an Yumi; er hat da glaube ich viel Erfahrung...
Werde im August mit meiner Meisterschule fertig.
Ich habe mir schon öfter überlegt, mal für ein paar Monate irgendwo ins ferne Ausland zu gehen um ohne finanzielle Interessen Menschen zu helfen. Bin bis jetzt nach der Schule sowieso ohne Job und es würde sich derzeit natürlich Haiti sehr anbieten. Kennt sich damit jemand aus und kann mir sagen, wo man sich darüber näher informieren kann?
Vielen Dank!





Wende Dich mit der Frage mal per PN an Yumi; er hat da glaube ich viel Erfahrung...


Bin gerade aus Haiti zurück. Mein Projekt ist gescheitert, das ist eine andere Geschichte.
Zuverlässige Zahlen sind nicht bekannt. Doch habe ich viele Kinder und jüngere Patienten gesehen. Viele Not- und Mehrfachamputationen wie bei uns nach dem Krieg. Das bracht Erfahrung!
Bewerben kannst Du Dich bei den Johannitern oder bei Handicap International. Bedarf besteht da für eine lange Zeit!
Michael

Nur als kleine ergaenzung von den vom Yumi bereits genannten NGO's:
Das Internationale Tote Keuz sucht oft leute fuer seine Projekte weltweit:
http://www.icrc.org/Web/Eng/siteeng0...n?OpenDocument
und auch hier findet man ab und an jobs in unserem Berufsfeld:
http://www.reliefweb.int/rw/res.nsf/doc212?OpenForm


Hansharz, da schreibst Du richtig. Auf das "Zubehör" in Deinem Bild muß man in Haiti evtl. verzichten, obwohl, gutes Bier gibt es da auch. Und das mit dem "toten kreuz" solltest Du vielleicht aufklären.
Übersee Jobs bieten gute Gelegenheiten für Leute mit etwas Sinn für Abenteuer aber auch effektiver Arbeit. In Haiti z.B. bietet sich die Gelegenheit wochenlang nur Oberschenkelprothesen zu bauen - eine nach der nächste. Wäre als gute Vorbereitung zur Meisterprüfung ganz nützlich!
Michael
(habe mittlerweilen mein Bratwurstdefizit ausgeglichen und bin jetzt auf Reis Diät)
Hallo,
Jetzt hab ich auch auf Anhieb gleich gefunden wonach ich gesucht habe.
Meine Situation ist allerdings etwas anders. Ich bin im Februar erst mit der Ausbildung fertig geworden und hab somit keine "Berufserfahrung".
Hätte ich so überhaupt eine Chance an einem dieser Projekte teilzuhaben?
grus
olli


Hallo Stickboy, was hast Du denn gefunden
In Haiti gibt es keine einheimischen Orthopädietechniker. Man braucht dort also nicht nur Chefs und Meister sondern auch Leute die wie Du eine abgeschlossene Ausbildung haben. Dabei kann man dort ganz schnell Erfahrung sammeln weil man an alles ran darf und viel mehr Verantwortung übertragen bekommt. Wichtig ist den einheimischen Mitarbeitern zu zeigen wie es geht, Du willst ja nicht für immer da bleiben.
Du kannst dort mit den Johannitern Kontakt aufnehmen, oder Handicap International die dort auch arbeiten. Wichtiger als Meisterprüfung sind allerdings Sprachkenntnisse. Englisch sollte man auch fachlich beherrschen, speziell für Haiti wäre Französisch vorteilhaft. Als ich das erste Mal nach Algerien ging konnte ich die Sprache nicht. 2 Monate Crashkurs in Französisch und dann hin.
Hat eigentlich jemand Lust zusammen eine Hilfsorganisation für OT zu gründen? Ich wäre natürlich dabei, aber Geld sammeln ist nicht so mein Ding.
Michael
naja, nicht speziell Haiti. Eigentlich würd ich überall hingehen. Hab halt im Allgemeinen nach Informationen gesucht und auch gleich ein paar Anlaufstellen gefunden. Danke!
Hab jetzt mal das Internationale RK angeschrieben. Ich bin sprachlich auf Englisch beschränkt. Zwar kein Fachenglisch aber Ich behersche die Sprache überdurchschnittlich gut. (Wehrdienst auf einem NATO-Flugplatz, englischsprachige Exfreundin).
Wie gesagt bin Ich da offen. Hab auf der Seite vom ICRC etwas über ein Projekt in Nepal gelesen, das wär auch was für mich.
olli


ICRC ist ein guter Arbeitgeber. Kann ich aus eigener Erfahrung nur empfehlen. Und die schätzen Leute wie Dich. Für Nepal sollte Englisch geeignet sein. Einige einheimische Begriffe stellen sich dann von selbst ein. Manche Leute haben da Probleme mit der Höhe. Meine Frau hatte in Lhasa eine Woche Kopfschmerzen, ich gar nicht. Ich drücke die Daumen.
Michael





Hast Du Erfahrung mit so etwas? Beim Sammeln und Informationen verbreiten könnte ich Dir helfen; aber ich habe bisher nur eine Vereinsgründung mitgemacht. Ich denke eine Hilfsorganisation ist da schon ein etwas größeres Gebilde.Hat eigentlich jemand Lust zusammen eine Hilfsorganisation für OT zu gründen? Ich wäre natürlich dabei, aber Geld sammeln ist nicht so mein Ding.
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