• Elke
      Die Achillessehne war schon bei Achill, dem griechischen Sagenheld, ein Schwachpunkt. Seine Achillessehne wurde mit einem Pfeil getroffen. Ähnlich wie den Schmerz, der Achill empfunden haben muss, beschreiben Betroffene den Schmerz beim Gehen, wenn die Achillessehne oder das umgebende Gewebe gereizt oder entzündet ist. Mit der richtigen Bandage kann dieser Bereich entlastet und die Heilung gefördert werden. Eine entsprechende Achillessehnenbandage ist zum Beispiel die Achimed von medi.
      Die Achillessehne ist unsere kräftigste Sehne. Bei jedem Schritt überträgt sie die Kraft von der Wadenmuskulatur auf den Fuß. Beschwerden entstehen meist durch Überbelastung beim Sport, durch Übergewicht, Rheuma oder Fußfehlstellungen. Linderung kann in diesem Fall eine Achillessehnenbandage verschaffen. Das kompressive Gestrick mit integrierter Silikonpelotte stabilisiert das Sprunggelenk, massiert sanft die Achillessehne und fördert die Durchblutung. Somit können Reizungen und Schmerzen gelindert werden. In der Akutphase entlasten Fersenkeile die Achillessehne zusätzlich. Diese liegen bei der Achimed im Lieferumfang bei.
      Weitere effektive Maßnahmen für die erfolgreichen Therapie:
      Gezielte Übungen stärken die Achillessehne und die Beinmuskulatur. Kalte Kompressen (Kühlschranktemperatur) und entzündungshemmende Salben lindern Schmerzen und Schwellungen. Orthopädische Einlagen verbessern die Fußfehlstellung. Wärme fördert die Durchblutung. Zusätzliche Therapieoptionen sind auch Physiotherapie, Ultraschall, Elektrotherapie (TENS), Massage, Stoßwellentherapie und Akupunktur. Der Hersteller medi hat für Patienten ein Physio-Programm zusammengestellt, das die Achillessehne kräftigt. Es wurde gemeinsam mit Laufexperten entwickelt und ist über den Link www.medi.biz/Achimed erreichbar. Im Video zeigt die Profi-Triathletin und Physiotherapeutin Laura Philipp die Übungen. Sie können nach vorheriger Abstimmung mit dem Arzt einfach zu Hause idealerweise drei- bis viermal pro Woche ausgeführt werden.
      Nach Bedarf und Notwendigkeit kann Ihr Arzt auch eine Gelenkbandage verordnen, die im medizinischen Fachhandel erhältlich sind.


      Elke
      Der Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation e.V. lädt zu der Fortbildungsveranstaltung "Leben in Bewegung trotz Amputation 2018" ein. Die diesjährige Veranstaltung findet am 16. März 2018 in Hannover-Krefeld statt. Es stehen nicht nur interessante Vorträge auf dem Programm, sondern es bleibt auch Raum für Gespräche zwischen den Teilnehmern. Die Möglichkeit sich auszutauschen ist eine wertvoller Grundstein des BMAP und trägt dazu bei, die Versorgung für Arm- und Beinamputierte zu optimieren.
      Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist schriftlich bis zum 27. Februar 2018 erfolrderlich und kann per Fax oder Mail erfolgen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher lohnt es sich schnell zu sein. Während der Veranstaltung wird für das leibliche Wohl in Form von Getränken, Mittagsverpflegung, Kaffee und Tee gesorgt. Dies ist in der Teilnahmegebühr von 20 Euro pro Person enthalten (für Privatpersonen 10 Euro).
      Teilnahmegebühr
      20 Euro, für Privatpersonen 10 Euro
      Datum
      16. März 2018
      Die Veranstaltung beginnt um 9:00 Uhr. Der letzte Vortrag ist endet gegen 16:00 Uhr.
      Ab 17:30 Uhr wird zum Gesellschaftsabend und gemütlichen Get-Together geladen.
      Veranstaltungsort
      Stephansstift
      Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
      Hotel und Tagungshaus Hannover
      Kirchröder Str. 44
      30625 Hannover 
      Flyer und Anmeldung
      Tagungsflyer - Programm-Flyer_Fortbildung_2018.pdf
      Anmeldeformular - Anmeldeformular_Fortbildung_2018.pdf
      Mehr Informationen sind auf der Internetseite des BMAP zu finden.


