Elke

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  1. Elke

    Spatenstich bei medi

    Ein großer Tag für medi Der September 2019 hielt für medi gleich zwei wichtige Ereignisse bereit. Das Unternehmen durfte 17 neue Auszubildende begrüßen und hat mit dem Bau des neuen Verwaltungsgebäudes im Industriegebiet St. Georgen-Ost begonnen. Gemeinsam mit den Auszubildenden eröffnete die Geschäftsführung beim symbolischen Spatenstich die Baustelle und zeige: Großes entsteht immer gemeinsam! Allein der Bau eines Gebäudes reicht nicht. Erst die Mitarbeiter füllen das Gebäude durch Teamwork mit Energie und Schaffenskraft. Diese Botschaft möchte medi seinen Auszubildenden mit auf den Weg geben. Auszubildende legen den Grundstein für ihren Berufserfolg und das neue medi Gebäude In diesem Jahr sind 17 junge Menschen bei medi in das Berufsleben gestartet. Sie werden als Produktionsmechaniker Textil, Maschinen- und Anlagenführer Textil, Textil- und Modenäher, Industriekaufleute, Fachlageristen, Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und E-Commerce Kaufleute ausgebildet. Auch die duale Ausbildung im Studiengang International Business ist bei dem Unternehmen aus Bayreuth möglich. Das hat bereits Tradition: Beim einwöchigen Ausbildungsstart-Seminar standen gemeinsames Kennenlernen und Workshops auf dem Programm. Jetzt unterstützen die erfahrenen Ausbilder die jungen Berufsstarter, sich schnell mit ihrem neuen Arbeitsplatz vertraut zu machen, eigene Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen. medi errichtet ein neues Verwaltungsgebäude Bereits im März hat der Hersteller von medizinischen Hilfsmitteln und Produkten mit Kompression im Sport- und Modebereich bekanntgegeben, dass ein neues Verwaltungsgebäude errichtet wird. Der Standort befindet sich auf dem Werksgelände im Industriegebiet Bayreuth-Ost. Das Gebäude mit einer Investitionssumme in zweistelliger Millionenhöhe soll etwa Anfang des Jahres 2021 fertiggestellt werden. medi ist ein wachsendes Unternehmen mit weltweit 2.700 Mitarbeitern. Davon sind allein 1.700 in Bayreuth. Erst im August wurde das Parkhaus mit 550 Stellplätzen auf dem Firmengelände eingeweiht. Neben der zukunftsweisenden funktionellen Architektur setzt das Unternehmen mit Geothermie und Photovoltaik auf ein nachhaltiges Energiekonzept. Zum Bild: Die großen Baumaschinen sind bereits angerückt und haben das Gelände in den letzten Monaten für den medi Neubau vorbereitet. Jetzt weihten die neuen Auszubildenden gemeinsam mit der Geschäftsführung (Bildmitte von links: Gerhard Kolb, Stefan Weihermüller und Dirk Treiber) die Baustelle ein und vollzogen den ersten Spatenstich.
  2. Elke

    REHACARE 2019

    bis
    REHACARE 2019 - Selbstbestimmt leben Die weltgrößte Fachmesse für Rehabilitation und Pflege Über 700 Aussteller aus 40 Ländern Die neusten Trends & Produkte Spannende Foren und Vorträge Wir freuen uns auf den Besuch von Experten, Entscheidern, Betroffenen und Angehörigen auf der größten Messe für Rehabilitation und Pflege.18.09. - 21.09.2019 in Düsseldorf Seien Sie dabei ! Messegelaende_Duesseldorf.pdf
  3. Elke

