Michael Mann

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Über Michael Mann

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  • Bist du Orthopädietechniker
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  1. Welches Instrument hat sie denn in der Schulband gespielt? Gitarre? Klavier? Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Ob es zum Beruf genügen kann - wer weis? Ich bin kein Techniker, aber mit einer Prothese (heutigen Standes) kann man so Sachen aber auf alle Fälle vergessen. Da würde ich eher Möglichkeiten ohne sehen. Mach Deiner Freundin lieber nicht zu viel Hoffnung auf die Technik.
  2. Die Prothese meine besseren Hälfte wiegt mit Kosmetik etwas mehr als 6kg. Ich finde das ja viel zu schwer. Es soll allerdings OS Prothesen mit einem Gewicht von um die 3kg geben.
  3. Pate für meine Idee standen die Forderungen Einfachheit, Zuverlässigkeit und Funktionalität. Low Cost kann sehr gerne ein Nebeneffekt sein. Aktiv sollte die Komponente aber auf jeden Fall sein. Hab ich mir schon gedacht, das wäre auch kein primäres Ziel der ganzen Sache. Genau da hab ich gedacht könnte man mal ansetzen und noch mal drüber nach denken. Gerade das Schwingen des künstlichen Unterschenkels kann ja dazu führen, dass der Träger stürzt, weil das Bein im evtl. benötigten Moment gerade (noch) nicht da ist. Diesen "Fall" (im doppelten Sinne) wollte ich mit meiner einfachen Lösung vermeiden. Je mehr Gewicht Richtung Boden anfällt, um so besser muss auch der Schaft sitzen. Es gibt betroffene, die können so einen festen Schaft aber nicht benutzen ... bzw. wenn dann nur kurz. Dieser Aspekt führte auch zu meinen Überlegungen, dass ein gerader Ersatz ohne Knie und vielleicht sogar auch ohne Fuß evtl. die einfachste, billigste und nicht mal schlechteste Lösung sein könnte. Zumal das Problem besteht, dass in den ganzen Ersatzteilen kein Gefühl drin steckt. Man muss sich darauf verlassen - dass alleine dürfte einigen Leuten schwer fallen. Ich frag mal in die Runde... obwohl das nur die Betroffenen wirklich beantworten könnten: Muss man denn wirklich zwanghaft etwas in der ursprünglichen Form ersetzen, was so nicht mehr da ist, wenn eine andere Lösung den gleichen Zweck erfüllt? Viele Grüße, Michael
  4. Hallo Jochen, Bitte guck Dir doch mal meine Idee an. Ich komme leider nicht dazu, das Thema intensiv weiter zu beackern. Das Ziel meiner Idee wäre eine aktive Prothese zu bauen, die ohne viele Gelenke auskommt und dadurch im Endeffekt billiger herzustellen ist. Zweiter Vorteil ist die für meine Begriffe besser in Griff zu bekommende Kraftwirkung auf den Stumpf. Klar gibt es auch Nachteile. Würde nicht freuen, wenn jemand da dran bleiben könnte. http://www.otworld.de/prothesen_orthesen_und_bandagen/forenprojekt_neuartige_lowcost_beinprothese-t752.0.html;msg2462#msg2462 Viele Grüße, Michael
  5. Wofür mir noch überhaupt nix eingefallen ist (mal von nem Stützrad abgesehen), ist eine Möglichkeit einen Sturz auf die "falsche Seite" irgendwie zu verhindern/abzumildern. Wenn dazu jemand noch nen Einfall hätte...wäre interessant.