      Elke
      Endlich ist es wieder soweit: Ab sofort können sich wieder Kinder und Jugendliche für das 4. Jugendcamp des BMAP anmelden. Vom 1. bis 8. August 2018 können wieder 70 Kinder und Jugendliche mit Amputation und Gliedmaßenfehlbildungen an dem Jugendcamp teilnehmen.
      Nach den sehr positiven Rückmeldungen aus den 3 Vorjahren lädt der Bundesverband für Menschen mit Arm- und Beinamputation (BMAP e.V.) zu seinem nunmehr 4. Jugendcamp für 9- bis 17-jährige Kinder und Jugendliche, die eine Amputation oder Gliedmaßenfehlbildung (Dysmelie) haben, in die niedersächsische Gemeinde Wedemark ein. Wie in den Vorjahren erwartet die Kinder und Jugendlichen ein umfangreiches Programm. Beherbergt werden die jungen Teilnehmer wieder in Blockhütten des bewährten CVJM-Freizeit- und Begegnungszentrum Abbensen.
      Da die Teilnehmerzahl des kostenfreien Jugendcamps auf 70 begrenzt ist, sollten sich Interessierte baldmöglichst anmelden. Das rät der BMAP-Vizepräsident Detlef Sonnenberg, der auch das Jugendcamp 2018 mit seiner engagierten Familie federführend plant und organisiert.
      Zeitnahe Anmeldung sichert begehrte Plätze
      Die Anmeldeunterlagen für das kostenfreie Jugendcamp, für die die Eltern nur die Fahrtkosten zu den deutschlandweiten Sammelpunkten und 20 Euro Taschengeld aufbringen müssen, können auf der Website www.ampucamp.de heruntergeladen oder unter der Telefonnummer 089-4161740-0 beim BMAP angefordert werden. Zusätzlich finden Sie den Teilnehmerantrag auch als PDF im Anhang.
      Das erwartet die Teilnehmer des Jugendcamps
      Auf dem Programm stehen u.a.
      Klettern im Hochseilgarten Paddeln im Kanu Schwimmen und Tauchen Reiten Bogenschießen testen von Sportprothesen und vieles mehr Während des Jugendcamps erwartet die Kinder und Jugendlichen auch ein Sporttag mit dem Behinderten-Sportverband Niedersachsen, bei dem die jungen Campteilnehmer entdecken, zu welchen Höchstleistungen motivierte Menschen mit Handicap fähig sind.
      Die Veranstaltung bietet auch für die Eltern am Vortag der Abreise wieder das Abschlussgrillen und nach Absprache einen CVJM-Seminarraum an, um sich untereinander auszutauschen. Den vielen fehlt erfahrungsgemäß im Alltag die Gelegenheit, sich mit anderen Eltern gehandicapter Kinder "auf Augenhöhe" auszutauschen.
      Ursprung und Sponsoring des Jugendcamps
      In Amerika veranstaltet die Amputee Coalition (of America) schon seit Jahren erfolgreich ihr "Paddy Rossbach Youth Camp". Für das deutsche Pendant konnte der BMAP auch 2018 den bekannten Humoristen und Arzt Dr. Eckhart von Hirschhausen als Schirmherrn gewinnen.
      Das Jugendcamp wird zur Freude aller Verantwortlichen wieder durch zahlreiche lokal und überregional aktive Sponsoren aus Wirtschaft, Vereinen, Gesundheitswesen und Orthopädietechnik unterstützt. Durch deren Engagement und den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer aus dem gesamten Bundesgebiet, werden die kostenfreien Jugendcamps erst möglich.
      Rückblick 2017
      Schon 2017 war das ehrenamtliche Betreuerteam ebenso wie die Kinder und Jugendlichen aus dem gesamten Bundesgebiet angereist. U.a. stand der renommierte Orthopädietechniker Andreas Rulitschka den jungen Leuten mit Material und Reparaturen zur Seite. Denn fast täglich bewiesen die Teilnehmer, dass ihr Wille stärker war als so manches Prothesen-Material. Bei den besonderen Aktivitäten fanden sich Herausforderungen zu ungewohnten Bewegungen im Überfluss.
      Ebenso spielerisch wie ihre Stärken, konnten die Kinder und Jugendlichen auch zahlreiche interessante Prothesen ganz nach ihren Vorlieben ausprobieren, die ihnen diverse namhafte Hersteller zur Verfügung stellten und individuell anpassten. Diese einzigartige Möglichkeit derart viele Prothesen kennezulernen und zu testen, wird den Teilnehmern auch 2018 wieder ermöglicht.
       
      Flyer und Anträge zum Jugendcamp 2018
      Jugendcamp BMAP Flyer - JC-Flyer_2018.pdf Teilnahmeantrag - T-Teilnahmeantrag_2018.pdf Bewerbung als Juniorbetreuer - J_Bewerbung-2018.pdf Bewerbung als Betreuer - B-Bewerbung_2018.pdf


      Elke
      Zur Therapie von Golfer- und Tennisellenbogen wird unter anderem eine Epicondylitisspange verwendet. Der Hilfsmittelhersteller medi hat seine Epicondylitisspange medi Epibrace optimiert und kann somit eine noch effizientere Therapie gewährleisten. Die optimierte Epibrace bietet nun noch mehr Komfort und Produkt-Features, die die Therapie bei Epicondylitis humeri unterstützen können. Die Ellenbogenspange zeichnet sich durch eine flexible Pelotte, die neue Wellenstruktur sowie einen weichen Abschlussrand aus. Sie ist ab sofort in verschiedenen Farben erhältlich.
      Neu ist die flexible Pelotte mit 3D-Profil. Die Friktionsnoppen der Pelotte üben einen Massageeffekt aus und sorgen zusammen mit dem Gurtband für eine effektive Entlastung der schmerzhaften Sehnenansätze. Die neue Wellenstruktur fördert zusätzlich die Durchblutung und ermöglicht einen besseren Abtransport der Lymphflüssigkeit. Der weiche Abschlussrand ist sanft zur Haut und verhindert Hautirritationen.
      Am Gurtband befindet sich eine Nummerierung, die es dem Patienten erleichtert, die gewünschte Druckintensität einzustellen und individuell auf ihr Schmerzlevel anzupassen. Das neue Rückhalteband am Ende des Gurtbandes vereinfacht das Anlegen der medi Epibrace. Die optimierte medi Epibrace ist universal einsetzbar, bei Tennis- und Golferellenbogen sowie für den linken und rechten Arm. Sie ist aus weichem Material und in 3 Farbkombinationen erhältlich.
      Farben der Epicondylitisspange
      Lime/Grau Magenta/Grau Grau/Grau Hintergrund zu Epicondylitis humeri
      Der Epicondylitis humeri wird umgangssprachlich als Tennis- oder Golferellenbogen bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine Reizung der Sehnenansätze, die die Muskeln des Unterarms steuern und am Ellenbogen entspringen. Ursache für diese Erkrankung ist eine Überlastung der Unterarm-Muskulatur.