    REHACARE 2019: das erwartet Sie

    Die diesjährige REHACARE 2019 öffnet in wenigen Tagen ihre Tore und zeigt innovative Technik und aktuelles Wissen für ein selbstbestimmtes Leben. Dazu werden vom 18.09. bis 21.09.2019 700 Aussteller aus über 40 Ländern auf der internationalen Fachmesse erwartet. Die REHACARE ist diese Woche auch der Gastgeber des gefragten MCC-RehaForum 2019. Das Thema eCare wird natürlich auch vertreten sein und die Pflege in Zeiten der Digitalisierung aufzeigen. Auf dem Düsseldorfer Messegelände wird sich diese Woche alles um die besonderen Bedürfnisse und Anliegen von Menschen mit Behinderung und im Alter drehen. Auf der internationalen Fachmesse wird der Markt der Möglichkeiten präsentiert, mit Hilfe innovativer Rehabilitationstechnik ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu führen. 400 Beteiligungen kommen aus dem Ausland. Die Liste der ausstellenden Nationen reicht von Australien bis Vietnam. Mit Gemeinschaftsbeteiligungen sind China, Dänemark, Großbritannien, Kanada, Taiwan und Südkorea in Düsseldorf vertreten. Das erwartet Sie der REHACARE 2019 Die Fachmesse belegt in diesem Jahr in den Hallen 4 - 7 und in der Halle 7afIm Fokus der mehrtägigen Veranstaltung stehen Neuheiten und Weiterentwicklungen für mobilitätseingeschränkte Menschen. 250 Aussteller zeigen Rollstühle, Fahrgeräte, Gehhilfen und behindertengerecht ausgestattete Kraftfahrzeuge. Alltags- und Pflegehilfen, Kommunikationstechnik für Menschen mit Sinnesbehinderungen und motorischen Einschränkungen ergänzen das Kernangebot der Messe. MCC-RehaForum gastiert in Düsseldorf Am 19. und 20. September ist die REHACARE erstmals Gastgeber und Kooperationspartner des RehaForums. Die Fachveranstaltung aus dem Portfolio von MCC - Management Center of Competence aus Düren ist seit 15 Jahren am Markt etabliert und stellt aktuelle politische, ökonomische und technische Entwicklungen im Rehamarkt zur Diskussion. In diesem Jahr zählen zu den zentralen Themen das Pflegepersonalstärkungsgesetz, Smart Reha - Chancen und Auswirkungen der Digitalisierung, innovative Ansätze für das Entlassmanagement sowie aktuelle Forschungsergebnisse in der Neurorehabilitation und bei chronischen Erkrankungen. Veranstaltungsort ist das Congress Center Düsseldorf Süd (CCD Süd). M-Enabling Forum Europe geht in die zweite Runde Dieses Jahr geht auch das M-Enabling-Forum am 19. September im Rahmen der REHACARE 2019 in die zweite Runde. Die Konferenz mit begleitender Ausstellung hat zum Ziel, die barrierefreien, digitalen Technologien, die Menschen mit Behinderung und Senioren ein unabhängiges Leben ermöglichen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen, zu fördern. Die Oganisation des Forums übernimmt Europe 2019 von E.J.Krause & Associates, Inc. und G3ict, ein von den Vereinten Nationen im Jahr 2011 initiiertes Projekt, das auf internationaler Ebene die Entwicklung inklusiver Informations- und Kommunikationstechnik vorantreibt. Treffpunkt REHACARE Aus dem bekannten REHACARE Forum wird der Treffpunkt REHACARE. Anders als der Name bleibt die bewährte Themenvielfalt. Die zentrale Themenplattform für Information, Begegnung und Erfahrungsaustausch ist in der Messehalle 6 zu finden. Viel Stoff für Diskussionen dürfte das 10jährige Jubiläum der UN-Behindertenrechtskonvention liefern. Das Übereinkommen trat am 26. März 2009 in Deutschland in Kraft. Was wurde seitdem auf den Weg gebracht, um Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen? Welchen Handlungsbedarf gibt es aktuell? Zum Auftakt finden am Mittwoch am Treffpunkt REHACARE eine Reihe von Vorträgen zum Thema eCare statt. Welche Chancen birgt die Digitalisierung der Pflege und wo stößt sie auf Grenzen? Am Donnerstag kann man sich dann beim Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) und der Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE (BAG SELBSTHILFE) über aktuelle Gesetzesvorgaben und die Rechte von Patienten bei der Hilfsmittelversorgung durch die Gesetzlichen Krankenkassen informieren. Alle Informationen zu Ausstellern und Innovationen finden Sie auf der REHACARE-Webseite.
  4. Das Familienunternehmen medi aus Bayreuth ist auch in diesem Jahr mit dem German Brand Award ausgezeichnet worden. Der medizinische Hilfsmittelhersteller ist von dem German Brand Institute und dem Rat für Formgebung in der Wettbewerbsklasse "Excellent Brands" in der Kategorie "Health & Pharmaceuticals" prämiert worden. Damit zählt medi zu den besten Produkt- und Unternehmensmarken der Branche. Seit 2016 ist das bereits die fünfte Auszeichnung im German Brand Award für medi. Mit dem erneuten Gewinn des Awards zeigt sich nicht nur die Beständigkeit der Marke, sondern auch dass sich das Unternehmen kontinuierlich weiter entwickelt, Trends setzt und Standards in der Branche definiert, so medi Geschäftsführer Dirk Treiber. Innovative Produkte und Versorgungskonzepte Die Marke medi - nach außen weit sichtbar Die Kooperation mit TV-Star Barbara Schöneberger seit Dezember 2017 beschert dem Hilfsmittelhersteller viel Aufmerksamkeit. Mit der namhaften Markenbotschafterin gelang es dem Unternehmen, das Thema Kompression noch mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Für die gemeinsame Kampagne "Starke Wirkung für starke Frauen" erhielt medi auch den Health Media Award 2018. Der Deutsche Skiverband (seit 2005) und der Bayreuther Basketball-Bundesligist (seit 2013), dessen Haupt- und Namenssponsor medi ist, sind weitere prominente Testimonials. Familienunternehmen mit besonderem Spirit Auszeichnend für medi ist seine starke Kultur als Familienunternehmen. Dies und der selbst bei Externen bekannte medi Spirit gestaltete die Marke erfolgreich mit. Starkes Wachstum erfordert Neubau Heute zählt medi mit seinen 2.700 Mitarbeitern zu den führenden Hilfsmittelherstellern weltweit. Seit Jahren zeichnet sich das Unternehmen durch sein kontinuierliches Wachstum aus. In den letzten Jahren kamen so unter anderem weitere Niederlassungen in wichtigen Zukunftsmärkten hinzu. Heute gehören 23 internationale Niederlassungen zu medi, exportiert wird in über 90 Länder. Auch in Bayreuth am Haupt- und Produktionssitz wird der Platz immer wieder knapp. Daher verkündete das Unternehmen kürzlich, dass es in 2019 mit einem neuen Verwaltungssitz in Bayreuth beginnen wird. Die Fertigstellung des neuen Gebäudes ist für Ende 2020 geplant und soll Mitarbeitern, Kunden und Gästen Innovation, Offenheit und Nähe signalisieren. Darüber hinaus, so der Geschäftsführer, sorgen auch die flexiblen und familienfreundlichen Arbeitszeitmodelle, Sonderleistungen sowie ein vielfältiges Gesundheits- und Sportangebot dafür, dass sich Mitarbeiter von medi besser fühlen.
  5. Die Internationale Fachmesse REHACARE findet auch dieses Jahr wieder in Düsseldorf statt. Das Hauptaugenmerk der REHACARE 2019 liegt auf innovativer Technik und aktuellem Wissen für ein selbstbestimmtes Leben. Auf der Fachmesse werden 700 Aussteller aus über 40 Ländern erwartet und unter anderem wird eCare - Pflege in Zeiten der Digitalisierung - ein besonderes Thema sein. Eine Besonderheit an der diesjährigen REHACARE ist, dass das MCC-RehaForum auf der Messe gastiert. Vom 18. bis 21. September dreht sich auf dem Düsseldorfer Messegelände alles um die besonderen Bedarfe und Anliegen von Menschen mit Behinderung und im Alter. Auf der internationalen Fachmesse wird der Markt der Möglichkeiten präsentiert, um mit Hilfe der Rehabilitationstechnik ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu führen. Seminare, Themenparks, Vorträge und Podiumsdiskussionen laden dazu ein, sich über die behinderten- und sozialpolitischen Themen der Zeit zu informieren. Auf der namhaften Veranstaltung kommen viele verschiedene Hersteller aus der ganzen Welt nach Düsseldorf. Allein 400 Beteiligungen kommen aus dem Ausland. Die Liste der ausstellenden Nationen reicht von Australien bis Vietnam. Mit Gemeinschaftsbeteiligungen sind China, Dänemark, Großbritannien, Kanada, Taiwan und Südkorea in Düsseldorf vertreten. Im Fokus der REHACARE, die in diesem Jahr die Hallen 4 bis 7 und die Halle 7a belegt, stehen Neuheiten und Weiterentwicklungen für mobilitätseingeschränkte Menschen. 250 Aussteller zeigen Rollstühle, Fahrgeräte, Gehhilfen und behindertengerecht ausgestattete Kraftfahrzeuge. Alltags- und Pflegehilfen, Kommunikationstechnik für Menschen mit Sinnesbehinderungen und motorischen Einschränkungen ergänzen das Kernangebot der Fachmesse. Reisetipps und Ausstattungen für barrierefreies Wohnen runden die Produktpalette ab. Dem Behindertensport steht in guter Tradition die gesamte Halle 7a zur Verfügung. MCC-RehaForum gastiert in Düsseldorf Am 19. und 20. September ist die REHACARE erstmals Gastgeber und Kooperationspartner des RehaForums. Die Veranstaltung ist seit 15 Jahren auf dem Markt etabliert und stellt aktuelle politische, ökonomische und technische Entwicklungen im Rehamarkt zur Diskussion. Das RehaForum ist aus dem Portfolio der MCC - Management Center of Competence aus Düren. Die Hauptthemen bei dem Forum im Congress Center Düsseldorf Süd (CCD Süd) werden in diesem Jahr das Pflegepersonalstärkungsgesetz, Smart Reha - Chancen und Auswirkungen der Digitalisierung, innovative Ansätze für das Entlassmanagement sowie aktuelle Forschungsergebnisse in der Neurorehabilitation und bei chronischen Erkrankungen sein. M-Enabling Forum Europe geht in die zweite Runde Am 19. September geht im Rahmen der REHACARE das M-Enabling-Forum Europe in die zweite Runde. Ziel dieser Konferenz mit begleitender Ausstellung ist die Förderung barrierefreier, digitaler Technologien, die Menschen mit Behinderung und Senioren ein unabhängiges Leben ermöglichen und zur Verbesserung ihrer Lebensqualität beitragen. Die REHACARE bietet dieser hochkarätigen Fachveranstaltung das ideale Umfeld, was die hohe Beteiligung von 150 Konferenzgäste aus 14 Ländern im letzten Jahr belegt. Das M-Enabling Forum Europe 2019 wird von E.J.Krause & Associates, Inc. und G3ict, organisiert, ein von den Vereinten Nationen im Jahr 2011 initiiertes Projekt, das die Entwicklung inklusiver Informations- und Kommunikationstechnik auf internationaler Ebene vorantreibt. Treffpunkt REHACARE: Neuer Name, bewährte Themenvielfalt Aus REHACARE Forum wird der Treffpunkt REHACARE. Dennoch bleibt es die zentrale Plattform für Information, Begegnung und Erfahrungsaustausch in der Messehalle 6 der REHACARE. Das Angebot an Themen rund um das Leben mit Behinderung und im Alter bleibt dennoch unverändert vielfältig. Viel Stoff für Diskussionen dürfte das 10jährige Jubiläum der UN-Behindertenrechtskonvention liefern. Seit dem Inkrafttreten des Übereinkommens am 26. März 2009 sind nun 10 Jahre vergangen und es ist höchst interessant auch die folgenden Fragen zu erörtern. Was wurde seitdem auf den Weg gebracht, um Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen? Welchen Handlungsbedarf gibt es aktuell? Zum Auftakt des Treffpunkt REHACARE steht am Mittwoch ein Vortrag zum Thema eCare auf dem Programm. Welche Chancen birgt die Digitalisierung der Pflege und wo stößt sie auf Grenzen? Am Donnerstag laden der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) und die Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE (BAG SELBSTHILFE) dazu ein, sich über aktuelle Gesetzesvorhaben und die Rechte von Patienten bei der Hilfsmittelversorgung durch die Gesetzliche Krankenversicherung zu informieren. Über die REHACARE Düsseldorf Die REHACARE ist die weltweit führende Fachmesse für Rehabilitation und Pflege. Sie bietet alljährlich im Herbst im Düsseldorfer Messegelände einen repräsentativen Überblick über Hilfen und Wissen für ein selbstbestimmtes Leben. Die Fachmesse ist mittwochs bis freitags von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, am Samstag von 10.00 bis 17.00 Uhr. Eintrittskarten sind im Online-Ticketshop erhältlich. Weitere Informationen: www.rehacare.de
  6. 5. Kinder- und Jugendcamp für Kinder mit Amputationen und Gliedmaßenfehlbildungen Für Europas größtes Kinder- und Jugendcamp für Kinder mit Handicap sind noch Pkätze frei. Daher schnell noch anmelden und eine Woche Spaß und Action pur. In 2019 wird der BMAB das 5. Jugendcamp für Kinder und Jugendliche mit Gliedmaßenamputationen oder -Fehlbildungen vom 28. Juli bis 4. August ausrichten. Die Kosten werden vom BMPA und vielen Sponsoren und Förderern übernommen, sodass die Teilnahme kostenlos ist. Aktivitäten: mit Prothese in den Hochseilgarten ein Sporttag mit Handicap-Sportlern des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen mit Prothese ins Kanu Schwimmen & Tauchen mit Handicap Kistenklettern, Reiten, Bogenschiessen und vielem mehr Jetzt den Termin eintragen und den Kindern und Jugendlichen eine tolle Woche mit Gleichgesinnten bieten. Flyer für das Jugendcamp: Flyer-Jugendcamp_2019.pdf
  7. bis
    Europas größtes Kinder- und Jugendcamp für Kinder mit Handicap 2019 findet das 5. Jugendcamp für 70 Kinder- und Jugendliche im Alter von 9 bis 17 Jahren in der Wedemark bei Hannover statt. Ins Leben gerufen wurde das Jugendcamp in Deutschland vom Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation e.V. (BMAB). Die Finanzierung übernehmen der BMAB und viele Sponsoren und Förderer. Für die Teilnehmer fallen keine Kosten an. Alle aktuellen Informationen gibt es unter www.ampucamp.de. Veranstalter: Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation e.V. Kleverkamp 24, 30600 Wedemark Telefon 089/4161740-10 Telefax 089/4161740-90 www.bmab.de/jugendc ampanmeldung2019@ampucamp.de Veranstaltungsort: Jugend-, Gäste- und Seminarhaus Gailhof Am Jugendheim 7, 30900 Wedemark Telefon: 0511/616 25620 Telefax: 0511/616 25615 www.jugs-gailhof.de jugs-gailhof@region-hannover.de
  8. Elke