  6. Ich Bitte um Entschuldigung - ich bemerke gerade, dass ich den Thread "versaue". Das Thema ist ja "Radfahren mit Prothese" und nicht "ohne". Kann man das irgendwie splitten? Das hatte ich schon überlegt, mir erschien allerdings die Gefahr de Einklemmens dann zu groß. Vielleicht kann man den hinteren Punkt auch irgendwo anders am Rahmen fixieren. Ich dachte im ersten Ansatz eher an eine Art Federmechanismus, der standardmäßig die Auflage leicht nach oben drückt. Durch die Führung hatte ich mir die nötige "Reststabilität" gewünscht...aber allen nur Theorie. Mit Abrutschen meinst Du auch eher nach hinten/vorn? Leider mangelst mir momentan an Zeit für die Basteleien...vielleicht klapps im nächsten Jahr mal mit nem Prototyp.
  7. Stimmt natürlich, hoffentlich meldet sich timo dazu noch mal. Ja, sorry, bin da bissl vorbelastet, weil ich mir genau zu diesem Anwendungsfalls schon mal Gedanken gemacht hatte. Nun, ein "einfaches Brett" sollte es natürlich nicht sein, das ist schematisch nur einfacher gewesen in der Darstellung. Irgendwas in Richtung einer "Mulde" ... notfalls mit Halte(klett)bändern. Ich wollte jedenfalls das leidige Schwitzproblem im Schaft gleich mit "erschlagen".
  8. Wie wärs mit einer entsprechenden Pedalumrüstung und dann ohne (Rad-)Prothese? Ich hab das im (leider schon vergangenen) Sommer mal überlegt zu basteln aber (noch) nicht umgesetzt. Ein Bild von der Idee hab ich mal angehängt. (und ein zusätzliches mit spärliche Erklärungen) Man müsste natürlich noch eine Krückenhalterung am Rad vorsehen. Was sagt ihr dazu?
  9. Ui, das ist interessant. Genau an so etwas hatte ich gedacht. Ein Motor, der durch Drehung (rechts/links) die Auszugslänge bestimmt. Bei einem Fuss sind das ja nur wenige Zentimeter, wenn überhaupt. Für meine Idee bräuchte mal halt schon 10cm +/-5cm "hub". Den ProprioFoot schau ich mir dann gleich mal an ... hoffentlich gibts da Infos im Netz dazu. Wie meinst Du das? Gehts Dir um den Namen? ...man könnte das ganze ja "P-Leg" nennen (Piratenbein) ...oder ganz deutsch "Gelenklose Vario Beinprothese". oder, oder, oder
  10. Naja, genau so hab ich mir das ja gedacht... Anstelle eines durchgängigen, starren Rohres, wie es beim klassischen Stelzbein der Fall ist, soll in meiner "modernen" Variante diese teleskopartige, motorgetriebene Einheit eingesetzt werden. So beim Gehen an sich, macht ein Knie/Fuss abstrakt gesehen ja auch nix anderes, als eine Längendifferenz auszugleichen und hi und da einen Kraftimpuls auszulösen bzw. einen Stoss abzufangen. Das Gangbild stell ich mir gar nicht mal so schlecht vor. Weil 1.) durch die Längenänderung das "moderne" Stelzbein gerade von hinten nach vorn geführt werden kann und nicht in einem Bogen aussen herum geführt werden muss um nicht "hängen" zu bleiben und 2.) in der Belastungsphase die Länge auch geändert werden wird, was das sonst typische "hinken" verhindern soll. Das Feststellknie mit Gelenkfuss ist in dem Sinne ja auch nix anderes als ein starres Stelzbein - oder? Ob ein richtiger Fuss ran sollte oder nicht ... in dem Punkt bin ich mir noch nicht sicher. In dem Fuss könnte man auf jeden Fall tolle Sensoren unter bringen...auf der anderen Seite muss man das Ding dann wieder bei der dynamischen Längenänderung mit einberechnen, was wieder zu Unsicherheiten führen könnte. Über die Optik würde ich mir erstmal auch keine Gedanken machen ... in USA wird das C-Leg z.B. auch sehr gerne "offen" getragen ... die kosmetischen Versorgungen können ein echtes Bein sowieso nicht ersetzen - irgendwie fällts doch immer auf. Dann lieber ein stylischer Ersatz, der richtig gut funktioniert und nicht so teuer ist -oder? Viele Grüße!
