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  1. Hi Rene, gestern Rückmeldung vom OT bekommen, die Genehmigung von der BG ist da… (er war ganz erstaunt, dass das alles 1:1 so akzeptiert wurde). Jetzt geht es erst Ende November weiter, weil ich vorher keine Zeit habe.. Ich melde mich dann wieder..
  2. leider nein. Der OT ist auch diese Woche in Urlaub, somit werde ich wohl am Montag mal nachfragen... Ich scharre ja auch schon mit den Hufen
  3. Hallo Ronya98, laut meinem OT würde eine "übliche" Verlängerung über so einen Distel Cup nicht ausreichen (aus den bereits beschriebenen Problemen in der Kniekehle). Aktueller Stand ist der, dass wir auf die Genehmigung durch die Berufsgenossenschaft warten... Sobald News vorliegen, gibt es eine Rückmeldung.
  4. Hi Ronya98, ich meinte auch nicht Unity, das war Blödsinn von mir. Ich meinte das Aero-Link-System von Otto Bock, dass ja auch ohne Kniekappe auskommt. Sorry für die Verwirrung. Wie schon gesagt, er glaubt, dass er das bei mir mit einer Lösung ohne aktive Vakuumpumpe (Unity, Harmony, LimbLogic) hinkommt. Das Aero-Link ist ja eine Alternative zum SealIn, wenn man ohne Kniekappe auskommen möchte.Achja.. zum SealIn, hatte ich vergessen. Das wird auch nicht klappen, weil beim X5-Liner die oberen Lippen dann in der Kniekehle hängen würde und somit massiv stören. Beim SealIn mit der einen dicken Lippe liegt diese auch zu hoch, um bei mir noch vollständig im Schaft zu verbleiben (bei Beugung). Das wäre mal eine Aufgabe an Össur: Eine SealIn-Lösung für sehr kurze Stümpfe. Also z. B. nur 1-2 Lippen, die allerdings ganz nahe an der Stumpfspitze untergebracht sind. Theoretisch müsste die erste Lippe am Übergang zur Stumpfspitze verlaufen. Also etwa so: Fraglich ist, ob das genau Vakuum bildet.. Söderberg-Schaft: das meinte ich ja. Vorne gibt es bei mir ja kaum Probleme (bis auf die derzeit blöd umgelegten Kanten des Schafts, die mir immer die Kniekappen zerstört und eine Stelle an der Kniescheibe, an die ich immer anstoße, weil das Bein immer in ein leichtes "O-Bein" knickt). Mein Problem ist ja die Rückseite (Kniekehle) und bei mir müsste die Rückseite des Schafts so aussehen, wie dort auf dem Bild die Vorderseite... (also die starken Ausschnitte links und rechts für die Sehnen in der Kniekehle) habe ich mich jetzt verständlich ausgedrückt? Als Fuß soll der Re-Flex Shock mit EVO zum Einsatz kommen. Er sieht bei der aktuellen Versorgung zu viele "weiche" Materialien. Sehr dicker Liner (von Otto Bock), über dem ich meist immer 1-2 Strümpfe trage. Dadurch reagiert das Bein immer etwas "träge", da der Stumpf sich innerhalb des Schafts viel zu stark bewegen könnte, bis Liner und Strümpfe den Druck dann an den Schaft abgeben. An dem Liner erkennt man auch ganz gut, wo die meiste Bewegung stattfindet, da sich dieser dort mit der Zeit immer leicht bräunlich verfärbt. Man erkennt, dass die Stumpfspitze (die bei mir ja sehr flach ist) sehr sehr viel Bewegung innerhalb des Schafts hat. Die Stumpfspitze reibt wohl immer sehr stark an der Liner-Spitze innerhalb des Liners. Gruß Sven