    Mit Linx auf der EXPOLIFE

    Heute begann die diesjährige EXPOLIFE Fachmesse in Kassel. Die internationale Fachmesse für Sanitäts-, Reha-, Orthopädie-Technik- und Orthopädie- Schuhtechnikfachhändler ist ein Muss für jeden auf der Gesundheitsbranche. Die Fachmesse bietet vom 28. bis 30. März 2019. Auf der EXPOLIFE erhalten alle umfassende Informationen und einen kompakten Überblick über Versorgungstechniken, Produktneuheiten und -Weiterentwicklungen sowie speziell auf den Gesundheitsfachhandel ausgerichtete Dienstleistungen. Mit dabei ist natürlich auch das Team von Endolite u.a mit Linx - dem integrierten Prothesensystem von Endolite. Neben dem Prothesensystem Linx, das wir Euch schon mal vorgestellt hatten, zeigt das Unternehmen noch weitere Entwicklungen in der intelligenten Prothesentechnologie. All das könnt Ihr euch in der Halle 5 am Stand D07 ansehen. Den ganzen Tag finden Prothesenvorführungen mit Experten und Anwendern statt. Einen Schritt näher am natürlichen Bein! Linx wurde entwickelt, um die komplexe Struktur des menschlichen Beins nachzuahmen. Es analysiert kontinuierlich Anwenderdaten über Bewegung, Aktivität, Umgebung und Terrain, um das mikroprozessorgesteuerte Unterstützungssystem zu steuern. Somit ist das Ergebnis der Bewegung dem der Natur näher als je zuvor. Die Orion3 Smart ist einfach und intuitiv über die neue App programmierbar. Das neue Cover ist so unauffällig, dass es unter der Kleidung ganz natürlich erscheint. Zusätzlich bietet es Schutz für das Orion3 oder Linx und ermöglicht bequemes Knien. Jeder Beinamputierte hat unterschiedliche biomechanische Anforderungen. Das neue Whitepaper von Endolite erfasst die Biomechanik des Gangbildes von Amputierten, die kürzere Strecken zurücklegen können, sowie die neuesten klinischen Nachweise für die biomimetische Hydraulik-Technologie von Blatchford. Zu allen Fragen steht Euch das technische Beratungsteam und die Prothesenanwender bis zum 30.03. gerne zur Verfügung und freut sich über regen Austausch direkt am Stand D07 in Halle 5. Bildquelle: https://expolife.de/bild-logomaterial/ - Copyright © 2018 AVR Agentur für Werbung und Produktion GmbH
  9. Gleichmäßiges und natürliches Gehen kann man mit dem biomimetischen, hydraulischen Knöchel Elan von Endolite erleben. Die Fußprothese ist speziell für die Nachbildung der natürlichen Bewegung entwickelt und verhilft zu noch mehr Sicherheit beim Gehen. Der hydraulische Endolite-Knöchel ist dafür ausgelegt die Stabilität zu optimierten, die Haltung sowie das Gehen zu verbessern und die Druckbelastung auf den Stumpf zu reduzieren. Was macht das Elan so überzeugend? Das Elan ist mikroprozessorgesteuert und imitiert die natürliche Widerstandsfähigkeit der Muskeln und Knöchelbewegung. Dazu wird der Hydraulikwiderstand jederzeit so angepasst, dass eine Stabilität beim Stehen, auf Schrägen und unebenem Untergrund ständig gewährleistet ist. Das Elan ist ein einzigartiger hydraulischer Knöchelgelenksfuß der mit Hilfe von Schub- und Bremswirkung das Gehen in steilem Gelände erleichtert. Sobald keine Bewegung erfolgt, erkennt das Elan den Standmodus und die Hydraulik "friert" ein und versteift für eine optimale Haltung, natürliches Stehen und gleichmäßige Druckverteilung im Schaft. Somit wird der Prothesenträger bei der Verbesserung des Gleichgewichts und der Stabilität unterstützt. Das Ergebnis ist insgesamt gleichmäßiges und sicheres Gehen für eine langfristige Schonung der gesamten Gelenkkette und des Körpers. Ein außergewöhnlich natürlicher Bewegungsablauf wird mit dem Elan Prothesenknöchel ermöglicht. Merkmale Mikroprozessorgesteuerter selbstausrichtender Knöchelgelenksfuß mit elektronisch gesteuerter Plantar- und Dorsalflexion Biomimetische Hydraulik-Technologie für natürliche und flüssige Knöchelbewegungen Dank Standmodus erhöht sich der Widerstand sobald keine Bewegung erfolgt für optimale Stabilität und natürliches Stehen; geringerer Kraftaufwand und natürliche Körpersymmetrie sind das Ergebnis Dynamische Anpassung an unterschiedliche Gehgeschwindigkeiten Ein erhöhter Plantarflexionswiderstand ermöglicht die optimale Energiespeicherung und –rückgabe bei schnellem Gehen oder Bergauf Der Fuß verbleibt während der Schwungphase in Dorsalextension, erhöht dadurch die Bodenfreiheit in der Schwungphase für mehr Zehenfreiheit und reduziert das Stolper- und Sturzrisiko Akku in Hydraulik-Einheit integriert für ein besonders kompaktes, schlankes Design Der zunehmende Dorsalflexionswiderstand sorgt für eine Bremswirkung beim Bergabgehen zur Sicherheit und Stabilität Sandal Toe Fußkosmetik Weitere Informationen zu den Endolite Produkten findet Ihr bei www.endolite.de. Broschüren und Studien zum Endolite Elan Endolite_Elan_Produktbroschuere.pdf Hydraulisches Knöchel- Fuß-Design - Philosophie und klinische Ergebnisse.pdf Produktinfo_endolite_Elan.pdf
  10. Live auf der OTWorld: In der Sonderschau können die Besucher live die passgenaue Versorgung mit einem Rollstuhl verfolgen. Prinzipiell ist bei der Hilfsmittelversorgung die indivuelle Anpassung für die Lebensqualität des Nutzers sehr wichtig. Das ist auch bei der Rollstuhlversorgung so. Die Lebenslagen, in denen Menschen mit Rollstühlen versorgt werden, sind sehr individuell. Mit der Sonderschau Technik-Forum Reha gewährt die OTWorld einen Einblick in die Versorgungskompetenz der Reha-Technik. Im Fokus steht dabei dei Rollstuhlversorgung für Erwachsene. Seit 2012 können die Besucher der OTWorld im Technik-Forum Reha fortwährend praxisrelevante Einblicke in die facettenreichen Leistungen der Reha-Technik erhalten. Bislang stand die Versorgung von Kindern- und im Speziellen die Sitzschalenfertigung im Fokus. 2018 werden die verschiedenen Versorgungsprozesse bei Erwachsenen präsentiert. Live präsentiert: Von der Standard- bis zur Individualversorgung Anhand eines Patientenfalles von Mitgliedern des Versorgungsteams werden verschiedene Schwerpunktthemen vorgestellt: Elektrorollstuhlsonderbau / Umfeldsteuerung fachgerechte Versorgung mit Adaptivrollstühlen und Positionierungssystemen geriatrische Patienten / Pflege von Patienten Patienten mit komplexen Versorgungsmustern Patienten mit MS, ALS, Autoimmunerkrankungen Sondergrößen sowie XXL / Adipositas Dafür haben sich in einer Arbeitsgruppe führende Unternehmen und Experten auf dem Gebiet der Reha-Technik zusammengetan, um die interdisziplinäre Versorgungskompetenz in diesem Bereich aufzuzeigen. Im Rahmen einer indikationsbezogenen Betrachtung wird die Spannbreite von einer Standardversorgung bis hin zu einer hochkomplexen Indiviualversorgung präsentiert. Zusätzlich ist ein Jurist vor Ort, der in einem dialogorientierten Format rechtliche Aspekte und verschiedene Fragestellungen der Rollstuhlversorgung erläutert. Die Präsentationen finden täglich auf der Bühne des Technik-Forum Reha innerhalb der Ausstellungsfläche des Bundesinnungsverbandes der Orthopädie-Technik in Halle 3 statt. Direkt neben der Bühne befindet sich die Ausstellungsfläche, die zum Anschauen und Testen der vorgestellten Hilfsmittel einlädt. Die Arbeitsgruppe Reha-Technik: Leticia Aguilar, Sunrise Medical GmbH & Co. KG Robert Bär, Reha-aktiv GmbH Sascha Becker, Netti by Alu Rehab Heiko Denk, Netti by Alu Rehab Christian Franz, RTM GmbH Bogdan-Andreas Ghetu, Otto Bock HealthCare Deutschland GmbH Susanne Heine, rehaKIND Christiana Hennemann, rehaKIND Stephan Jäckel, MEYRA GmbH Magnus Linnhoff, Bischoff & Bischoff GmbH Norbert Stockmann, Bundesfachschule für Orthopädie-Technik e.V. Daniel Stutz, DIETZ GmbH Friedhelm Ziegler, Sunrise Medical GmbH & Co. KG
  11. Erkunden Sie die Knöchel-Hydrauliken von Endolite Die Anforderungen der Prothesenanwender sind sehr unterschiedlich und variieren nach den jeweiligen Bedürfnissen. So einzigartig wie die Bedürfnisse der Menschen sind auch unsere hydraulischen Knöchel. Die biomimetische Design-Philosophie zieht sich durch die gesamte Produktpalette. Die hydraulischen Fußknöchel von Endolite reagieren auf Designspezifikationen, die unsere natürliche Bewegung vorgibt, wie die Feinabstimmung der Gelenkposition, um damit den Körper auf unterschiedlichstes Terrain auszurichten. Kräfte im Prothesenschaft werden reduziert. Die Endolite-Hydraulikknöchel passen sich kontinuierlich an, um Energie zu absorbieren und freizusetzen. Sie ermöglichen ein effizientes Abrollen und bleiben ideal auf den Anwender ausgerichtet, um das Sturzrisiko zu reduzieren. Klinische Studien beweisen, dass unsere Hydraulik-Technologie die Sicherheit und langfristige Gesundheit von Amputierten fördert und Anwendern hilft, tagtäglich eine bessere Lebensqualität zu erfahren. AvalonK2 Prothesenfuß für Mobilitätsgrad 2 Der AvalonK2 erhöht die Zuversicht beim Gehen, wo zusätzliche Sicherheit erforderlich ist. Besseres Durchschwingen ist möglich und der Körper kann sich auf sichere und ruhige Art und Weise über den Fuß bewegen. Merkmale: Ergonomischer Kiel für solides Abrollverhalten Einfache justierbare Einzelventileinstellung, gleichzeitig für Plantar- und Dorsalflexion Wasserfest Klinische Ergebnisse: Hydraulisches Knöchel- Fuß-Design - Philosophie und klinische Ergebnisse.pdf Quelle: © Endolite Deutschland
  12. Der Prothesenhersteller Blatchford hat einen Liner entwickelt, der aufgrund der einzigartigen Endolite Silcare Breathe-Technologie die Atmungsaktivität verbessert und somit die Schweißbildung reduziert. Dadurch steigert der neue Silikonliner die Sicherheit und das Wohlbefinden von Unterschenkelamputierten. Mit der Entwicklung von perforierten Linern legt Blatchford mit der Endolite Silcare Breathe-Technologie einen weiteren Mielenstein zur stetigen Verbesserung der Prothesenversorgung. Für die Träger eine Prothese stellt das Schwitzen ein großes Problem dar. Über 53 % der Amputierten haben aufgrund der thermischen Umgebung im Liner und Schaft Beschwerden mit Wärme und Schweiß (*1). Erhöhte Hauttemperatur kann das Wohlbefinden in der Prothese negativ beeinflussen, steigende Wärme und Feuchtigkeit führen zu Kontaktverlust und unerwünschte Schaftbewegungen sowie mögliche Hautirritationen sind wohlbekannte Herausforderungen für Amputierte. Im schlimmsten Fall kann die Prothese vom Stumpf abrutschen, was ein hohes Verletzungsrisiko birgt. Daher ist es nachvollziehbar, dass die Liner-Träger sehr daran interessiert sind, die Körpertemperatur zu senken. Der Körper kühlt ab, wenn das Blut näher an die Hautoberfläche gebracht wird. Reicht dies nicht aus um den Körper zu kühlen, dann wird die Schweißbildung angeregt. Durch das fehlende Körperglied haben Amputierte weniger Fläche zum Abkühlen. Zusätzlich behindert ein herkömmlicher Liner diesen Prozess. Um dieses Problem zu lösen, hat Blatchford feuchtigkeitsdurchlässige Liner (=Silcare Breathe) entwickelt. Somit kann der Schweiß entweichen und ein trockeneres und gesünderes Stumpfklima wird erzeugt. In Folge dessen reduzieren sich auch unerwünschte Rutschbewegungen und Reibung auf den Stumpf. Das neue Feuchtigkeitsmanagement verringert Hautschäden durch Reibung und verbessert die Haftung sowie die Prothesenkontrolle. Das erzeugte Vakuum minimiert die Hub- und Rutschbewegungen und die Mobilität sowie das Wohlbefinden werden gesteigert. Die patentierte Technologie der Silcare Breathe Liner zeichnen sich durch eine einzigartig entwickelte, lasergebohrte Perforation aus, die Feuchtigkeit von der Haut ableitet und somit einen komfortablen, kühlen und sicheren Prothesensitz gewährleistet. Die Luft und der Schweiß können durch optimal dimensionierte Löcher entweichen, was bei einem normalen Liner nicht möglich ist. Dadurch können negative Auswirkungen durch unerwünschte Hub- und Scheuerbewegungen reduziert werden. Durch die Bewegungen beim Gehen wird Luft durch den erzeugten Druck ausgestoßen. Dieser Prozess sorgt für trockene Haut und ein gesünderes Stumpfklima. Der Komfort im Schaft und die Prothesenkontrolle werden verbessert. Der Anwender kann die Unterschenkelprothese länger, angenehmer und sicherer tragen. Die Silcare Breathe Liner sind für Unterschenkel-Versorgungen als PIN-Locking oder Cushion-Ausführung in verschiedenen Größen erhältlich. *1 - Ghoseiri K, Safari MR. Prevalence of heat and perspiration discomfort inside prostheses: Literature review. J Rehabil Res Dev. 2014; 51(6):855–68.
  13. Elke