  11. Naja, die Entwicklungsländer als Zielgruppe sind vielleicht erstmal eher sekundär. Ganz so billig wird die Sache zumindest am Anfang sicherlich nicht werden. Vordergründig würde ich schon eher die Leute mit erhöhtem bis sehr hohem Sicherheitsbedürfnis sehen. Diese müssen ja nicht unbedingt alt und gebrechlich sein. Viele Grüße!
  12. das wär schon schön mir leider auch - aber mit Euren Erfahrungen, kann man das vielleicht gemeinsam abschätzen O.k. da würde ich evtl. erstmal etwas zurück rudern. Hauptaugenmerk wäre aus meiner Sicht schon auf der Funktion. Wenn ich mir aber überlege, was alles in so einem computergesteuertem Knie abläuft, dann könnte ich mir vorstellen, das diese Aufgaben ungleich schwerer zu realisieren waren, als ein einfaches ...ich sag mal "raus/rein". Ja, ohne Gelenk ergeben sich aus meiner Sicht zwei schon recht große Vorteile: 1.) mechanisch einfacherer Aufbau, dadurch auch einfacher zu steuern 2.) jederzeit ein Bein (kein plötzliches abknicken; keine Schwungphase, die es abzuwarten gilt u.s.w.) Klar, auch eine Menge Nachteile. z.B. das Sitzthema, was gelöst werden müsste. Parallel überlege ich mir auch schon die ganze Zeit etwas in Richtung Schaft. Hab aber noch nix genaues. Mein Ansatz is eher der, ein sicheres, anatomisch sinnvolles und funktionierendes Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen. Unabhängig von der Optik. Mit Anatomisch sinnvoll meine ich positive Auswirkungen auf den Gerüstapparat. Danke, ich dache ich siedle das als Greenhorn mal lieber dort an. Jepp. Ich bin seit 2005 ver-mac-t und ganz zufrieden damit.
  13. Also, o.k. Ich muss dazu sagen. Ich bin überhaupt nicht vom Fach. Also seid Bitte gnädig, was das verlachen angeht. Hab mir nur so meine Gedanken gemacht und möchte diese hier mit Euch teilen. Sorry, dass es so lange von der Ankündigung bis zur ersten Datei gebraucht hat - ich hatte viel um die Ohren in den letzten Wochen. Schade, dass man hier nur Dateien bis 1,1MB hoch laden kann. Deswegen hier ein Link zur Datei: http://web.me.com/michael.mac.mann/temp/osp_idee.pdf Ich kann mir eigentlich nicht mal vorstellen, dass es so einen Ansatz noch nicht gegeben haben soll. Wenn dem so ist, vielleicht weis jemand, wieso diesen Prinzip nie weiter verfolgt wurde. Falls es sowas doch noch nicht gab, wäre eine lebhafte für/wieder Diskussion doch schön. Viel "Spass" beim lesen und viele Grüße! Michael
  14. Hallo! Mir geht schon seit längerem eine Idee nicht aus dem Kopf, die die Realisierung einer ganz relativ einfachen, aber modernen Prothese für Oberschenkelamputierte betrifft. Mir geht es dabei besonders um einen Knie - Ersatz bzw. um dessen Wegfall. Ich würde diese Idee gern für Euch Papier bringen und hier diskutieren. Gäbe es Leute, die sich an sowas beteiligen würden? Interessant wäre (falls meine Idee nicht total absurd ist) ob es irgendwie die Möglichkeit gäbe einen Prototypen herzustellen ... aber das ist noch ein langer Weg. Viele Grüße, Michael
  15. Vielen Dank, dass ist doch schon mal eine positive Meinung. Interessant ist ja, dass man sich diese Teile vom Schuster "besohlen" lassen kann und auf diese Art auch mal mit verschiedenen "Laufflächen" experimentieren kann. Viele Grüße!