  5. Hi, vielen Dank für die Infos. Meine Nachfrage zu Deinem Arbeitgeber war nicht negativ gemeint. Ich finde es toll, wenn ein Mitarbeiter eines Herstellers auch auf solchen Portalen fundierte Auskunft gibt. Vielen Dank dafür! Wenn ich meinen OT soweit richtig verstanden hat, wird er der BG eine Versorgung mit Össur-Fuß und -Linern vorschlagen (Ausstoßventil), somit kommen ja die nennenswerten Komponenten aus eurem Haus! Als Kniekappe wird auf meinen Wunsch mal die Alpha-Flex getestet werden. Die Össur-Kniekappen habe ich vor geraumer Zeit schon mal getestet, die kommen nicht in Frage (halten nur 2-3 Wochen und waren nicht so bequem)... aber Össur muss ja auch nicht alles können Zu den Punkten: Das System "Unity" von OttoBock fällt schon mal definitiv aus, zu wenig Stumpf. Leider gilt ähnliches auch für die SealIn-Liner. Hier ist nicht nur der kurze Stumpf das Problem, sondern die Tatsache, dass die beiden Sehnen in den Kniekehle wohl ungewöhnlich stark ausgeprägt sind und bei Beugen des Knies dafür sorgen, dass kaum noch Stumpf "übrig bleibt". Von der Stumpfspitze sind nur noch 2-3cm "sichtbar", wenn das Knie 90° gebeugt wird. Es müsste ja von dem X5-SealIn mindestens eine "Lippe" permanent im Schaft verbleiben, besser wären sogar zwei. Aufgrund des geschilderten Problems würde aber selbst eine Lippe nicht mehr sicher im Schaft verbleiben. Eine "Verlängerung" mit Distal-Cup würde bei mir leider nicht reichen. Er ärgerte sich in dem Zusammenhang auch über die Operateure. Damals, wie heute, würden fast nie OT beratend hinzugezogen, damit die Patienten den bestmöglichen Stumpf bekommen.Zuletzt wäre ihm noch ein junger Mann vorgestellt worden, frisch amputiert, 2cm über dem Fußgelenk. Die Operateurin hätte seine Rückfrage, warum man nicht deutlich kürzer amputiert hätte, um den Patienten alle technischen Möglichkeiten der US-Versorgung offen zu halten, nur geantwortet: "Das ist jetzt ihr Problem!". Zu meiner Geschichte: Ein 25-Tonnen-Anhänger mit sehr breiten Gummirädern ist damals auf das Bein gefahren und hat vom Knie bis zu den Zehen die gesamte Haut und Weichteile abgequetscht und Schienen-/Wadenbein etwa 6cm über dem Fußgelenk gebrochen. Ich wurde als "amputiert" eingeliefert, der diensthabende Chirurg hat damals erst einmal alles wieder "zusammengebaut". Nach 1 Woche musste aber die gesamte! Haut, der halbe Wadenmuskel entfernt werden (starben ab) und mithilfe eines Muskellappens aus dem Rücken und viel Spalthaut wurde das Bein in den nächsten Wochen wieder "aufgebaut". Die Amputation fand ca. 11 Wochen nach dem Unfall statt, ein Großteil der Spalthaut war schon gut verheilt. Meine Entscheidung für die Amputation habe ich getroffen, da die Fußsohle nur aus Spalthaut, die Zehen/Fußgelenk steif, das Bein 4cm gekürzt und nur noch eine der drei Arterien zum Fuß noch intakt war. Prognosen gingen von einer lebenslangen regelmässigen chirurgischen Behandlung, Durchblutungsproblemen im Fuß, Spezialschuhen, Gehen nur mit Stock usw. aus. Laut OT hätte man leicht 4-5cm mehr Stumpf lassen können. Dass dieser zusätzliche Teil ausschließlich mit Spalthaut bedeckt gewesen wäre, wäre mit den Möglichkeiten der Liner-Versorgung leicht zu kompensieren gewesen. Ähnliches hat mir damals auch mal ein ärztlicher Gutachter gesagt. Die Spalthaut im oberen Teil des US war ja bereits 10 Wochen lang drauf und gut verheilt. Stumpfspitze und Teile der Restwade sind ja jetzt auch aus Spalthaut. Zum Söderberg-Zuschnitt: Der Prothesentechniker sieht dort keine Vorteile