    Linx - integriertes Prothesensystem

    Das Linx-System ist ein integriertes Prothesensystem von Endolite - einem Unternehmen der Blatchford Group. Das preisgekrönte System hat bereits mehrere Auszeichnungen gewonnen und kann sowohl bei Oberschenkel-, Knie- und Hüftexartikulation eingesetzt werden. Die Besonderheit an diesem Prothesensystem ist, dass es kontinuierlich aktiv Daten des Anwenders über Bewegung, Aktivität, Umgebung und Terrain erfasst und analysiert, damit es einen koordinierten Fluss von Anweisungen an das hydraulische Unterstützungssystem liefern kann. In unserem Körper arbeiten Knochen, Muskeln und Gelenke nahtlos zusammen und ermöglichen es uns somit, zu gehen und uns zu bewegen, ohne dass wir darüber nachdenken oder unseren nächsten Schritt planen müssen. Linx wurde entwickelt, um die wunderbare, erstaunliche und komplexe Struktur eines menschlichen Beines nachzuahmen. Linx ist somit das weltweit erste vollständig integrierte Beinprothesensystem, bei welchem Knie uns Fuß permanent miteinander kommunizieren. Das Ergebnis ist ein Lauferlebnis, das der Natur näher als je zuvor kommt. Linx ermöglicht dem Anwender darüber nachzudenken, wohin es geht. Nicht, wie man dort hinkommt. Das vermittelt dem Anwender Freiheit und Selbstvertrauen für ein selbstbewusstets und selbstbestimmtes Leben. Für die bestmögliche Sicherheit hat Linx unterschiedliche Standphasenlevel: Standmodus Unterstützendes Hinsetzen/ Sitzmodus Kontrollierte Standphasenunterstützung Stolperschutz Dynamisch Treppab gehen Sicheres Abgehen von Schrägen und Neigungen Präzise Performance Das Prothesensystem hat integrierte Sensoren, die kontinuierlich Daten analysieren und die Hydrauliktechnik anpassen. Somit kann die Prothese den nächsten Schritt nahtlos ausrichten. Diese integrierte und koordinierte Reaktion gewährleistet besonders schnelle Anpassungszeiten und einfaches Navigieren von Schrägen und Treppen. In der Standard-Programmierung reagiert die Prothese sowohl auf steigendes als auch abfallendes Gelände mit den entsprechenden Einstellungen. Zusätzliche Synergien durch simultane Knie- und Fußprogrammierung, kombiniert mit der optimierten Kontrolleinheit und dem Hydrauliksystem, sorgen für nahtlose Bewegungsabläufe. Somit ist das Laufen auch bei unterschiedlichen Gehgeschwindigkeiten und anspruchsvollen Geländeformen kein Problem. Hoher Gehkomfort Amputierte leiden häufig an gesundheitlichen Problemen, auch wenn die Amputation schon länger her ist. Das Risiko an Arthrose zu erkranken liegt bei Prothesenanwendern zwei- bis dreimal höher als bei der Allgemeinbevölkerung. Ein langfristig gesunder Bewegungsapparat ist von der Nachbildung der dynamischen und adaptiven Qualitäten natürlicher Bewegungen der Gliedmaße abhängig. Linx ist die weltweit erste Beinprothese, die ein vollständig integriertes Reaktionssystem für die Bedürfnisse des Anwenders nutzt. ergonomisches Design gewährleistet ein besseres Gefühl für das Körpergleichgewicht Standsperre an Knie und Fuß ermöglicht längeres Stehen, das sich natürlich anfühlt unterstützendes Hinsetzen / Sitzmodus biometrische Hydraulik-Technologie verringert die Druckbelastung Enorme Sicherheit Das Prothesensystem Linx bietet unterschiedliche Level der Unterstützung. Sie erhöhen das Selbstvertrauen sowie die Unabhängigkeit des Anwenders und reduzieren das Stolper- und Sturzrisiko. Damit der Körper längerfristig gesund bleibt, werden die Gliedmaßen ausgeglichen belastet. Mit der einzigartigen Kombination aus integrierter Standunterstützung und Hydrauliktechnologie trägt Linx wesentlich zur Sicherheit des Anwenders bei. kontrollierte Standunterstützung Standmodus Stolperschutz dynamisch Treppab gehen sicheres Abgehen von Schrägen und Neigungen Weitere Produktmerkmale Situationserkennung biomimetische Hydraulik-Technologie Fahrradmodus und Sperrmodus der Knieflexion Kniebeugewinkel bis zu 130° intuitive Programmiersoftware Lithium-Ionen-Akku mit mindestens 3 Tagen Laufzeit Akku-Standanzeige und Energiesparmodus 4 verschiedene proximale Adaptionsmöglichkeiten wetterfest Auszeichnungen MDEA Award Winner 2017 German Design Award Winner 2017 MacRobert Award Winner 2016 Linx_Produktbroschüre.pdf
  14. Elke

