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Moin;

Kurze Frage an alle; ich würde gern die Meisterausbildung anfangen; kann mir irgendjemand etwas über die Möglichkeiten der Meisterausbildung (mal abgesehen von der Bufa) in Mittel & Süddeutschland sagen? Man findet im Netz leider nur spärliche Informationen. Gut wären auch ein-2 Erfahrungsberichte über die Qualität der Ausbildung und idealerweise auch die Kosten ;D

MfG Jörn

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Hallo Jörn;

ich habe 2003 in Eisenberg meinen Abschluß gemacht; leider existiert die Schule da aber nicht mehr. Es ist derzeit wohl was Neues in Planung, aber Genaueres weiß ich leider auch nicht. Mir bekannt ist auch noch die Schule in Heidelberg, die Ausbildung da soll gut sein, vor allem auch praxisbezogen. Genaueres kann ich leider nicht sagen, auch nicht über die Kosten.

Aber evtl. lässt sich ja Ronya98 wieder mal zu einem Kommentar hinreißen ;)

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Moin!

Ja, Eisenberg kenne ich auch, da habe ich angefangen .. gab aber null Praxis da.

Heidelberg gibt es die Vollzeitschule:

http://server.cbs-heidelberg.de/schule/4_schula/index.htm

und eine Teilzeitschule:

http://www.fso-meisterschule.de/

Ich war an der Teilzeitschule und die war echt klasse! Die Theorie wird zum Teil von den Lehrern der Vollzeitschule gemacht, Praxis läuft hauptsächlich in der OT-Werkstatt der Uniklinik Heidelberg. Workshops in kleinen Gruppen, schau dir mal die webseite an. Nachteil:kostet z.Zt. 4000€. Aber Du kannst nebenbei arbeiten, Unterricht ist Freitag 18-21 und Samstag 8-13 Uhr (oder so ähnlich, grobe richtung). An der Vollzeitschule gab es im Vergleich mehr Theorie aber weniger Praxis am Patienten. Werktstattpraxis gibt es auch an der Vollzeitschule, aber halt ohne amputierte .... Ggf. helfen Dir die Leute von der Teilzeitschule auch bei einem Job für die Dauer der Schule in oder um Heidelberg. Die Vollzeitschule kostet im Vergleich wenig .. habe knappe 1000€ im Hinterkopf. Ist halt eine Berufsschule die auch meisterkurs anbietet, der Teilzeitkurs wird von einem Verein veranstaltet.

Ich fand die Ausbildung beim FSO echt klasse. Von Ganganalyse über Sitzschalenbau, Unterschenkel-, Oberschenkelprothesen, Armprothesen, Orthesen, Kunststoffverarbeitung, Rumpforthetik, Miederanfertigung, .... es war alles dabei !!

Wenn Du Fragen dazu hast immer her damit !!

Grüße Ronya98

PS: Die Bilder auf der FSO Seite sind von unserem Kurs!

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Wahrscheinlich wird es ab 2008 wieder eine Meisterausbildung in Sachsen geben, in der Schule in Siebenlehn. Das Niveau soll sehr hoch sein, auch mit praktischer Ausbildung. Preise und Termine stehen aber leider noch nicht fest, auch noch nicht geklärt ist, ob die Schule Voll- und/oder Teilzeit-Lehrgänge anbietet. Sobald ich was genaueres weiß gibts mehr...

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ich war vor einigen jahren in münchen, und die schule war so lala, hatte aber den vorteil das sie kostenfrei war ( kann ja auch ein argument sein). von landshut hört man ähnliches, landshut kostet aber, hat jedoch den vorteil, nur ein halbes jahr zu dauern.

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kostenlos oder einigermaßen kostenlos ist meist an einer staatliche Berufsschule angesiedelt! Vollzeit in Heidelberg kostet (bzw. kostete vor 2-3 Jahren) auch nur knapp 1000€ Materialpauschale für ein Schuljahr Meistervorbereitung echt ein guter Kurs...