für mich. Da ich bislang ein sehr gutes Gefühl bei seinen Aussagen habe und er mir diese auch meist direkt "plastisch" belegt, bin ich jetzt einfach mal auf seinen ersten Testschaft gespannt. Wenn ich mir das Bild auf Seite dieses Beitrags ansehe (http://www.scultetus-ulm.de/downloads/scultetus_handicap_3_10.pdf) muss bei mir die Rückseite der Prothese in etwa so gebaut sein, damit die Sehnen genug Platz haben und trotzdem noch etwas Halt gewährleistet werden kann. Ich halte Euch auf dem Laufenden. Gruß Sven
  6. Hi Mike, war es nicht so, dass schon eine hier geschrieben haben, dass sie mit dieser Schaftform bei "aktiven Benutzern" Probleme hatten? Ich werde es aber trotzdem mal fragen, fragen kostet nichts! Gruß Sven
  7. Hi Ronya98, Danke für die Infos. Das mit dem Distal Cup ist natürlich eine Variante. Das werde ich mal mit dem OT besprechen. Volumenschwankungen habe ich fast gar nicht und der Stumpf ist auch nicht konisch oder spitz, sondern entspricht meinem gesunden Bein, er hört halt nur deutlich früher auf Die Form entspricht in etwa der auf dem Bild hier: http://u.jimdo.com/www43/o/s1e695fa932ec75b9/img/i53d193a7581840d2/1362927787/std/ma%25C3%259Fnehmen-am-stumpf.jpg allerdings kürzer und ohne die "Spitze". Verstehe ich die Unterschiede zwischen Seal-In X5 und Seal-In Wave richtig? Beide haben die "5 Lippen", beide gibt es mit Wave-Option. Der Seal-In Wave duftet nach Koala-Bär (ach ne.. das wäre ja Eukalyptus; also nach Hustenbonbon ), der X5 scheint der "stabilere" Liner zu sein, was Zugkräfte angeht, weshalb Du denn auch den "sportlicheren" bezeichnest und der X5 ist erst ab Größe 25 erhältlich, ist das in etwa korrekt? Hast Du etwas mit Össur zu tun? Gruß svenc
  8. Hi Mike, ich hoffe, der Urlaub war erholsam Ich habe am Dienstag mit dem neuen OT gesprochen, den ich auch noch mal gefragt hatte, wie es z. B. mit Seal-In-Liner aussehen würde (obwohl mein Stumpf lt. Össur eigentlich etwas zu kurz ist). Meine Überlegung war genau die, die Du auch umsetzt, dass ggfls. für den Alltag ein Seal-In langen würde und für den Sport dann eine Kniekappe darüber gezogen wird. Aufgrund des kurzen Stumpfs liegt das Problem mit Liner und Kniekappe halt in der Kniekehle, auch Radfahren ist schwierig. Der neue OT möchte den Schaft in der Kniekehle deutlich höher auslaufen lassen, als der "alte" OT das bisher gemacht hat. Da wird es dann halt eng. Aber jeder Zentimeter mehr Schaft bedeutet mehr Halt und auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Seal-In noch passen/halten würde, wäre größer. Allerdings zieht das halt auch die "Platzprobleme" in der Kniekehle nach sich. Der neue OT ist aber "offen für alles". Er möchte auch mal einen Seal-In-Liner bei mir ausprobieren und sagte dazu: Er würde das tun, um sowohl ihm, als auch mir selber die Gewissheit zu schaffen, dass man es zumindest versucht hat. Seal-In könnte halt einige Probleme beseitigen. Össur spricht beim Seal-In V von "unterschiedlichen Positionierungsmöglichkeiten der Dichtlippe".... meinen die damit nur die zwei Varianten "Standard und HighProfile oder kann man diese Dichtlippe wirklich noch "verschieben"? Ich kann dazu in den Unterlagen nichts finden. Ich denke aber, dass beim Seal-In Wave mit den 5 Dichtlippen eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, dass