    Neues Führungsteam um CEO Oliver Scheel

    Seit dem 15. Januar 2018 führt Dr. Oliver Scheel als CEO die Otto Bock Health Care GmbH. Um den 49-Jährigen formiert sich ein neues Führungsteam. Arne Jörn startet als COO (Chief Operating Officer) am 1. März und wird weltweit die Bereiche Facility Management, Produktion, Einkauf, Logistik und After-Sales-Service des internationalen Medizintechnikherstellers verantworten. Jörn war bisher der COO von SAF Holland, einem führenden börsennotierten globalen Nutzfahrzeugzulieferer. Sein Vorgänger Thorsten Schmitt (55) wird sich ab 1. April in der Otto Bock Holding als Sparringspartner für junge Unternehmertruppen um die Ventures kümmern. Eine zentrale Position im neuen Team wird Ralf Stuch einnehmen. Zu seinen Aufgaben als Executive Vice President Global Sales führt er seit dem 15. Januar zusätzlich die drei Business Units Prothetik, Orthetik und MedicalCare sowie den Bereich Marketingkommunikation. Somit agiert er als Chief Sales & Marketing Officer (CSMO). Zwischenzeitlich übernimmt Ralf Stuch auch die Aufgaben des Chief Financial Officer (CFO).
  15. Im Alltag ist es normal, dass man ab und zu etwas Schwereres hochheben muss. Belastet man in diesen Momenten den Rücken zu stark oder führt ruckartige Bewegungen aus, dann kann der Rücken aus dem Gleichgewicht geraten. Dabei können Beschwerden an der Stelle auftreten, an der die untere Wirbelsäule mit dem Becken verbunden ist. Dort befindet sich das Iliosakralgelenk (ISG). Der Schmerz kann u.a. vom ISG bis in die Lendenwirbelsäule ausstrahlen. Ungefähr ein Viertel aller lumbalen Beschwerden gehen vom ISG aus1. Um die Beschwerden zu lindern, die durch die Belastung entstanden sind, kann eine Beckenorthese stabilisieren und entlasten. Ein Beispiel für eine solche Beckenorthese ist die Lumbamed® sacro. Die neue Beckenorthese von medi vereint die Vorteile von Orthese, Beckenspange und Bandage in einem Hilfsmittel. Sie hilft Betroffenen, deren Wirbelsäule verspannt oder blockiert ist, die Schmerzen zu lindern, indem sie die Iliosakralgelenke und das Becken stabilisiert und entlastet. Zusätzlich entspannt sie die Muskel-, Band- und Sehnenstruktur mit Hilfe der flexibel positionierbaren Massage-Pelotten. Die Lumbamed® sacro hat einen modularen Aufbau, wodurch sie individuell angepasst werden kann. Das macht die Beckenorthese zum idealen Alltagsbegleiter, der auch nachts getragen werden kann. Modularer Aufbau für 3 unterschiedliche Tragevarianten 1. Variante der Beckenorthese Die komplette Orthese besteht aus der elastischen Bandage mit Komfort-Gestrick, zwei tropfenförmigen Massage-Pelotten und der unelastischen Orthesenspange. Diese Variante eignet sich vor allem zu Beginn der Therapie , um die größtmögliche Stabilisierung und Entlastung durch die zirkuläre Kompression zu erzielen. Die vorhandenen Zuggurte der Orthese ermöglichen eine stufenlose und indiviuelle Druckeinstellung. Der Druck fördert die Entlastung der erkrankten Strukturen und trägt zur Schmerzlinderung bei. Die flexibel positionierbaren Pelotten massieren die Schmerzpunkte im Bereich der Iliosakralgelenke und unterstützen die Druckverteilung durch die Zuggurte. 2. Variante der Beckenorthese Die Bandage kann auch entfernt werden. Somit erfolgt die Kraftübertragung durch die Beckenspange noch direkter. Die Massage-Pelotten können auf der gesamten Innenfläche individuell platziert werden. Den Druck stellt der Anwender weiterhin über das Zuggurt-System ein. 3. Variante der Beckenorthese Für die Nacht kann die Bandage auch einzeln getragen werden. Sie stabilisiert den Beckenbereich und kann auch mit den Massage-Pelotten getragen werden. Für das Tragen der Bandage ist diese mit einem Zusatzverschluss ausgestattet. Digitale Therapiebegleitung von medi Der Hersteller medi bietet für das korekte Anlegen der Beckenorthese eine Video auf www.vimeo.com/242934582 vorbereitet. Ein weiteres Video auf www.vimeo.com/242934941 zeigt die Wirkungsweise der Orthese. Direkt auf der Internetseite von medi gibt es eine Informationsseite, die nicht nur aufzeigt, wie ISG-Beschwerden entstehen, sondern auch welche Möglichkeiten der Therapie zur Verfügung stehen. Auch Dehnungsübungen für Zuhause sind in anschaulichen Videos verfügbar. 1 Quelle: Cohen SP. Sacroiliac joint pain: a comprehensive review of anatomy, diagnosis, and treatment. Anesth Analg 2005;101(5):1440-1453.
  16. Die Achillessehne war schon bei Achill, dem griechischen Sagenheld, ein Schwachpunkt. Seine Achillessehne wurde mit einem Pfeil getroffen. Ähnlich wie den Schmerz, der Achill empfunden haben muss, beschreiben Betroffene den Schmerz beim Gehen, wenn die Achillessehne oder das umgebende Gewebe gereizt oder entzündet ist. Mit der richtigen Bandage kann dieser Bereich entlastet und die Heilung gefördert werden. Eine entsprechende Achillessehnenbandage ist zum Beispiel die Achimed von medi. Die Achillessehne ist unsere kräftigste Sehne. Bei jedem Schritt überträgt sie die Kraft von der Wadenmuskulatur auf den Fuß. Beschwerden entstehen meist durch Überbelastung beim Sport, durch Übergewicht, Rheuma oder Fußfehlstellungen. Linderung kann in diesem Fall eine Achillessehnenbandage verschaffen. Das kompressive Gestrick mit integrierter Silikonpelotte stabilisiert das Sprunggelenk, massiert sanft die Achillessehne und fördert die Durchblutung. Somit können Reizungen und Schmerzen gelindert werden. In der Akutphase entlasten Fersenkeile die Achillessehne zusätzlich. Diese liegen bei der Achimed im Lieferumfang bei. Weitere effektive Maßnahmen für die erfolgreichen Therapie: Gezielte Übungen stärken die Achillessehne und die Beinmuskulatur. Kalte Kompressen (Kühlschranktemperatur) und entzündungshemmende Salben lindern Schmerzen und Schwellungen. Orthopädische Einlagen verbessern die Fußfehlstellung. Wärme fördert die Durchblutung. Zusätzliche Therapieoptionen sind auch Physiotherapie, Ultraschall, Elektrotherapie (TENS), Massage, Stoßwellentherapie und Akupunktur. Der Hersteller medi hat für Patienten ein Physio-Programm zusammengestellt, das die Achillessehne kräftigt. Es wurde gemeinsam mit Laufexperten entwickelt und ist über den Link www.medi.biz/Achimed erreichbar. Im Video zeigt die Profi-Triathletin und Physiotherapeutin Laura Philipp die Übungen. Sie können nach vorheriger Abstimmung mit dem Arzt einfach zu Hause idealerweise drei- bis viermal pro Woche ausgeführt werden. Nach Bedarf und Notwendigkeit kann Ihr Arzt auch eine Gelenkbandage verordnen, die im medizinischen Fachhandel erhältlich sind.
  17. Der Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation e.V. lädt zu der Fortbildungsveranstaltung "Leben in Bewegung trotz Amputation 2018" ein. Die diesjährige Veranstaltung findet am 16. März 2018 in Hannover-Krefeld statt. Es stehen nicht nur interessante Vorträge auf dem Programm, sondern es bleibt auch Raum für Gespräche zwischen den Teilnehmern. Die Möglichkeit sich auszutauschen ist eine wertvoller Grundstein des BMAP und trägt dazu bei, die Versorgung für Arm- und Beinamputierte zu optimieren. Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist schriftlich bis zum 27. Februar 2018 erfolrderlich und kann per Fax oder Mail erfolgen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher lohnt es sich schnell zu sein. Während der Veranstaltung wird für das leibliche Wohl in Form von Getränken, Mittagsverpflegung, Kaffee und Tee gesorgt. Dies ist in der Teilnahmegebühr von 20 Euro pro Person enthalten (für Privatpersonen 10 Euro). Teilnahmegebühr 20 Euro, für Privatpersonen 10 Euro Datum 16. März 2018 Die Veranstaltung beginnt um 9:00 Uhr. Der letzte Vortrag ist endet gegen 16:00 Uhr. Ab 17:30 Uhr wird zum Gesellschaftsabend und gemütlichen Get-Together geladen. Veranstaltungsort Stephansstift Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH Hotel und Tagungshaus Hannover Kirchröder Str. 44 30625 Hannover Flyer und Anmeldung Tagungsflyer - Programm-Flyer_Fortbildung_2018.pdf Anmeldeformular - Anmeldeformular_Fortbildung_2018.pdf Mehr Informationen sind auf der Internetseite des BMAP zu finden.
  18. Elke

    4. Jugendcamp des BMAB