      Elke
      Letzte Woche war es so weit. Heinrich Popow hat am 09. Januar 2018 im Ottbock Science Center die Sonderausstellung zum Jubiläum eröffnet. In Berlin ist nun seit einer Woche die Sonderausstellung "Passion for Paralympics" für jedermann zugänglich. Das Datum ist nicht zufällig gewählt. Der 9. Januar liegt genau 2 Monate vor dem Start der Paralympischen Winterspiele in PyeongChang. Doch die Austellung leitet nicht nur den Countdown bis zum nächsten Einsatz ein, sondern feiert gleichzeitig ein persönliches Jubiläum. Denn 1988 begann mit vier Technikern aus Australien, die zu den Paralympics nach Seoul in Südkorea fuhren, das Paralympische Engagement von Ottobock. Erstmalig konnte dort ein Reparaturservice für Prothesen, Orthesen und Rollstühle angeboten werden. Nun feiert der technische Service bei den Paralympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang seinen 30. Geburtstag.
      Der langjährige Ottobock Botschafter Heinricht Popow ist auch bei der Eröffnung zugegen.
      In der Ausstellung erfahren die Besucher unter anderem mehr über das Medizintechnikunternehmen selbst und dessen enge Verbindung zu den Paralympischen Spielen. Ein besonderer Fokus liegt diesmal auf dem Jubiläum und in dem Zusammenhang auf der Geschichte des technischen Service bei Paralympics. Dazu liefert ein Rückblick, der von Seoul bis PyeongChang reicht, jeweils Zahlen, Daten und Fakten auf einen Blick. Unter anderem erfahren die Besucher neben Informationen von Technikern und Athleten mehr über die technischen Hilfsmittel, die bei den Spielen im Einsatz sind. Des Weiteren gibt die Ausstellung sowohl einen Ausblick auf die bevorstehenden Spiele in Tokyo 2020 als auch einen  Einblick in die Ottbock Projekte zur Förderung des Behindertensports der Running Clinics und des Talent Camps.
       
      Die PyeongChang 2018 Paralympics in Zahlen
      23 Orthopädietechniker, Rollstuhlspezialisten und Support-Mitarbeiter 4 Schweißer 10 Sprachen 4 technische Reparatur- und Servicezentren im paralympischen Dorf sowie an den alpinen und nordischen Wettkampfstätten und der Sledge-Eishockeyhalle 300 m² Werkstattfläche im Reparatur- und Servicezentrum des Paralympischen Dorfs 19 Tage lang technischer Service 3246 erwartete Arbeitsstunden 260 erwartete Reparaturen   Weitere Informationen zur Sonderausstellung Die kostenlose Sonderausstellung kann von Donnerstag bis Montag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr besichtigt werden. Die Ausstellung verfügt natürlich über einen barrierefreien Zugang.
      09. Januar bis 18. April 2018
      Ottobock Science Center Berlin
      Ebertstraße 15A
      10117 Berlin
      Weitere Informationen auf der Internetseite des  Ottobock Science Center Berlin.


      Elke

      Von Elke, in News,

      Der medi Campus geht ab 2018 neue Wege in der Weiterbildung. Das neu konzipierte Weiterbildungsangebot für den Fachhandel beinhaltet inspirierende Kooperationen, einen bunten Mix an praxisorientierten Seminaren sowie ein spezielles Format für Quer- und Neueinsteiger im Verkauf.

      Erfahrene Partner mit von der Partie
      2018 kooperiert der medi Campus mit den Partnern SchmidtColleg, Team Gold und Hawe-Service.
      Zum Beispiel gibt das Seminar "UnternehmerEnergie" von SchmidtColleg Antworten auf entscheidende unternehmerische Fragen und liefert Instrumente, mit denen die Teilnehmer ihre geschäftlichen Ziele erreichen, geeignete Mitarbeiter finden und diese langfristig an ihr Unternehmen binden. Dabei stehen die vier Dimensionen der Unternehmensführung im Fokus:
      Strategie Steuerung Management Führung In dem Seminar lernen die Teilnehmer ihr Unternehmen zu analysieren, die Ziele zu konkretisieren und Planungen umzusetzen. Dem Teilnehmer wird vermittelt, wie sie ein einfaches, praktisches und transparentes Steuerungssystem etablieren, Aufgaben planen und Prozesse managen. Zusätzlich wird ihnen auch gezeigt, wie die ihre Mitarbeiter zu Bestleistungen für gemeinsame Ziele anspornen.