dieser noch "dicht bleibt". Der neue OT möchte aber auch noch mit einem Kollegen Rücksprache bezüglich des AeroLink-Systems von Otto Bock halten. Dieser Kollege trägt das wohl schon einige Zeit selber und kann ggfls. etwas dazu sagen, ob das vielleicht auch eine Alternative wäre. Das System kommt ja auch ohne Kniekappe aus, der neue OT hat das bislang aber noch nicht selber bei einem Patienten verbaut. Es klingt bislang alles recht gut und er möchte auch mal diverse Sachen/Kombinationen ausprobieren, um meine Vorlieben und "Problemzonen" besser kennen zu lernen. Er klärt dazu gerade wohl diverse Teststellungen ab und möchte dann "seinen Plan" vorstellen. Zu Deiner Frage: Ich komme aus der Nähe von Aachen. Gruß svenc
  9. Hi Ronya98, was meinst Du mit "Unity ist empfohlen mit Unity"? in diesem PDF von Össur: http://www.ossur.de/lisalib/getfile.aspx?itemid=32948 steht auf Seite 2: "Seal-IN V Vorteil: Das Unity-Vakuumsystem baut auf der bewährten Technologie des Iceross Seal-In V Silikonliners auf". und am Ende der Seite steht: "Nur zur Verwendung mit der Seal-In Technologie empfohlen". Ich hatte ja auch nur gefragt, ob jemand Erfahrungen mit Unity mit einem normalen Liner und Kniekappe gemacht hat. Das Unity-System wird es also nicht zum "Nachrüsten" geben? Aufgrund der Bilder sah das so aus, also ob das nachträglich montiert werden könnte. Das System kommt erst am 30.09.2013 auf den Markt? Össur spricht aber schon von Erfahrungen aus zahlreichen unabhängigen Tests und zig Rückmeldungen durch Patienten? Alles "Testläufer" für Össur? Gruß Sven
  10. ah... prima... dann wäre das ja "notfalls" auch noch eine Option. Vielen Dank für die Info!! Viele Grüße Sven
  11. Hi Ronny, das Unity habe ich auch gesehen, laut Össur ist diese aber nur für Seal-In-Liner geeignet. Der OT meint aber, dass mein Stumpf für diese Liner zu kurz ist. Ein Seal-In-Liner wäre "eigentlich" ideal, da dann die zwei Probleme (kaputte Kniekappen und wenig Platz in der Kniekehle) wegfallen. Wenn ich den medizinischen Kauderwelsch bei Össur richtig deute, bin ich "transtibial" also unterm Knie amputiert. Könnte man ja auch in Deutsch schreiben Dann ab "mittlerer Patellasehne bis zum distalen Stumpfende bei vollständig gestreckten Knie". Das meint "in Deutsch" wohl, ab "Unterkante Kniescheibe bis zum Ende des Stumpfs an der Vorderseite", warum die nicht "vollständig gestrecktes articulatio genus" geschrieben haben, bleibt mir ein Rätsel, wenn schon Latein, dann richtig Das sind bei mir 8cm. Laut Össur müssten es mind. 11-12cm sein, leider bin ich damit bei den Seal-In-Liner wohl "raus aus dem Rennen". Ich hatte ursprünglich mal überlegt, ob Seal-In nicht für den Alltag reichen würde, damit ich dann für den Sport noch ne Kniekappe drüberziehe. Ich würde anhand der Bilder zwar schätzen, dass 2-3 der "Dichtlippen" hinten noch innerhalb der Prothese bleiben würden, aber das reicht wohl nicht, fraglich, wie sich das bei der Beugung verhält. Käme natürlich mal auf einen Versuch an... kostet maximal mal einen Liner (was kostet der? 150,- Euro?). Muss der Schaft für die Seal-In-Liner anders aufgebaut sein, als bei einem normalen Linder mit Ausstoßventil und Kniekappe? Sonst würde ich einfach mal "auf meine Kappe" einen Seal-In-(Wave)-Liner bestellen lassen, um das auszuprobieren. Tja... so ne Stumpfverlängerung wäre das feines... so 4-5cm mehr und ich könnte Hochleistungssport machen Viele Grüße Sven