    Endlich ist es wieder soweit: Ab sofort können sich wieder Kinder und Jugendliche für das 4. Jugendcamp des BMAP anmelden. Vom 1. bis 8. August 2018 können wieder 70 Kinder und Jugendliche mit Amputation und Gliedmaßenfehlbildungen an dem Jugendcamp teilnehmen. Nach den sehr positiven Rückmeldungen aus den 3 Vorjahren lädt der Bundesverband für Menschen mit Arm- und Beinamputation (BMAP e.V.) zu seinem nunmehr 4. Jugendcamp für 9- bis 17-jährige Kinder und Jugendliche, die eine Amputation oder Gliedmaßenfehlbildung (Dysmelie) haben, in die niedersächsische Gemeinde Wedemark ein. Wie in den Vorjahren erwartet die Kinder und Jugendlichen ein umfangreiches Programm. Beherbergt werden die jungen Teilnehmer wieder in Blockhütten des bewährten CVJM-Freizeit- und Begegnungszentrum Abbensen. Da die Teilnehmerzahl des kostenfreien Jugendcamps auf 70 begrenzt ist, sollten sich Interessierte baldmöglichst anmelden. Das rät der BMAP-Vizepräsident Detlef Sonnenberg, der auch das Jugendcamp 2018 mit seiner engagierten Familie federführend plant und organisiert. Zeitnahe Anmeldung sichert begehrte Plätze Die Anmeldeunterlagen für das kostenfreie Jugendcamp, für die die Eltern nur die Fahrtkosten zu den deutschlandweiten Sammelpunkten und 20 Euro Taschengeld aufbringen müssen, können auf der Website www.ampucamp.de heruntergeladen oder unter der Telefonnummer 089-4161740-0 beim BMAP angefordert werden. Zusätzlich finden Sie den Teilnehmerantrag auch als PDF im Anhang. Das erwartet die Teilnehmer des Jugendcamps Auf dem Programm stehen u.a. Klettern im Hochseilgarten Paddeln im Kanu Schwimmen und Tauchen Reiten Bogenschießen testen von Sportprothesen und vieles mehr Während des Jugendcamps erwartet die Kinder und Jugendlichen auch ein Sporttag mit dem Behinderten-Sportverband Niedersachsen, bei dem die jungen Campteilnehmer entdecken, zu welchen Höchstleistungen motivierte Menschen mit Handicap fähig sind. Die Veranstaltung bietet auch für die Eltern am Vortag der Abreise wieder das Abschlussgrillen und nach Absprache einen CVJM-Seminarraum an, um sich untereinander auszutauschen. Den vielen fehlt erfahrungsgemäß im Alltag die Gelegenheit, sich mit anderen Eltern gehandicapter Kinder "auf Augenhöhe" auszutauschen. Ursprung und Sponsoring des Jugendcamps In Amerika veranstaltet die Amputee Coalition (of America) schon seit Jahren erfolgreich ihr "Paddy Rossbach Youth Camp". Für das deutsche Pendant konnte der BMAP auch 2018 den bekannten Humoristen und Arzt Dr. Eckhart von Hirschhausen als Schirmherrn gewinnen. Das Jugendcamp wird zur Freude aller Verantwortlichen wieder durch zahlreiche lokal und überregional aktive Sponsoren aus Wirtschaft, Vereinen, Gesundheitswesen und Orthopädietechnik unterstützt. Durch deren Engagement und den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer aus dem gesamten Bundesgebiet, werden die kostenfreien Jugendcamps erst möglich. Rückblick 2017 Schon 2017 war das ehrenamtliche Betreuerteam ebenso wie die Kinder und Jugendlichen aus dem gesamten Bundesgebiet angereist. U.a. stand der renommierte Orthopädietechniker Andreas Rulitschka den jungen Leuten mit Material und Reparaturen zur Seite. Denn fast täglich bewiesen die Teilnehmer, dass ihr Wille stärker war als so manches Prothesen-Material. Bei den besonderen Aktivitäten fanden sich Herausforderungen zu ungewohnten Bewegungen im Überfluss. Ebenso spielerisch wie ihre Stärken, konnten die Kinder und Jugendlichen auch zahlreiche interessante Prothesen ganz nach ihren Vorlieben ausprobieren, die ihnen diverse namhafte Hersteller zur Verfügung stellten und individuell anpassten. Diese einzigartige Möglichkeit derart viele Prothesen kennezulernen und zu testen, wird den Teilnehmern auch 2018 wieder ermöglicht. Flyer und Anträge zum Jugendcamp 2018 Jugendcamp BMAP Flyer - JC-Flyer_2018.pdf Teilnahmeantrag - T-Teilnahmeantrag_2018.pdf Bewerbung als Juniorbetreuer - J_Bewerbung-2018.pdf Bewerbung als Betreuer - B-Bewerbung_2018.pdf
  19. Zur Therapie von Golfer- und Tennisellenbogen wird unter anderem eine Epicondylitisspange verwendet. Der Hilfsmittelhersteller medi hat seine Epicondylitisspange medi Epibrace optimiert und kann somit eine noch effizientere Therapie gewährleisten. Die optimierte Epibrace bietet nun noch mehr Komfort und Produkt-Features, die die Therapie bei Epicondylitis humeri unterstützen können. Die Ellenbogenspange zeichnet sich durch eine flexible Pelotte, die neue Wellenstruktur sowie einen weichen Abschlussrand aus. Sie ist ab sofort in verschiedenen Farben erhältlich. Neu ist die flexible Pelotte mit 3D-Profil. Die Friktionsnoppen der Pelotte üben einen Massageeffekt aus und sorgen zusammen mit dem Gurtband für eine effektive Entlastung der schmerzhaften Sehnenansätze. Die neue Wellenstruktur fördert zusätzlich die Durchblutung und ermöglicht einen besseren Abtransport der Lymphflüssigkeit. Der weiche Abschlussrand ist sanft zur Haut und verhindert Hautirritationen. Am Gurtband befindet sich eine Nummerierung, die es dem Patienten erleichtert, die gewünschte Druckintensität einzustellen und individuell auf ihr Schmerzlevel anzupassen. Das neue Rückhalteband am Ende des Gurtbandes vereinfacht das Anlegen der medi Epibrace. Die optimierte medi Epibrace ist universal einsetzbar, bei Tennis- und Golferellenbogen sowie für den linken und rechten Arm. Sie ist aus weichem Material und in 3 Farbkombinationen erhältlich. Farben der Epicondylitisspange Lime/Grau Magenta/Grau Grau/Grau Hintergrund zu Epicondylitis humeri Der Epicondylitis humeri wird umgangssprachlich als Tennis- oder Golferellenbogen bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine Reizung der Sehnenansätze, die die Muskeln des Unterarms steuern und am Ellenbogen entspringen. Ursache für diese Erkrankung ist eine Überlastung der Unterarm-Muskulatur.
  20. Letzte Woche war es so weit. Heinrich Popow hat am 09. Januar 2018 im Ottbock Science Center die Sonderausstellung zum Jubiläum eröffnet. In Berlin ist nun seit einer Woche die Sonderausstellung "Passion for Paralympics" für jedermann zugänglich. Das Datum ist nicht zufällig gewählt. Der 9. Januar liegt genau 2 Monate vor dem Start der Paralympischen Winterspiele in PyeongChang. Doch die Austellung leitet nicht nur den Countdown bis zum nächsten Einsatz ein, sondern feiert gleichzeitig ein persönliches Jubiläum. Denn 1988 begann mit vier Technikern aus Australien, die zu den Paralympics nach Seoul in Südkorea fuhren, das Paralympische Engagement von Ottobock. Erstmalig konnte dort ein Reparaturservice für Prothesen, Orthesen und Rollstühle angeboten werden. Nun feiert der technische Service bei den Paralympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang seinen 30. Geburtstag. Der langjährige Ottobock Botschafter Heinricht Popow ist auch bei der Eröffnung zugegen. In der Ausstellung erfahren die Besucher unter anderem mehr über das Medizintechnikunternehmen selbst und dessen enge Verbindung zu den Paralympischen Spielen. Ein besonderer Fokus liegt diesmal auf dem Jubiläum und in dem Zusammenhang auf der Geschichte des technischen Service bei Paralympics. Dazu liefert ein Rückblick, der von Seoul bis PyeongChang reicht, jeweils Zahlen, Daten und Fakten auf einen Blick. Unter anderem erfahren die Besucher neben Informationen von Technikern und Athleten mehr über die technischen Hilfsmittel, die bei den Spielen im Einsatz sind. Des Weiteren gibt die Ausstellung sowohl einen Ausblick auf die bevorstehenden Spiele in Tokyo 2020 als auch einen Einblick in die Ottbock Projekte zur Förderung des Behindertensports der Running Clinics und des Talent Camps. Die PyeongChang 2018 Paralympics in Zahlen 23 Orthopädietechniker, Rollstuhlspezialisten und Support-Mitarbeiter 4 Schweißer 10 Sprachen 4 technische Reparatur- und Servicezentren im paralympischen Dorf sowie an den alpinen und nordischen Wettkampfstätten und der Sledge-Eishockeyhalle 300 m² Werkstattfläche im Reparatur- und Servicezentrum des Paralympischen Dorfs 19 Tage lang technischer Service 3246 erwartete Arbeitsstunden 260 erwartete Reparaturen Weitere Informationen zur Sonderausstellung Die kostenlose Sonderausstellung kann von Donnerstag bis Montag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr besichtigt werden. Die Ausstellung verfügt natürlich über einen barrierefreien Zugang. 09. Januar bis 18. April 2018 Ottobock Science Center Berlin Ebertstraße 15A 10117 Berlin Weitere Informationen auf der Internetseite des Ottobock Science Center Berlin.
  21. Elke