      Format für Neu- und Quereinsteiger - die Bockausbildung "kompakt und kompetent"
      Die Blockausbildung "kompakt und kompetent" gehört zu dem neuen Format des medi Campus. In diesem Format lernen Neu- und Quereinsteiger im Sanitätshaus-Fachverkauf in einem Zehn-Tage-Intensivtraining in Bayreuth, wie sie ihren Arbeitsalltag kompetent meistern. Die Ausbildung ist in zwei Module mit jeweils fünf Tagen untergliedert.
      1. Modul: Grundausbildung zum System Sanitätshaus, aber auch zur Kompressionstherapie, zu Bandagen und zum Verkauf. Ein kurzer Einblick in die Osteoporose-Therapie mit Orthesen und das Thema Einlagen runden dieses Modul ab.
      2. Modul: Wiederholung und Vertiefung des Gelernten aus dem ersten Modul und ihren Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Darüber hinaus wird die Kompetenz im Verkauf erweitert, indem herausfordernde Kundengespräche und das Denken über den Rezeptrand hinaus ausführlich thematisiert werden.
      Auf alle Teilnehmer wartet zudem eine besonderes Highlight: Bei einer Betriebsbesichtigung erhalten die einen exklusiven Blick hinter die Kulissen von medi.

      Neues Verkaufsseminar mit Fokus Flachstrick-Kunde
      Das Seminar "Mein Flachstrick-Kunde steht im Mittelpunkt" ist ebenfalls neu im Programm. In diesem Seminar erfahren die Teilnehmer, wir sie ihre Kunden hinsichtlich ästhetischer, medizinischer und alltagserleichternder Zusätze für flachgestrickte Kompressionsstrümpfe beraten. Des Weiteren wird trainiert, wie die Teilnehmer ihre Kunden unterstützen, die Kompressionsstrumpfversorgung zu wählen, die ihnen ein gutes Lebensgefühl gibt. Außerdem befassen sie sich mit den unterschiedlichen Kundentypen, um den Blick über den Rezeptrand zu stärken. Das Seminar beleuchtet die Facetten für den erfolgreichen Weg eines Beratungs- und Verkaufsgesprächs - von Bedarfsanalyse bis hin zum Angebot mit Nutzenargumenten.
      Zudem lernen die Teilnehmer, mit Unzufriedenheit, Bedenken und Einwänden des Kunden umzugehen. Ein wesentliches Ziel des Seminars ist, Souveränität in der Auswahl und der Argumentation von Zusätzen und therapiebegleitenden Zusatzprodukten zu erlangen.

      Footcare: Basisseminar zur Analysetechnik
      Das "Basisseminar Analysetechnik – sicherer Umgang mit Messtechnik und Integration in den Arbeitsalltag" vermittelt den Teilnehmern Kenntnisse, um statische und dynamische Messungen durchzuführen. Darauf basierend kann dann die Einlagenversorgung vorgenommen werden. Inhalt des Seminars sind u.a. selbst Messungen vorzunehmen. Die Teilnehmer bekommen Anregungen, sie verschiedene Messsysteme wie Podoskop, Scanner und Druckmessplatten in ihren Arbeitsalltag integrieren können. Zusätzlich gibt die Referentin einen Einblick in die Thematik Fräseinlagen und propriozeptive Einlagen.

      Multimediales Lernen: zeitunabhängig und individuell
      Neben den Inhouse-Schulungen und Präsenz-Trainings kann der Fachhandel die vielen Möglichkeiten des digitalen Lernens nutzen. Über bestimmte Online-Angebote stellt medi aktuelle Informationen und Wissenswertes zu Produkten und Therapien zur Verfügung.
      Neben der medi Website kann der Fachhandelt noch folgende Informationsquellen nutzen:
      medi Insider App Videoportale YouTube und Vimeo QR-Codes, die zu Websiten führen, auf denen die Produkte detaillierter vorgestellt werden  
      Das Weiterbildungsangebot 2018 des medi Campus kann ab sofort beim medi Campus, Telefon 0921 912-2020 oder per E-Mail seminare@medi.de angefordert werden.


      Elke
      Aktuelles aus der Führungsebene von Ottobock. Der CFO Stefan Ingildsen verlässt Ottobock. Der 48-Jährige verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch aus familiären Gründen. Am 1. Februar 2016 hatte er die Position des CFO übernommen. Nun kehrt der dänische Manager zu seiner Familie nach Kopenhagen zurück und widmet sich dort neuen beruflichen Herausforderungen.
      Die Aufgabe des Finanzchefs übernimmt kommissarisch Harry Wertz. Die Otto Bock Holding GmbH & Co. KG, die 80 Prozent des Medizintechnik-Unternehmens hält, wird in enger Abstimmung mit dem Private Equity Unternehmen EQT, das 20 Prozent der Anteile von Ottobock inne hat,  und dem künftigen CEO Dr. Oliver Scheel die Rolle des CFO neu besetzen. Ab 15. Januar 2018 tritt Scheel (49) das Amt als CEO an.
       