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ich kann echt nichtmehr sagen, wieviele stunden der kurs in münchen hatte, man konnte übrigens auch die vorbereitung auf teil drei und vier machen. es gab auch praxis, dafür war dann materialgeld zu zahlen (auch hier hab ich den genauen betrag verdrängt).

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Hallo Anja,

erstmal herzlich willkommen im Forum. Gerne hätte ich weitere Informationen zu der Meisterschule in Heidelberg. Ich will nächstes Jahr mit der Meisterschule anfangen und suche noch nach einer geeigneten Schule.

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@Anja

interessieren würden mich effektive Kosten; und Prüfungsanforderungen (die variieren ja von Schule zu Schule teils dramatisch...), sowie dein Gesamteindruck (der ist ja bei den Absolventen auch oft anders als bei den Dozenten ;D )

DAAAAANKE im Voraus

der Jörn

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also ich kann in heidelberg nur von der teilzeitschule berichten (siehe oben), die Prüfung und Prüfungskommission ist aber die gleiche wie bei der vollzeitschule, zum teil sind es auch die gleichen dozenten. Ich würde die Anforderungen als hart aber fair bezeichnen ....

Da ich auch Leute kenne die die Vollzeitschule absolviert haben kann ich sagen das Praxis (Versorgung am Patienten) im Vergleich zu der Teilzeitschule WENIGER war !!!

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@Alex

Danke für die Begrüßung :-)

@heini

Kosten sind nicht so hoch wie bei den anderen Vollzeitschulen, allerdings weiß ich nicht was bei denen geboten wird. Meine Endabrechnung hab ich noch nicht gemacht ;-) bekomme wahrscheinlich eh nen Schlag, da sich ja bekanntlich alles zusammenläppert...

Prüfungsanforderungen:

Arbeitsprobe war okay, man muss nur genug für üben (hat dort natürlich einen Vorteil gegenüber den Teilzeitlern) und Theorie war auch in Ordnung, da wurde man ganz gut drauf vorbereitet.

Der Haken sind nur die Meisterstücke, da nehmen sie dich ganz schön auseinander und bei uns sind 6 von 15 durchgefallen. Man hat aber auch den Eindruck, dass teilweise dort auch etwas Glück mitspielt.

Insgesammt kann ich nur sagen, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat, es hat ne Menge Spaß gemacht!

Ich denke, dass man sich vorher im klaren sein sollte, was man will...

Vollzeit oder Teilzeit, viel Praxis, wieviele Geld ausgeben, nur den Brief bekommen.... da spielt doch einiges zusammen. Leider kann ich nicht viel zu München und Landshut sagen, aber die Bufa war mir, sowie vielen anderen aus der Klasse einfach zu teuer (die kochen zwar auch nur mit Wasser und es glänzt auch nicht alles, aber ich denke, dass die Ausbildung dort schon um einiges umfangreicher ist). Tja und soviel Auswahl an Vollzeit-Schulen gibts ja nun mal bei uns auch nicht.... übrigens, ein 3/4 Jahr in Heidelberg zu wohnen ist auch mal ganz schön ;-)

Gruß Anja

(näheres gerne auch per Mail...)

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äh..sorry wenn ich in bezug auf die arbeitsprobe wiedersprechen muss, ich habe das eine oder andere Mal geübt, aber nie alles zusammen und nicht übermäßig viel ... ich denke wenn man ein handwerklicher geschickter Techniker ist kann man das gut bestehen ..

und in bezug auf die Meisterstücke spielt sicher auch Glück ne rolle, aber man muss halt wissen was man gebaut hat und wieso ... meine stücke waren nicht perfekt, konnte aber plausibel die Probleme darstellen und habe auch bestanden ....

die Frage ist ob man den Streß haben muss jedes Wochenende in Heidelberg zu sein und die Fahrerei wenn man nicht aus der Nähe kommt (bei mir waren es rund 300km eine Strecke)

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Bei mir gab es auch folgende Überlegung:

Meisterschule in Teilzeit ist sicher stressig; aber im Endeffekt wohl wesentlich kostengünstiger; da man beim Vollzeit-Lehrgang ja neben dem Verdienstausfall (was ja schon gravierend sein dürfte) und den Lehrgangskosten, auch noch eine Unterkunft incl. Verpflegung zu finanzieren hat. Hinzu kommen Bücher; Material etc. So gern ich die Bufa besucht hätte; nach der Rechnung ist man da schnell bei 30-40 T€ :o.