    medi Campus 2018

    Der medi Campus geht ab 2018 neue Wege in der Weiterbildung. Das neu konzipierte Weiterbildungsangebot für den Fachhandel beinhaltet inspirierende Kooperationen, einen bunten Mix an praxisorientierten Seminaren sowie ein spezielles Format für Quer- und Neueinsteiger im Verkauf. Erfahrene Partner mit von der Partie 2018 kooperiert der medi Campus mit den Partnern SchmidtColleg, Team Gold und Hawe-Service. Zum Beispiel gibt das Seminar "UnternehmerEnergie" von SchmidtColleg Antworten auf entscheidende unternehmerische Fragen und liefert Instrumente, mit denen die Teilnehmer ihre geschäftlichen Ziele erreichen, geeignete Mitarbeiter finden und diese langfristig an ihr Unternehmen binden. Dabei stehen die vier Dimensionen der Unternehmensführung im Fokus: Strategie Steuerung Management Führung In dem Seminar lernen die Teilnehmer ihr Unternehmen zu analysieren, die Ziele zu konkretisieren und Planungen umzusetzen. Dem Teilnehmer wird vermittelt, wie sie ein einfaches, praktisches und transparentes Steuerungssystem etablieren, Aufgaben planen und Prozesse managen. Zusätzlich wird ihnen auch gezeigt, wie die ihre Mitarbeiter zu Bestleistungen für gemeinsame Ziele anspornen. Format für Neu- und Quereinsteiger - die Bockausbildung "kompakt und kompetent" Die Blockausbildung "kompakt und kompetent" gehört zu dem neuen Format des medi Campus. In diesem Format lernen Neu- und Quereinsteiger im Sanitätshaus-Fachverkauf in einem Zehn-Tage-Intensivtraining in Bayreuth, wie sie ihren Arbeitsalltag kompetent meistern. Die Ausbildung ist in zwei Module mit jeweils fünf Tagen untergliedert. 1. Modul: Grundausbildung zum System Sanitätshaus, aber auch zur Kompressionstherapie, zu Bandagen und zum Verkauf. Ein kurzer Einblick in die Osteoporose-Therapie mit Orthesen und das Thema Einlagen runden dieses Modul ab. 2. Modul: Wiederholung und Vertiefung des Gelernten aus dem ersten Modul und ihren Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Darüber hinaus wird die Kompetenz im Verkauf erweitert, indem herausfordernde Kundengespräche und das Denken über den Rezeptrand hinaus ausführlich thematisiert werden. Auf alle Teilnehmer wartet zudem eine besonderes Highlight: Bei einer Betriebsbesichtigung erhalten die einen exklusiven Blick hinter die Kulissen von medi. Neues Verkaufsseminar mit Fokus Flachstrick-Kunde Das Seminar "Mein Flachstrick-Kunde steht im Mittelpunkt" ist ebenfalls neu im Programm. In diesem Seminar erfahren die Teilnehmer, wir sie ihre Kunden hinsichtlich ästhetischer, medizinischer und alltagserleichternder Zusätze für flachgestrickte Kompressionsstrümpfe beraten. Des Weiteren wird trainiert, wie die Teilnehmer ihre Kunden unterstützen, die Kompressionsstrumpfversorgung zu wählen, die ihnen ein gutes Lebensgefühl gibt. Außerdem befassen sie sich mit den unterschiedlichen Kundentypen, um den Blick über den Rezeptrand zu stärken. Das Seminar beleuchtet die Facetten für den erfolgreichen Weg eines Beratungs- und Verkaufsgesprächs - von Bedarfsanalyse bis hin zum Angebot mit Nutzenargumenten. Zudem lernen die Teilnehmer, mit Unzufriedenheit, Bedenken und Einwänden des Kunden umzugehen. Ein wesentliches Ziel des Seminars ist, Souveränität in der Auswahl und der Argumentation von Zusätzen und therapiebegleitenden Zusatzprodukten zu erlangen. Footcare: Basisseminar zur Analysetechnik Das "Basisseminar Analysetechnik – sicherer Umgang mit Messtechnik und Integration in den Arbeitsalltag" vermittelt den Teilnehmern Kenntnisse, um statische und dynamische Messungen durchzuführen. Darauf basierend kann dann die Einlagenversorgung vorgenommen werden. Inhalt des Seminars sind u.a. selbst Messungen vorzunehmen. Die Teilnehmer bekommen Anregungen, sie verschiedene Messsysteme wie Podoskop, Scanner und Druckmessplatten in ihren Arbeitsalltag integrieren können. Zusätzlich gibt die Referentin einen Einblick in die Thematik Fräseinlagen und propriozeptive Einlagen. Multimediales Lernen: zeitunabhängig und individuell Neben den Inhouse-Schulungen und Präsenz-Trainings kann der Fachhandel die vielen Möglichkeiten des digitalen Lernens nutzen. Über bestimmte Online-Angebote stellt medi aktuelle Informationen und Wissenswertes zu Produkten und Therapien zur Verfügung. Neben der medi Website kann der Fachhandelt noch folgende Informationsquellen nutzen: medi Insider App Videoportale YouTube und Vimeo QR-Codes, die zu Websiten führen, auf denen die Produkte detaillierter vorgestellt werden Das Weiterbildungsangebot 2018 des medi Campus kann ab sofort beim medi Campus, Telefon 0921 912-2020 oder per E-Mail seminare@medi.de angefordert werden.
  22. Aktuelles aus der Führungsebene von Ottobock. Der CFO Stefan Ingildsen verlässt Ottobock. Der 48-Jährige verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch aus familiären Gründen. Am 1. Februar 2016 hatte er die Position des CFO übernommen. Nun kehrt der dänische Manager zu seiner Familie nach Kopenhagen zurück und widmet sich dort neuen beruflichen Herausforderungen. Die Aufgabe des Finanzchefs übernimmt kommissarisch Harry Wertz. Die Otto Bock Holding GmbH & Co. KG, die 80 Prozent des Medizintechnik-Unternehmens hält, wird in enger Abstimmung mit dem Private Equity Unternehmen EQT, das 20 Prozent der Anteile von Ottobock inne hat, und dem künftigen CEO Dr. Oliver Scheel die Rolle des CFO neu besetzen. Ab 15. Januar 2018 tritt Scheel (49) das Amt als CEO an.
  23. Die Internationale Fachmesse und der Weltkongress werden im Rahmen der OTWorld veranstaltet und finden 2018 vom 15. bis 18. Mai in Leipzig statt. Die OTWorld 2018 stellt die Weichen für die Hilfsmittelversorgung von morgen. Das derzeitige Hilfsmittelverzeichnis listet laut GKV-Spitzenverband rund 29.000 Artikel in 33 Produktgruppen. 30 dieser Produktgruppen fallen in die Verantwortung der Hilfsmittelversorgung durch orthopädie-technische Betriebe. Der Bedarf des Gesundheitsmarktes an Innovationen, die bessere und wirtschaftlichere Versorgungslösungen bieten, ist ungebrochen. Trends im Bereich der Digitalisierung zeigen neue technische Lösungen und Fallstricke auf. Die Kostenträger wollen immer mehr vom Nutzen neuer Hilfsmittel überzeugt werden und sind an einen restriktiven Kostenrahmen gebunden. Der Gesetzgeber hat mit dem neuen Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) neue Rahmenbedingungen geschaffen. Diese Indizien zeigen, dass der Markt für Heil- und Hilfsmittelversorgung im Umbruch ist. Zwischen Innovation, Kostendruck und neuen Rahmenbedingungen werden auf der OTWorld - Internationale Fachmesse und Weltkongress - alle zwei Jahre die Weichen für die Zukunft der Hilfsmittelversorgung gestellt. In Leipzig kommen dann mehr als 21.000 Experten der verschiedenen Disziplinen und Professionen zusammen, um die Qualität der Versorgung, Innovationen der Technik, den "State of the Art" und sowie Zukunftsvisionen vorzustellen und zu diskutieren. Versorgungsqualität gewährleisten Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik ist der ideelle Träger der OTWorld. Der Präsident des Verbandes Klaus-Jürgen Lotz äußert sich zur Versorgungsqualität wie folgt: Die OTWorld bietet nationalem und internationalem Fachpublikum die einmalige Kombination aus Weltkongress und führender Industriemesse. Es bietet sich die Gelegenheit sich auf höchsten Niveau mit praktisch greifbarer Warenkunde fortzubilden und gleichzeitig eine einmalige Technologieschau zu besuchen. Bei der letzten Veranstaltung konnte die OTWorld 21.300 Fachbesucher aus 86 Ländern begrüßen. Das zertifizierte Kongressprogramm erhielt mit 330 Referenten aus mehr als 30 Ländern und 105 Stunden Vortragszeit in der Befragung der Besucher wiederholt Bestnoten. Auch für 2018 zeichnet sich der Trend ab: Der Veranstalter des Weltkongresses und Inhaber der Marke OTWorld, die Confairmed GmbH, vermeldet Rekordstand bei den Einreichungen für den Kongress. Die Leipziger Messe GmbH zeigt sich ebenfalls erfreut über den hohen Anmeldestand der Aussteller. Für die Besucher wird auch 2018 ein vollständiger, nationaler wie internationaler Marktüberblick und ein hochkarätiges Kongressprogramm geboten. Immer einen Schritt voraus - OTWorld als Mekka der Innovationen Der Fortschritt der Fertigungstechnik hat schon immer die Qualität der Versorgung geprägt. Die modernen Versorgungskonzepte bauen auf den Innovationen in Material sowie Fertigung auf und umgekehrt. Es wird schon lange nicht nur Materialien wie Gips, Metall, Holz und Leder eingesetzt. Elektronikgesteuerte Bauteile in der Prothetik oder High-Tech-Textilien in der Kompressionstherapie sind heute Standard. Hinzu kommen 3D-Druck und intelligente Systeme wie sogenannte Wearables und smarte Steuerungstechniken. Neben allen Markt- und Innovationsführern sind auch kleiner Manufakturen, Handwerksbetriebe sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen auf der internationalen Handelsplattform und Leistungsschau vertreten. Auf der OTWorld wird die gesamte Bandbreite von traditioneller Fertigung bis Innovation abgebildet. In der vergangenen Veranstaltung 2016 lag der Auslandsanteil seitens der Aussteller bei 48 Prozent - auch für die OTWorld 2018 ist nach dem aktuellen Anmeldestand mit einer erneut hohen Internationalität zu rechnen. Darüber hinaus haben zahlreiche Unternehmen ihre Fläche vergrößert. Durch das schnelle Fortschreiten der technologischen Entwicklungen in globalen Märkten wird der Innovationsdruck immer höher. Gleichzeitig wollen Kostenträger zunehmend vom Nutzen einzelner Hilfsmittel überzeugt werden. Es wird deutlich: Der Markt für Heil- und Hilfsmittelversorgung befindet sich im Umbruch. Auf dem Hilfsmittelmarkt hat Deutschland weltweit eine Vorreiterposition inne. Die deutsche Exportquote für innovative Hilfsmittel lag vor zwei Jahren laut dem MedTech Radar, veröffentlicht vom Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), bei 55 Prozent. Damit ist die OTWorld mit ihrem Standort in Deutschland die wichtigste Innovationsplattform auf einem Exportmarkt mit großem Marktpotenzial. Technische Ortopädie 4.0 auf dem Vormarsch Die Hilfsmittelversorgung wird von modernen Prozessen und neuen Technologien geprägt. Vielerorts wird in diesem Zusammenhang das Schlagwort Digitalisierung verwendet und als Megatrend angesehen. Umso wichtiger wird die Differenzierung: Wie vermeide ich Fehlinvestitionen und wo sind wirklich Potentiale für eine bessere oder wirtschaftlichere Patientenversorgung? Welche Trends sind für die Orthopädie(schuh)-Technik, die Reha-Technik und den Sanitätsfachhandel wirklich relevant? Diese Trends der modernen Versorgungsformen stehen auf der Agenda des nächsten Weltkongresses. Das Thema dreht sich um die Rehabilitation 4.0 und den "vernünftigen" Einsatz der additiven Fertigung von Orthopädie-Technik. Jeder Kongressbesucher soll nach seiner Fortbildung den Weltkongress inspiriert und mit konkreten Vorstellungen der Umsetzung verlassen können. Neben den klassischen Symposien setzt das Fortbildungsprogramm des Weltkongresses auf den intensiven Austausch zwischen dem Versorgungsteam, diskursive Formate und Praxisbezug. Wie gewohnt wird besonders viel Wert auf die Interdisziplinarität und Interprofessionalität gelegt. Ein Beispiel dafür ist, dass die Symposien nicht nur von Medizinern, sondern auch von Technikern geleitet werden. In der Planung des Kongresses unter der Leitung von Professor Dr. med. Volker Bühren kommen auch die klassischen Themen, die den Versorgungsalltag bestimmen, nicht zu kurz. Das namhaft besetzte Programm -Komitee kooperiert auch für den kommenden Weltkongress mit mehr als 15 führenden Fachgesellschaften, um die volle Breite der Versorgung abzubilden, ohne auf Qualität zu verzichten. Unter den Partnern befinden sich u.a. die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin, die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie, die Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegie oder die Deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation e.V. Bereits am 15.11.2017 das Komitee einen ersten Rekord vermelden: Noch nie waren so viele freie Einreichungen eingegangen. Im Vergleich zu 2016 wurden 20 Prozent mehr Abstracts eingereicht. Der Geschäftsführer der Confairmed GmbH Georg Blome verspricht auch für den kommenden Weltkongress Überraschungen: Orthopädieschuhtechnik zwischen Wissenschaft und Handwerk Die OTWorld ist alle zwei Jahre national und international auch die wichtigste Plattform für Innovationen rund um den gesunden Fuß. Die Messe und der Weltkongress bietet Orthopädieschuhmachern einen umfassenden und einmaligen Einblick in alle Bereiche der Orthopädieschuhtechnik sowie in angrenzende Felder. Zur letzten OTWorld präsentierten Prozent der Aussteller in diesem Bereich ihre Produktneuheiten. Diese werden in Zukunft in einem speziellen "Neuheitenreport OST" zusammengefasst und vorgestellt. Die Orthopädieschuhmacher erhalten bereits vor dem Messebesuch in Leipzig diese einzigartige Planungshilfe für eine optimale Messevorbereitung. Darüber hinaus werden erstmals Innovationstouren in der Fachmesse angeboten. Ein Rundgang soll beispielsweise das Thema 3D-Druck und die damit verbundenen Kosteneinsparungen in den Fokus rücken.
  24. Ab November gibt es bei medi glanzvolle Motive in der Kompressionsstrumpfversorgung. medi erweitert das Angebot. Nun besteht die Möglichkeit die mediven Kompressionsstrümpfe mit Swarovski*Motiven zu veredeln. Ab 1. November können die Rundstrick- und Flachstrick-Qualitäten damit ausgestattet werden. Bisher war das nur bei den Rundstrick-Qualitäten mediven elegance und mediven plus möglich. Aktuell bietet medi drei Motive aus Swarovski Kristallen an: Romance, Brilliance und Beauty. Die glitzernden Motive können jetzt auf alle rundgestrickten und flachgestrickten Bein- und Armstrümpfe aufgebracht werden. Die Applikationen werden an den Beinstrümpfen im Fesselbereich angebracht. Bei den Armstrümpfen können die Motive am Ober- und Unterarm positioniert werden. Ausgenommen von der Erweiterung des Angebots sind die gerippten Rundstrick-Qualitäten mediven for men und mediven active sowie ein- und zweifarbig gemusterte Flachstrick-Versorgungen. Seit über zehn Jahren arbeitet medi ausschließlich mit Swarovski Kristallen. Die Kristalle überzeugen durch höchste Präzision sowie modernste Schleiftechnologie und sorgen auf jedem Produkt für Stil und einen Hauch Glamour. Viele Venenpatientinnen schätzen es, ihre Versorgung mit Swarovski Kristallen zu verschönern. Jetzt ist es auch Ödempatientinnen möglich - sie hatten den Wunsch immer wieder an den Fachhandel und medi herangetragen. Fach- und Patienteninformationen zu mediven Kompressionsstrümpfen sind im medi Service-Center erhältlich. Telefon: 0921 912-111 E-Mail: auftragsservice@medi.de Internet: www.medi.de/fachhandel *Swarovski® ist eine eingetragene Marke der Swarovski AG.
  25. Elke