      Elke
      Die Internationale Fachmesse und der Weltkongress werden im Rahmen der OTWorld veranstaltet und finden 2018 vom 15. bis 18. Mai in Leipzig statt. Die OTWorld 2018 stellt die Weichen für die Hilfsmittelversorgung von morgen.
      Das derzeitige Hilfsmittelverzeichnis listet laut GKV-Spitzenverband rund 29.000 Artikel in 33 Produktgruppen. 30 dieser Produktgruppen fallen in die Verantwortung der Hilfsmittelversorgung durch orthopädie-technische Betriebe. Der Bedarf des Gesundheitsmarktes an Innovationen, die bessere und wirtschaftlichere Versorgungslösungen bieten, ist ungebrochen. Trends im Bereich der Digitalisierung zeigen neue technische Lösungen und Fallstricke auf. Die Kostenträger wollen immer mehr vom Nutzen neuer Hilfsmittel überzeugt werden und sind an einen restriktiven Kostenrahmen gebunden. Der Gesetzgeber hat mit dem neuen Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) neue Rahmenbedingungen geschaffen. Diese Indizien zeigen, dass der Markt für Heil- und Hilfsmittelversorgung im Umbruch ist. Zwischen Innovation, Kostendruck und neuen Rahmenbedingungen werden auf der OTWorld - Internationale Fachmesse und Weltkongress - alle zwei Jahre die Weichen für die Zukunft der Hilfsmittelversorgung gestellt. In Leipzig kommen dann mehr als 21.000 Experten der verschiedenen Disziplinen und Professionen zusammen, um die Qualität der Versorgung, Innovationen der Technik, den "State of the Art" und sowie Zukunftsvisionen vorzustellen und zu diskutieren.
      Versorgungsqualität gewährleisten
      Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik ist der ideelle Träger der OTWorld. Der Präsident des Verbandes Klaus-Jürgen Lotz äußert sich zur Versorgungsqualität wie folgt:
      Die OTWorld bietet nationalem und internationalem Fachpublikum die einmalige Kombination aus Weltkongress und führender Industriemesse. Es bietet sich die Gelegenheit sich auf höchsten Niveau mit praktisch greifbarer Warenkunde fortzubilden und gleichzeitig eine einmalige Technologieschau zu besuchen. Bei der letzten Veranstaltung konnte die OTWorld 21.300 Fachbesucher aus 86 Ländern begrüßen. Das zertifizierte Kongressprogramm erhielt mit 330 Referenten aus mehr als 30 Ländern und 105 Stunden Vortragszeit in der Befragung der Besucher wiederholt Bestnoten. Auch für 2018 zeichnet sich der Trend ab: Der Veranstalter des Weltkongresses und Inhaber der Marke OTWorld, die Confairmed GmbH, vermeldet Rekordstand bei den Einreichungen für den Kongress. Die Leipziger Messe GmbH zeigt sich ebenfalls erfreut über den hohen Anmeldestand der Aussteller. Für die Besucher wird auch 2018 ein vollständiger, nationaler wie internationaler Marktüberblick und ein hochkarätiges Kongressprogramm geboten.
      Immer einen Schritt voraus - OTWorld als Mekka der Innovationen
      Der Fortschritt der Fertigungstechnik hat schon immer die Qualität der Versorgung geprägt. Die modernen Versorgungskonzepte bauen auf den Innovationen in Material sowie Fertigung auf und umgekehrt. Es wird schon lange nicht nur Materialien wie Gips, Metall, Holz und Leder eingesetzt. Elektronikgesteuerte Bauteile in der Prothetik oder High-Tech-Textilien in der Kompressionstherapie sind heute Standard. Hinzu kommen 3D-Druck und intelligente Systeme wie sogenannte Wearables und smarte Steuerungstechniken. Neben allen Markt- und Innovationsführern sind auch kleiner Manufakturen, Handwerksbetriebe sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen auf der internationalen Handelsplattform und Leistungsschau vertreten. Auf der OTWorld wird die gesamte Bandbreite von traditioneller Fertigung bis Innovation abgebildet.
      In der vergangenen Veranstaltung 2016 lag der Auslandsanteil seitens der Aussteller bei 48 Prozent - auch für die OTWorld 2018 ist nach dem aktuellen Anmeldestand mit einer erneut hohen Internationalität zu rechnen. Darüber hinaus haben zahlreiche Unternehmen ihre Fläche vergrößert.
      Durch das schnelle Fortschreiten der technologischen Entwicklungen in globalen Märkten wird der Innovationsdruck immer höher. Gleichzeitig wollen Kostenträger zunehmend vom Nutzen einzelner Hilfsmittel überzeugt werden. Es wird deutlich: Der Markt für Heil- und Hilfsmittelversorgung befindet sich im Umbruch. Auf dem Hilfsmittelmarkt hat Deutschland weltweit eine Vorreiterposition inne. Die deutsche Exportquote für innovative Hilfsmittel lag vor zwei Jahren laut dem MedTech Radar, veröffentlicht vom Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), bei 55 Prozent. Damit ist die OTWorld mit ihrem Standort in Deutschland die wichtigste Innovationsplattform auf einem Exportmarkt mit großem Marktpotenzial.
      Technische Ortopädie 4.0 auf dem Vormarsch
      Die Hilfsmittelversorgung wird von modernen Prozessen und neuen Technologien geprägt. Vielerorts wird in diesem Zusammenhang das Schlagwort Digitalisierung verwendet  und als Megatrend angesehen. Umso wichtiger wird die Differenzierung: Wie vermeide ich Fehlinvestitionen und wo sind wirklich Potentiale für eine bessere oder wirtschaftlichere Patientenversorgung? Welche Trends sind für die Orthopädie(schuh)-Technik, die Reha-Technik und den Sanitätsfachhandel wirklich relevant?
      Diese Trends der modernen Versorgungsformen stehen auf der Agenda des nächsten Weltkongresses. Das Thema dreht sich um die Rehabilitation 4.0 und den "vernünftigen" Einsatz der additiven Fertigung von Orthopädie-Technik. Jeder Kongressbesucher soll nach seiner Fortbildung den Weltkongress inspiriert und mit konkreten Vorstellungen der Umsetzung verlassen können. Neben den klassischen Symposien setzt das Fortbildungsprogramm des Weltkongresses auf den intensiven Austausch zwischen dem Versorgungsteam, diskursive Formate und Praxisbezug. Wie gewohnt wird besonders viel Wert auf die Interdisziplinarität und Interprofessionalität gelegt. Ein Beispiel dafür ist, dass die Symposien nicht nur von Medizinern, sondern auch von Technikern geleitet werden.
      In der Planung des Kongresses unter der Leitung von Professor Dr. med. Volker Bühren kommen auch die klassischen Themen, die den Versorgungsalltag bestimmen, nicht zu kurz. Das namhaft besetzte Programm -Komitee kooperiert auch für den kommenden Weltkongress mit mehr als 15 führenden Fachgesellschaften, um die volle Breite der Versorgung abzubilden, ohne auf Qualität zu verzichten. Unter den Partnern befinden sich u.a. die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin, die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie, die Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegie oder die Deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation e.V. Bereits am 15.11.2017 das Komitee einen ersten Rekord vermelden: Noch nie waren so viele freie Einreichungen eingegangen. Im Vergleich zu 2016 wurden 20 Prozent mehr Abstracts eingereicht.
      Der Geschäftsführer der Confairmed GmbH Georg Blome verspricht auch für den kommenden Weltkongress Überraschungen:
      Orthopädieschuhtechnik zwischen Wissenschaft und Handwerk
      Die OTWorld ist alle zwei Jahre national und international auch die wichtigste Plattform für Innovationen rund um den gesunden Fuß. Die Messe und der Weltkongress bietet Orthopädieschuhmachern einen umfassenden und einmaligen Einblick in alle Bereiche der Orthopädieschuhtechnik sowie in angrenzende Felder. Zur letzten OTWorld präsentierten  Prozent der Aussteller in diesem Bereich ihre Produktneuheiten. Diese werden in Zukunft in einem speziellen "Neuheitenreport OST" zusammengefasst und vorgestellt. Die Orthopädieschuhmacher  erhalten bereits vor dem Messebesuch in Leipzig diese einzigartige Planungshilfe für eine optimale Messevorbereitung. Darüber hinaus werden erstmals Innovationstouren in der Fachmesse angeboten. Ein Rundgang soll beispielsweise das Thema 3D-Druck und die damit verbundenen Kosteneinsparungen in den Fokus rücken.