Was ich aber den potenziellen Meisterschülern empfehlen würden, ist die Inanspruchnahme von Meisterbafög. Egal ob man das Darlehen oder Unterhaltszuschüsse in Anspruch nimmt (oder eben nicht); ein Zuschuss zur Fortbildung sollte in jedem Fall drin sein...

Infos dazu gibts hier:

Meister Bafög

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@Ronya

In Bezug auf die Arbeitsproben kann ich auch nur das wiedergeben, was ich gehört habe. Meinte, dass die Vollzeitschüler einfach mehr Zeit zum üben und vor allem mehr Möglichkeit haben am Partner zu üben, was ja bei Teilzeitlern (vor allem wenn sie weit von einander entfernt wohnen) einfach schwieriger ist, mehr nicht ;-)

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@anja:stimmt, da hast du mit sicherheit recht, am partner habe ich 2 Tage geübt, und die 2 Tage waren nicht zusammenhängend. Und dadurch das es "nebenbei" war blieb auch so gut wie keine Zeit zum üben, aber ich denke gerade in HD ist auch Struktur sehr wichtig ... weil Du eben alles parallel machen kannst bzw.musst, Dir die Zeit selbst einteilen musst... da waren Leute in unserer Gruppe die haben das trotz intensivem üben nicht bedacht .. wir haben eher geplant .. und waren am ende fast die einzigen unserer Gruppe die komplett fertig waren ...

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Laut einem Artikel der Dresder Neusten Nachrichten kann sich die Bewilligung des Meister-BAföGs ganz schon in die Länge ziehen. Man sollte sich echt frühzeitg dort melden. Die Lebenshaltungskosten eines Alleinstehenden werden mit 202€ pro Monat bezuschusst, hinzu kommt ein Darlehensanspruch von 412€. Bei Kindern oder Verheiratet kommen entsprechend höhere monatliche Sätze. Meisterstück wird aussschließlich mit Darlehen gefördert. Vollzeit darf nich länger als 24 Monate dauern, Teilzeit wird max. 48 Monate gefördert.

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Hallo,

ich war vor 10 Jahre in HD zum Kurs und fand das Jahr klasse, ist sehr viel hängen geblieben. HD rentiert sich auch von der Stadt und den Leuten. Das Lehrerteam ist mitlerweile jünger geworden, gut so, es gab schon einige ...... dabei.

Ich würde HD gleich wieder machen.

Durchkommen Glück oder Quote?

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Hallo,

ich kann euch jetzt auch die Preise für die Ausbildung zum Meister in Siebenlehn nennen. Die Ausbildung (TEIL I und II) geht ca. 7,5 Monate und kostet 12.970,00 €. Der Lehrgang findet in Vollzeit statt. Internatszimmer kann man auch bekommen. Diese kosten dann zwischen 150 und 175 € pro Monat. Pro Jahrgang werden wahrscheinlich 6 Meisterschüler ausgebildet werden. Die Klassen sind also relativ klein.

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UPDATE zu der Meisterschule Orthopädietechnik in Siebenlehn:

Es wird nun doch keine Meisterschule in Siebenlehn für Orthopädietechnik geben. Falls sich doch noch irgendetwas ergeben sollte (was ich allerdings nicht glaube) werde ich es hier veröffentlichen.

P.S. Muss ich mir nun doch eine andere Schule suchen :'(

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Hallo,

ich habe 2005/2006 meinen Meisterbrief in Landshut erstanden. Es macht keinen großen Sinn mehr zu der damaligen Ausbildung was zu sagen, weil seit Anfang 2008 der gesamte Unterricht sowie die Räumlichkeiten umgestellt wurden!