    Professionelle Einlagenversorgung

    Aus der Praxis für die Praxis: Analyse-Tools für eine professionelle Einlagenversorgung "Unsere Erfahrung ist, dass Kunden gerne bereit sind, mehr Geld für ihre Einlagen zu bezahlen, wenn diese spezifisch auf sie zugeschnitten sind." Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach für die Herstellervereinigung eurocom ergab, dass orthopädische Einlagen einen hohen Nutzen für Patienten haben. 78 Prozent der Befragten gaben an, dass sie aufgrund ihrer Einlagen weniger Schmerzen beziehungsweise eine Linderung ihrer Beschwerden verspürten.1 EIne wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Therapie ist, dass die Patienten mit den für sie passenden Einlagen versorgt werden. Die Basis für die passende Einlagenversorgung ist eine Fuß- oder Ganganalyse. medi kooperiert mit der Firma Yellow & Blue, die Analyse-Tools zur statischen und dynamischen Messung von Fußfehlstellungen und Haltungsschäden anbietet. Die Geschäftsleiterin von Yellow & Blue Anika Riedel erklärt medi im folgenden Interview die Vorteile der einzelnen Module und deren Einsatz im Fachhandel. Frau Riedel, wie ist die Entstehungsgeschichte der Analyse-Tools? "Wir blicken auf über 100 Jahre Familientradition im Sanitätshausbereich zurück. Messanalysen setzen wir seit vielen Jahren ein. Allerdings erfüllten die damals am Markt gängigen Systeme nicht unsere Anforderungen. Sie waren weder praktikabel noch mit anderen Geräten kompatibel. Die Kosten, beispielsweise für die Lizenzen, waren hoch. Daher suchten mein Mann und unser jetziger Geschäftsführer Thomas Hertz vor rund 20 Jahren nach einer besseren Lösung. Ihre Erfahrungen – sowohl im technischen Bereich als auch am Patienten – haben sie in eine eigene Messtechnik einfließen lassen. Diese kam zunächst in unseren Filialen zum Einsatz. 2005 gründeten wir unser zweites Standbein Yellow & Blue, um unser System anderen Sanitätshäusern anzubieten. Die innovativen Analyse-Tools, wie wir unsere Module heute nennen, haben wir somit aus der Praxis für die Praxis entwickelt." Welche Module bieten Sie an? "Das kleinste Element ist das Podoskop Podomedic mit integrierter Kamera. Mit ihm lässt sich der statische Fußabdruck darstellen und als Bild archivieren. Zudem bieten wir den Gomedic 2D- und den Gomedic 3D-Fußscanner an. Beide Scanner sind in zwei Ausführungen erhältlich, die sich in der Scangeschwindigkeit und den Qualitätsstufen unterscheiden. Der Gomedic Speed ist der schnellere von beiden und scannt den Fuß in nur 2,8 Sekunden. Somit eignet er sich hervorragend für Sanitätshäuser, die Stoßzeiten haben, oder auch für Kinder und neurologische Patienten, die nicht lange still stehen können. Die Scanner haben eine Software und liefern Details wie Fußlänge- und breite, mediales und laterales Fußgewölbe sowie den Metatarsalwinkel2. Spezielle Maße wie zum Beispiel der Hallux-Winkel können errechnet werden. Die Werte können in Form eines Werkstattbogens ausgedruckt werden, zum Beispiel um eine CAD-Fräseinlage millimetergenau nach den vorhandenen Ergebnissen zu fertigen. Das dritte Modul, das Pedomedic-Druckmesssystem, erlaubt statische und dynamische Messungen sowie Ganganalysen nach Kirsten Götz-Neumann3. Es ist um eine Videofunktion erweiterbar. Mit dem System können Vergleiche zum Normfuß gezogen, der Gangzyklus und der Abrollvorgang analysiert werden. Die Druckmessplatten werden in Leichtbauweise hergestellt. Daher kommen sie als mobile Lösung für Veranstaltungen oder Messen infrage." Welche Vorteile bieten Ihre Produkte dem Fachhandel? "Unsere Produkte beruhen auf einem modularen Prinzip und sind beliebig erweiterbar. Ein großer Vorteil ist die übergreifende Software mit ihrer anwenderfreundlichen Benutzerfläche. Sie ist intuitiv bedienbar und lässt eine Vielzahl von Auswertungen zu. Unsere Analyse-Tools ermöglichen den Sanitätshäusern ein PG-08-konformes Arbeiten4 und eine lückenlose Dokumentation. Erfahrungsgemäß steigern sie vor allem ihre Privat-Klientel, aber auch Kassenpatienten interessieren sich sehr für diese Messungen. Auf Grundlage der Messdaten des Pedomedic-Moduls können individuelle oder standardisierte Einlagen bestellt werden. Die Druckmessplatten sind auch geeignet, um sich neue Zielgruppen, zum Beispiel Sportler, zu erschließen. Neurologische oder Diabetes-Patienten können ebenfalls einfach vermessen und analysiert werden. Oder der Fachhandel richtet sich mit unseren Modulen sogar ein Lauflabor ein und erweitert den eigenen Kompetenzbereich. Mit der Druckmessplatte Pedomedic zeigt sich beispielsweise auch, wie sich das Gangbild bei der Anwendung von Knieorthesen verändern kann." Wie lässt sich die Technik in das Sanitätshaus integrieren? "Unser System ist für Mitbewerberprodukte offen. Hat ein Sanitätshaus ein System eines anderen Herstellers wie zum Beispiel einen Scanner und möchte eine Druckmessplatte von uns hinzufügen, ist das möglich." Wie funktioniert die Einlagenberatung auf Basis der Analyse-Tools? "Die Scanner kommen überwiegend bei Kunden mit einem Einlagenrezept zum Einsatz. Sie sind für Häuser mit einer Zentralfertigung und Filialen besonders gut geeignet. Der Kunde wird in der Filiale gescannt und der Auftrag digital an die Werkstatt übermittelt. Die Software liefert eine schnelle Auswertung, anhand derer der Orthopädietechniker oder -schuhtechniker die Einlagenkonstruktion individuell gestaltet. Während der Messung können die Patienten auf den Monitor blicken. Da bietet es sich an, Sie auf die Ergebnisse wie auffällige Druckstellen hinzuweisen. Bei den Druckmessplatten ist die Beratung aufgrund der statischen und dynamischen Auswertungen noch individueller. Man kann dem Patienten Ganglinien zeigen und beispielsweise auf Sporteinlagen eingehen. Bei der Einlagenerstellung werden die dynamischen Werte berücksichtigt. Mit dem Pedomedic-Messsystem sind viel detailliertere und ganzheitliche Analysen möglich. Es sind somit wesentlich mehr Pathologien erkennbar als mit einem statischen Scan. Besonders ist, dass sowohl statische als auch dynamische Messdaten an eine Frässoftware übermittelt und millimetergenau in die Einlage eingearbeitet werden. Der Patient bekommt ein auf sich zugeschnittenes Produkt." Haben Sie eine Empfehlung, wie der Fachhändler die Messung seinen Kunden anbieten und verkaufen kann? "Wir legen im Sanitätshaus Flyer aus und spielen im Hintergrund einen Kurzfilm ab, der neugierig macht. Außerdem ist unser Personal geschult, die Kunden aktiv auf unsere Analyse-Tools anzusprechen. Darüber hinaus führen wir Aktionen durch. Wir haben unter anderem einen Sportler über unsere Messplatte laufen lassen und die Ergebnisse am Monitor präsentiert. Die Kunden verstehen so, dass Sie aufgrund dieser Auswertungen eine wesentlich individuellere Einlage bekommen. Außerdem können wir Ihnen auf Basis der Ergebnisse Tipps geben, welche Sportarten sich für sie eignen oder ob es ratsam wäre, sich bei einem Physiotherapeuten vorzustellen. Sportler profitieren, da sie durch die Einlagen ihre Gelenke entlasten. Auch die Kraftübertragung und ein gesundes Abrollverhalten spielen bei ihnen eine Rolle." Inwiefern lohnt sich die Investition in die Analyse-Tools für den Fachhandel? "Die Analyse-Tools können sich, je nachdem wie stark das Sanitätshaus akquiriert und diese anbietet, schon nach einem Jahr amortisieren. Das geschieht zum einen über die Einnahmen aus den Messungen an sich als auch über den Verkauf individueller und hochwertiger Einlagen. Unsere Erfahrung ist, dass die Kunden gerne bereit sind, mehr Geld für ihre Einlagen zu bezahlen, wenn diese spezifisch auf sie zugeschnitten sind. Außerdem spricht es sich herum, wenn ein Fachhändler umfassende Messungen von Fußfehlstellungen und Haltungsschäden sowie Ganganalysen durchführt. Das stärkt seinen Kompetenzbereich sowie sein Image in der Region und trägt dazu bei, dass er seinen Kundenstamm festigt und erweitert." Wie werden die Systeme eingerichtet? Bieten Sie auch Schulungen an? "Der Scanner wird online installiert und kurz erklärt, für das Pedomedic-Modul gibt es einen Workshop. Neben den Möglichkeiten des Moduls an sich stehen hier auch Anatomie und Pathologie auf der Agenda, ebenso wie gegenseitiges Messen und Analysieren der Ergebnisse." Frau Riedel, wir danken Ihnen für das Gespräch. 1 Repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag von eurocom e.V. Mehr Lebensqualität, weniger Schmerzen: Nutzung und Wirksamkeit orthopädischer Hilfsmittel; 2014. Online veröffentlicht unter: http://eurocom-info.de/service/publikationen/ (Letzter Zugriff 23.08.2017). 2 Kriterium zur Diagnostik des Spreizfußes 3 Götz-Neumann, K. (2015). Gehen verstehen: Ganganalyse in der Physiotherapie (4. Auflage). Stuttgart: Georg Thieme Verlag. 4 Die Produktgruppe 08 „Einlagen“ des Hilfsmittelverzeichnisses berücksichtigt seit 1. April 2017 neue Abdrucktechniken wie den 2D- und den 3D-Fußscan.