      Elke
      Ab November gibt es bei medi glanzvolle Motive in der Kompressionsstrumpfversorgung. medi erweitert das Angebot. Nun besteht die Möglichkeit die mediven Kompressionsstrümpfe mit Swarovski*Motiven zu veredeln. Ab 1. November können die Rundstrick- und Flachstrick-Qualitäten damit ausgestattet werden. Bisher war das nur bei den Rundstrick-Qualitäten mediven elegance und mediven plus möglich.

      Aktuell bietet medi drei Motive aus Swarovski Kristallen an: Romance, Brilliance und Beauty. Die glitzernden Motive können jetzt auf alle rundgestrickten und flachgestrickten Bein- und Armstrümpfe aufgebracht werden. Die Applikationen werden an den Beinstrümpfen im Fesselbereich angebracht. Bei den Armstrümpfen können die Motive am Ober- und Unterarm positioniert werden. Ausgenommen von der Erweiterung des Angebots sind die gerippten Rundstrick-Qualitäten mediven for men und mediven active sowie ein- und zweifarbig gemusterte Flachstrick-Versorgungen.
      Seit über zehn Jahren arbeitet medi ausschließlich mit Swarovski Kristallen. Die Kristalle überzeugen durch höchste Präzision sowie modernste Schleiftechnologie und sorgen auf jedem Produkt für Stil und einen Hauch Glamour. Viele Venenpatientinnen schätzen es, ihre Versorgung mit Swarovski Kristallen zu verschönern. Jetzt ist es auch Ödempatientinnen möglich - sie hatten den Wunsch immer wieder an den Fachhandel und medi herangetragen.
       
       
      Fach- und Patienteninformationen zu mediven Kompressionsstrümpfen sind im medi Service-Center erhältlich.
      Telefon: 0921 912-111
      E-Mail: auftragsservice@medi.de
      Internet: www.medi.de/fachhandel
      *Swarovski® ist eine eingetragene Marke der Swarovski AG.


