OmBa

neue Ausbildungsverordnung

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Hallo Zusammen.

Was haltet ihr von der neuen Ausbildungsverordnung, die zum 01.08.2013 in Kraft tritt?

Edit: Ich habe das nur "zufällig" gelesen...

Sollten die Betriebe nicht über die neue Verordnung Informiert werden???

bearbeitet von OmBa

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Hallo Ihr Beiden und auch allen anderen.

Also hier ein Paar weitere Infos zum neuen Berufsbild:

- neue Berufsbezeichnung: Orthopädietechnikmechaniker oder Orthopädietechnikmechanikerin

-Ausbildungszeit 3 Jahre

- überbetriebliche Ausbildung ( steht noch zur Zeit in Frage wie und wo - in Absprache mit der HWK)

Und jetzt kommt das was einigen Arbeitgebern ( wie z.B. mir so ein bisschen aufstößt):

Die Lehrlinge durchlaufen eine 2 1/2 jährige Grundausbildung und müssen sich im letzten halben Jahr für eine Fachrichtung entscheiden: Orthetik, Prothetik oder Rehatechnik. In welchen sie sich das ganze Fachwissen aneignen müssen.

Die Prüfung besteht aus einem Arbeitsprobenteil, welcher zu 30 Prozent in die Endnote einfließt und einem Gesellstück aus dem Fachbereich, wofür sich der Lehrling letztendlich entschieden hat. Dieses Gesellenstück darf er selbstständig aussuchen und bei der Prüfungskommission anhand einer selbstausgearbeiteten Doku einreichen ( zur Zeit weiß keiner so recht wie die Doku aussehen soll ;-))....

Die Kommission bejaht oder verneint die Herstellung des Gesellenstückes. Bei Genehmigung darf der Lehrling sein Gesellenstück in Heimarbeit fertigen und der Kommission bei einer 30 minütigen Verteidigung abnehmen und bewerten lassen.

Sehr fraglich für mich, ob die Kommission in der kurzen Zeit herausbekommt, ob der eventuell Geselle, fachlich und handwerklich tauglich ist.

Diese Angaben gelten in Sachsen. (ohne Gewähr ;-))

Für mich steht fest, dass das Handwerk individuell ist und es auch bleiben soll.

Ich gehe jetzt mal 5 Jahre vor. Wenn ich Gesellen einstellen will, muss ich erstmal nach der Fachrichtung fragen (welche auf dem Gesellenbrief nicht vermerkt wird !!!) Also habe ich dann als kleines Unternehmen einen Orthetiker/ prothetiker/ rehatechniker.

Mal angenommen mein Kunde ist rechts amputiert, links Orthesenträger und brauch zur Sicherheit noch einen Rollstuhl. Dann wären

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Mal angenommen mein Kunde ist rechts amputiert, links Orthesenträger und brauch zur Sicherheit noch einen Rollstuhl. Dann wäre von 3 Fachkräften betreut, weil man keine Fachkraft mehr hat die individuell arbeiten kann.

Armes Handwerk sage ich da nur. Die Individualität die uns so stark macht, wird hier zunichte gemacht.

Vielleicht sehe ich das Ganze auch sehr kritisch. Aber als Arbeitgeber muss man über den Tellerrand auch mal hinaus schauen...

Eure Ani

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