Ich zahlte vor 3 Jahren noch ca. 10000 Euro. In dieser Summe habe ich die Lehrgangsgebühren Teil 1- 4, Prüfungsgebühren Teil 1-4, Material, und Bücher mit einberechnet. Das ganze soll jetzt wohl etwas teurer geworden sein. Zeitlich war ich mit 9 Monaten mit dabei.

Die Teilnehmerzahl ist soweit ich weiß von 20, auf 10 Schüler halbiert worden. Die Werkstadt wurde geteilt, um für die Orthopädie Schuhmacher Platz zu machen. Somit müssen jetzt wohl Wartezeiten von 1 bis 2 Jahren entstanden sein.

Nach München hab ich ein Paar gute Kontakte. Dort zahlt man zwar keine Lehrgangsgebühr, aber mit der Prüfungsgebühr, Material, ect. ist man auch ganz schnell wieder über der 5000 Euro Marke. Dort dauer die Ausbildung fast ein Jahr! Wie diese ist, kann ich nicht beurteilen.

Grundsätzlich bin ich der Meinung: Zeit ist Geld! In den 3 Monaten wo ich in Landshut abkürzen konnte, stand ich bereits wieder in der Werkstatt und hab soviel Geld verdient um auf das selbe finazielle Ergebnis wie in München zu kommen. Das schöne dabei war, daß Teil 1 und 2 von Teil 3 und 4 getrennt war. Teil 3 und 4 konnte man auch ganz wo anders machen. Somit kann man sich Stück für Stück auf seine Sache konzentrieren, und bekommt nicht wie in München alles aus einem Lauf!

MfG

Michael ;)

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Hallo,

warum kommt eigentlich die Bufa so wenig vor in den Überlegungen, welche Meisterausbildung denn nun die geeignetste ist? Jede Versorgung wird durchgeführt vom jeden Teilnehmer an realen Probanden, mehr Praxisnahe Ausbildung ist nicht zu erwarten. Jedem Teilnehmer steht pro Fachgebiet ein Fachlehrer gegenüber! Die Unterlagen zur Prüfungsvorbereitung in der Theorie sind neu und aktualisiert. Natürlich sind die Kosten zu bedenken, aber es gibt Bafög und neuerdings bietet die Schule auch ein Stipendium an, wo zu gerigen Unkosten ein Kredit aufgenommen werden kann. Und wenn ich die Beiträge lese und vergleiche, sind die Kosten der Bufa nicht viel höher als als an weiteren Meisterschulen, vor allem dann nicht, wenn man das Preis- Leistungsverhältnis vergleicht. Ich kann jedem nur empfehlen, sich zumindest einmal die Bufa anzuschauen oder sich mit den Lehrinhalten zu beschäftigen bzw. diese zu vergleichen. MfG. Bernd

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@Bernd

ich denke die Qualität der BuFa steht außer Frage und wird auch von den anderen Schulen sicher nicht erreicht. Bei vielen die sich nicht für die BuFa entscheiden dürften sicherlich die Kosten im Vordergrund stehen. Meines Wissens nach bietet die BuFa nur Vollzeitkurse an und da kann es mit dem Geld schon eng werden, denn zu den (ja durchaus gerechtfertigten) Kosten kommt ja noch der Verdienstausfall und die Kosten für eine 2 Unterkunft. Da ist man schnell bei mehreren 10.000 €.

Das könnte m.E. ein Grund dafür sein, dass sich doch einige für eine Teilzeitvariante entscheiden....

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Das liebe Geld war sogar bei mir der einzige Grund warum ich nicht zur BuFa gegangen bin. Ich bin davon überzeugt daß man in Dortmund von allen Meisterausbilungen am meisten lernt!

Momentan kosten die Vorbereitungskurse der BuFa knapp 14000Euro. Ich weiß jetzt nicht genau ob da die Prüfungsgebühren schon mit dabei sind. Wenn die noch mit dazu kommen kostet mich dort dann ein Meistertitel + Materialgeld für die Meisterstücke + Wohnung + Essen + ein bischen Leben, locker über 20000 Euro. Ein ganzes Jahresgehalt nicht zu vergessen!!! Da kommt leider schon was zusammen.

Gruß,

Michael

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