      Elke
      Aus der Praxis für die Praxis: Analyse-Tools für eine professionelle Einlagenversorgung
      "Unsere Erfahrung ist, dass Kunden gerne bereit sind, mehr Geld für ihre Einlagen zu bezahlen, wenn diese spezifisch auf sie zugeschnitten sind."
      Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach für die Herstellervereinigung eurocom ergab, dass orthopädische Einlagen einen hohen Nutzen für Patienten haben. 78 Prozent der Befragten gaben an, dass sie aufgrund ihrer Einlagen weniger Schmerzen beziehungsweise eine Linderung ihrer Beschwerden verspürten.1 EIne wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Therapie ist, dass die Patienten mit den für sie passenden Einlagen versorgt werden. Die Basis für die passende Einlagenversorgung ist eine Fuß- oder Ganganalyse. medi kooperiert mit der Firma Yellow & Blue, die Analyse-Tools zur statischen und dynamischen Messung von Fußfehlstellungen und Haltungsschäden anbietet. Die Geschäftsleiterin von Yellow & Blue Anika Riedel erklärt medi im folgenden Interview die Vorteile der einzelnen Module und deren Einsatz im Fachhandel.
       
      Frau Riedel, wie ist die Entstehungsgeschichte der Analyse-Tools?
      "Wir blicken auf über 100 Jahre Familientradition im Sanitätshausbereich zurück. Messanalysen setzen wir seit vielen Jahren ein. Allerdings erfüllten die damals am Markt gängigen Systeme nicht unsere Anforderungen. Sie waren weder praktikabel noch mit anderen Geräten kompatibel. Die Kosten, beispielsweise für die Lizenzen, waren hoch. Daher suchten mein Mann und unser jetziger Geschäftsführer Thomas Hertz vor rund 20 Jahren nach einer besseren Lösung. Ihre Erfahrungen – sowohl im technischen Bereich als auch am Patienten – haben sie in eine eigene Messtechnik einfließen lassen. Diese kam zunächst in unseren Filialen zum Einsatz. 2005 gründeten wir unser zweites Standbein Yellow & Blue, um unser System anderen Sanitätshäusern anzubieten. Die innovativen Analyse-Tools, wie wir unsere Module heute nennen, haben wir somit aus der Praxis für die Praxis entwickelt."

      Welche Module bieten Sie an?
      "Das kleinste Element ist das Podoskop Podomedic mit integrierter Kamera. Mit ihm lässt sich der statische Fußabdruck darstellen und als Bild archivieren.
      Zudem bieten wir den Gomedic 2D- und den Gomedic 3D-Fußscanner an. Beide Scanner sind in zwei Ausführungen erhältlich, die sich in der Scangeschwindigkeit und den Qualitätsstufen unterscheiden. Der Gomedic Speed ist der schnellere von beiden und scannt den Fuß in nur 2,8 Sekunden. Somit eignet er sich hervorragend für Sanitätshäuser, die Stoßzeiten haben, oder auch für Kinder und neurologische Patienten, die nicht lange still stehen können. Die Scanner haben eine Software und liefern Details wie Fußlänge- und breite, mediales und laterales Fußgewölbe sowie den Metatarsalwinkel2. Spezielle Maße wie zum Beispiel der Hallux-Winkel können errechnet werden. Die Werte können in Form eines Werkstattbogens ausgedruckt werden, zum Beispiel um eine CAD-Fräseinlage millimetergenau nach den vorhandenen Ergebnissen zu fertigen.
      Das dritte Modul, das Pedomedic-Druckmesssystem, erlaubt statische und dynamische Messungen sowie Ganganalysen nach Kirsten Götz-Neumann3. Es ist um eine Videofunktion erweiterbar. Mit dem System können Vergleiche zum Normfuß gezogen, der Gangzyklus und der Abrollvorgang analysiert werden. Die Druckmessplatten werden in Leichtbauweise hergestellt. Daher kommen sie als mobile Lösung für Veranstaltungen oder Messen infrage."
       
      Welche Vorteile bieten Ihre Produkte dem Fachhandel?
      "Unsere Produkte beruhen auf einem modularen Prinzip und sind beliebig erweiterbar. Ein großer Vorteil ist die übergreifende Software mit ihrer anwenderfreundlichen Benutzerfläche. Sie ist intuitiv bedienbar und lässt eine Vielzahl von Auswertungen zu. Unsere Analyse-Tools ermöglichen den Sanitätshäusern ein PG-08-konformes Arbeiten4 und eine lückenlose Dokumentation.
      Erfahrungsgemäß steigern sie vor allem ihre Privat-Klientel, aber auch Kassenpatienten interessieren sich sehr für diese Messungen. Auf Grundlage der Messdaten des Pedomedic-Moduls können individuelle oder standardisierte Einlagen bestellt werden. Die Druckmessplatten sind auch geeignet, um sich neue Zielgruppen, zum Beispiel Sportler, zu erschließen. Neurologische oder Diabetes-Patienten können ebenfalls einfach vermessen und analysiert werden. Oder der Fachhandel richtet sich mit unseren Modulen sogar ein Lauflabor ein und erweitert den eigenen Kompetenzbereich. Mit der Druckmessplatte Pedomedic zeigt sich beispielsweise auch, wie sich das Gangbild bei der Anwendung von Knieorthesen verändern kann."