  12. Hi, hier mal eine erste Rückmeldung von dem Termin heute. Das ist dort schon eine etwas andere "Hausnummer", man merkt, dass es halt ein OT in einer Großstadt ist und nicht der OT aus der benachbarten Kleinstadt. (alleine der Raum, im dem "probelaufen" kann, ist etwa 6-8mal so groß, hat auch ne Steigung und Stufen zum Testen... beim bisherigen Techniker ist das ein schmaler Flur von vielleicht 1.8m Breite mal 8m Länge. Der OT-Meister hat sich ausgiebig die Situation angeschaut, schildern lassen, Fragen gestellt, Laufbild angeschaut, Belastung, Statik gemessen und dann auch klar seine Vorschläge geäußert, wie er das angehen würde. Sein Ansatz sähe so aus: a) Össur Re-Flex Shock mit Evo. (allerdings bieten die derzeit auch nur Otto Bock und Össur an, die Endolite-Produkte sind zwar bekannt, man glaubt dort aber, dass Össur in allen Bereichen, mindestens gleichwertige Produkte anbieten kann; hier wäre also eher mal angesagt, dass ein Endolite-Vertreter sich dort mal stark macht und über Demo-Füße etc.. Interesse weckt.) b) den Schaft würde er anders aufbauen, als bisher: - Er würde den Versuch machen, mal mit einem Ausstoß-Ventil zu arbeiten, also ohne LimbLogic/Harmony, etc.. Er hätte auch eine Lösung mit "Pin" angedacht, aber da meine Erfahrungen damit nicht so gut sind, wäre halt Ausstoß-Ventil "sein Ansatz". Auch um das Gewicht der Prothese gering zu halten, der Fuß wäre schon schwer genug.. Limblogic kennt man dort nicht, bezieht aber schon andere Produkte von Teufel, somit wäre das auch möglich. Allerdings setzt der OT-Meister dort kaum diese aktiven Vakkum-Systeme ein, die Erfahrungen damit wären nicht so gut; das kann ich ja bestätigen (denn wirklich langfristig haltbar sind die ganzen Harmony-Teile nicht; ich habe ja schon alle durch). Aber das "Risiko" würde er eingehen, es mal "passiv" zu versuchen. - der Schaft würde auch einige Änderungen gegenüber jetzt haben, z. B. deutlich weniger Ausschnitt in der Kniekehle, derzeit ist ihm der Ausschnitt viel zu groß und beim beugen "hebele" ich mich immer etwas aus der Prothese raus, weil kein Gegendruck von der "Restwade" kommt, der Stumpf kippt also etwas, so dass die vordere Stumpfspitze nach vorne wandert. Der aktuelle Schaft ist überall "umgelegt", also mit einer Wölbung nach aussen versehen, diese würde er auch weglassen, nicht nur aus kosmetischen Gründen, sondern auch, weil das eine der Hauptgründe ist, warum meine Kniekappen dauernd kaputt gehen. - dann noch eine leichte Änderung in der Statik, um meine Tendenz immer mit dem Knie leicht nach aussen zu gehen (ins O-Bein) besser "einzufangen", um langfristig Probleme mit den Bändern im Knie zu vermeiden. Wenn ich das richtig verstanden habe, würde er den Schaft etwas weiter nach innen verschieben. Das machte bislang einen guten Eindruck, er hat sich über eine Stunde Zeit genommen, ich warte jetzt mal ab, was von meinem bisherigen OT noch kommt. Der wollte sich eigentlich schon Anfang der Woche gemeldet haben, um den anstehenden Kostenvoranschlag für die BG zu besprechen, bevor er den einreicht. Ich halte Euch auf dem Laufenden. Sven
  13. ich bin auch schon ganz aufgeregt Mit dem Schaft werde ich mich mal eingehend beraten lassen, ich hoffe der OT hat Erfahrungen mit solchen Schäften. Der Guenther-Schaft war mir halt bei Endolite aufgefallen und "blöd fragen" kann ich den OT ja mal Tja, das mit dem Endolite Elite Blade könnte natürlich sein, aber wie wollen die das Ding verkaufen, wenn man es nicht testen kann? Ich kaufe ja auch kein Auto ohne Probefahrt Vielleicht kann ich ja mit dem OT nen Tausch verhandeln Ich habe noch 2 Füße (fast neu) hier rumliegen (Laxon Maxx oder so ähnlich und noch einen, dessen Typ ich nicht kenne und zwei Füße werden ja jetzt auch wieder frei Sven
  14. Hi Mike, ich werde das mal mit dem OT besprechen. Klingt auf jeden Fall sehr interessant. Danke für den Tip. Ich gehöre eher zur "ballorientierten" Sportfraktion, Joggen war selbst mit zwei Beinen nie mein Ding Hier stehen eher "Volleyball" "Badminton" auf dem Programm. Ggfls. auch mal Fußball, allerdings da auch dann im Tor Besonders freuen würde ich mich, wenn ich wieder Judo und Jiu-Jitsu machen könnte. Das hat mit den letzten Beinen nicht geklappt. Da sind (in meinen Augen) folgende Dinge sehr wichtig: a) ein perfekt sitzender Schaft, das Bein muss wie "angenagelt" sitzen, wenn ich Angst habe, dass Bein bei einem Tritt zu verlieren, bringt das alles nichts. b) Rotation möglich (da wäre natürlich der Varia-Flex XC Rotate interessant) c) eine Lösung für das "Barfuß-Problem", also den Absatz. Ansonsten habe ich keinen guten Stand und überdehne mir das Knie. Stoßdämpfung ist weniger notwendig, da eh auf Matten gearbeitet wird. Die "eierlegende Wollmilchsau"-Variante wird es nicht geben. Darum denke ich halt über zwei verschiedene Beine nach, allerdings haben die OTs es noch nie hinbekommen, zwei identische Schäfte zu bauen, die gleich gut gesessen haben. Perfekt wäre ja, wenn man den Fuß/Dämpfer unter dem Schaft "einfach" wechseln könnte, wenn man den Schaft einmal perfekt hat. Ich ärgere mich derzeit ziemlich (über mich selbst), dass ich das Thema nicht mal aggressiver angegangen bin. Nachdem die BG damals eine sporttaugliche Prothese abgelehnt hat und selbst eine Klage nicht zum Erfolg führte, habe ich das jetzt x Jahre "schleifen" lassen. Naja... andere fangen mit über 40 mit dem Motorrad-fahren an, ich halt mit geilen Beinen Sven
  15. Hi Mike, Danke für den Link, werde ich mir mal anschauen. Wenn beide Dämpfer bzw. Füße neu waren, spricht das aber nicht gerade für die Qualitätskontrolle bei Endolite. Von Össur hatte ich mir mal den Re-Flex Shock mit Evo vorgenommen. Ich warte aber auch mal ab, was mir der OT vorschlägt. Da ich eigentlich zwei neue Prothesen brauche, könnte ich ja auch zwei Varianten umsetzen. Eine mehr für den Alltag, eine als sporttaugliche Version. Ich muss wohl einfach mal ein paar Systeme gehen bzw. laufen. In einer meiner Prothesen habe ich das Harmony-System, das ist ja auch schon ein kleiner Dämpfer. Meine andere Prothese hat noch das Harmony-E-System mit einem Fuß ohne Stoßdämpfer. Mit beiden komme ich klar, an echtes "Laufen" ist mit den Beinen aber nicht zu denken. Früher habe ich mal einen Fuß mit diesem Schocky-System gehabt. Die waren immer nach wenigen Wochen kaputt und viel zu weich, alleine die Einstellung der Prothesenlänge war eine Wissenschaft aufgrund des sehr großen Hubs des Dämpfers. Sven