      Wie lässt sich die Technik in das Sanitätshaus integrieren?
      "Unser System ist für Mitbewerberprodukte offen. Hat ein Sanitätshaus ein System eines anderen Herstellers wie zum Beispiel einen Scanner und möchte eine Druckmessplatte von uns hinzufügen, ist das möglich."

      Wie funktioniert die Einlagenberatung auf Basis der Analyse-Tools?
      "Die Scanner kommen überwiegend bei Kunden mit einem Einlagenrezept zum Einsatz. Sie sind für Häuser mit einer Zentralfertigung und Filialen besonders gut geeignet. Der Kunde wird in der Filiale gescannt und der Auftrag digital an die Werkstatt übermittelt. Die Software liefert eine schnelle Auswertung, anhand derer der Orthopädietechniker oder -schuhtechniker die Einlagenkonstruktion individuell gestaltet. Während der Messung können die Patienten auf den Monitor blicken. Da bietet es sich an, Sie auf die Ergebnisse wie auffällige Druckstellen hinzuweisen. Bei den Druckmessplatten ist die Beratung aufgrund der statischen und dynamischen Auswertungen noch individueller. Man kann dem Patienten Ganglinien zeigen und beispielsweise auf Sporteinlagen eingehen. Bei der Einlagenerstellung werden die dynamischen Werte berücksichtigt. Mit dem Pedomedic-Messsystem sind viel detailliertere und ganzheitliche Analysen möglich. Es sind somit wesentlich mehr Pathologien erkennbar als mit einem statischen Scan. Besonders ist, dass sowohl statische als auch dynamische Messdaten an eine Frässoftware übermittelt und millimetergenau in die Einlage eingearbeitet werden. Der Patient bekommt ein auf sich zugeschnittenes Produkt."

      Haben Sie eine Empfehlung, wie der Fachhändler die Messung seinen Kunden anbieten und verkaufen kann?
      "Wir legen im Sanitätshaus Flyer aus und spielen im Hintergrund einen Kurzfilm ab, der neugierig macht. Außerdem ist unser Personal geschult, die Kunden aktiv auf unsere Analyse-Tools anzusprechen. Darüber hinaus führen wir Aktionen durch. Wir haben unter anderem einen Sportler über unsere Messplatte laufen lassen und die Ergebnisse am Monitor präsentiert. Die Kunden verstehen so, dass Sie aufgrund dieser Auswertungen eine wesentlich individuellere Einlage bekommen. Außerdem können wir Ihnen auf Basis der Ergebnisse Tipps geben, welche Sportarten sich für sie eignen oder ob es ratsam wäre, sich bei einem Physiotherapeuten vorzustellen. Sportler profitieren, da sie durch die Einlagen ihre Gelenke entlasten. Auch die Kraftübertragung und ein gesundes Abrollverhalten spielen bei ihnen eine Rolle."
       
      Inwiefern lohnt sich die Investition in die Analyse-Tools für den Fachhandel?
      "Die Analyse-Tools können sich, je nachdem wie stark das Sanitätshaus akquiriert und diese anbietet, schon nach einem Jahr amortisieren. Das geschieht zum einen über die Einnahmen aus den Messungen an sich als auch über den Verkauf individueller und hochwertiger Einlagen. Unsere Erfahrung ist, dass die Kunden gerne bereit sind, mehr Geld für ihre Einlagen zu bezahlen, wenn diese spezifisch auf sie zugeschnitten sind. Außerdem spricht es sich herum, wenn ein Fachhändler umfassende Messungen von Fußfehlstellungen und Haltungsschäden sowie Ganganalysen durchführt. Das stärkt seinen Kompetenzbereich sowie sein Image in der Region und trägt dazu bei, dass er seinen Kundenstamm festigt und erweitert."
       
      Wie werden die Systeme eingerichtet? Bieten Sie auch Schulungen an?
      "Der Scanner wird online installiert und kurz erklärt, für das Pedomedic-Modul gibt es einen Workshop. Neben den Möglichkeiten des Moduls an sich stehen hier auch Anatomie und Pathologie auf der Agenda, ebenso wie gegenseitiges Messen und Analysieren der Ergebnisse."
       
      Frau Riedel, wir danken Ihnen für das Gespräch.
       
      1 Repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag von eurocom e.V. Mehr Lebensqualität, weniger Schmerzen: Nutzung und Wirksamkeit orthopädischer Hilfsmittel; 2014. Online veröffentlicht unter: http://eurocom-info.de/service/publikationen/ (Letzter Zugriff 23.08.2017).
      2 Kriterium zur Diagnostik des Spreizfußes
      3 Götz-Neumann, K. (2015). Gehen verstehen: Ganganalyse in der Physiotherapie (4. Auflage). Stuttgart: Georg Thieme Verlag.
      4 Die Produktgruppe 08 „Einlagen“ des Hilfsmittelverzeichnisses berücksichtigt seit 1. April 2017 neue Abdrucktechniken wie den 2D- und den 3D-Fußscan.